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	Kommentare zu: Auf ins Abenteuer *0*	</title>
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	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
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		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2010/10/auf-ins-abenteuer/comment-page-1/#comment-35</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 16:28:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Ich weiß nicht recht, ich kann es einfach noch nicht richtig in Worte fassen, Yali. Die vergangene Nacht hat mir vielerlei Dinge offenbart und mich ein wenig nachdenklich gemacht.“ erkläre ich ihm nach dem Mittag. „Hmm, vor zwei Tagen hast du aber noch ganz andere Töne gespuckt. War da nicht etwas von einem Haufen nackter Frauen, die um ein Feuer herumtanzen? Für mich hört sich das eher wie Rahjas Zelt auf Deren an … gut, wenn die eigene Großmutter zuschaut, vielleicht auch nicht.“
Ich lache auf: „Ach Yali, lass gut sein. Es war nicht so, wie ich es dir beschrieben hatte und eigentlich … lass uns jetzt nicht mehr davon sprechen.“ Ich schaue etwas betreten drein.

[…]

„Jetzt hast du mich aber neugierig gemacht. Also gut, einverstanden. Kurz vor Sonnenuntergang  auf dem Basar am Stand des Kerzendrehers. Dann auf bald und sag deiner Mutter nochmal herzlichen Dank von mir für das fürstliche Mahl!“
„Fürstliches, wem fürstliches gebührt, Dsche! Bis später!“

Jetzt bin ich aber sehr gespannt, wen Yali mir da vorstellen will. Ich sage meine Fechtstunde für den Nachmittag ab um mich auf die Vorbereitungen konzentrieren zu können. Es kostet mich schon ein wenig Überwindung, aber schließlich entscheide ich mich für einen Satz Kleidung, den unsere Bediensteten im Hause tragen. Einfache wollweiße Beinkleider, ein weit geschnittenes Hemd mit einer dunkelblauen, hüftlangen Weste und ein roter Fez. An den Füßen trage ich einfache Schnabelschuhe. Meinen Waqqif schnalle ich mir ans Bein, der sollte bei der weit geschnittenen Pumphose wohl nicht weiter auffallen. Einige Taler verberge ich in einem kleinen Seidenbeutel in den Falten des Gürtels (dort wo sich der Knoten befindet). So komme ich mir jetzt reichlich normal gekleidet vor, bin aber immerhin sicher, dass die Kleidung sauber ist. Dazu lege ich noch, wie es hierzulande für Männer ja durchaus üblich ist, einen Cajal auf und versuche meine Haare zu einem Zopf zusammenzunehmen. Das allerdings funktioniert nur bedingt gut, da meine Haare fast nicht lang genug sind. Ich bilde mir ein ziemlich gut verkleidet und in keinem Fall als der Sohn von Bey Yussuf erkennbar zu sein, so dass ich unter den einfachen Leuten nicht weiter auffallen dürfte. (Ein ziemlicher Trugschluss, meine Sich verkleiden-Probe  ist gleich mal um einen Punkt danebengegangen. Da wird Yali wohl ordentlich was zu Meckern haben.) Abgelenkt und deutlich besser gelaunt als noch heute Mittag schlendere ich über dem Basar und versuche einigermaßen pünktlich am Treffpunkt zu sein. Wobei ich es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehme und wenn ich auf dem Weg dorthin noch eine schöne Kette für mich sehe werde ich die erst noch einkaufen. Auf Festlichkeiten finde ich es auch immer schick, einen Augenblick zu spät zu erscheinen …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich weiß nicht recht, ich kann es einfach noch nicht richtig in Worte fassen, Yali. Die vergangene Nacht hat mir vielerlei Dinge offenbart und mich ein wenig nachdenklich gemacht.“ erkläre ich ihm nach dem Mittag. „Hmm, vor zwei Tagen hast du aber noch ganz andere Töne gespuckt. War da nicht etwas von einem Haufen nackter Frauen, die um ein Feuer herumtanzen? Für mich hört sich das eher wie Rahjas Zelt auf Deren an … gut, wenn die eigene Großmutter zuschaut, vielleicht auch nicht.“<br />
Ich lache auf: „Ach Yali, lass gut sein. Es war nicht so, wie ich es dir beschrieben hatte und eigentlich … lass uns jetzt nicht mehr davon sprechen.“ Ich schaue etwas betreten drein.</p>
<p>[…]</p>
<p>„Jetzt hast du mich aber neugierig gemacht. Also gut, einverstanden. Kurz vor Sonnenuntergang  auf dem Basar am Stand des Kerzendrehers. Dann auf bald und sag deiner Mutter nochmal herzlichen Dank von mir für das fürstliche Mahl!“<br />
„Fürstliches, wem fürstliches gebührt, Dsche! Bis später!“</p>
<p>Jetzt bin ich aber sehr gespannt, wen Yali mir da vorstellen will. Ich sage meine Fechtstunde für den Nachmittag ab um mich auf die Vorbereitungen konzentrieren zu können. Es kostet mich schon ein wenig Überwindung, aber schließlich entscheide ich mich für einen Satz Kleidung, den unsere Bediensteten im Hause tragen. Einfache wollweiße Beinkleider, ein weit geschnittenes Hemd mit einer dunkelblauen, hüftlangen Weste und ein roter Fez. An den Füßen trage ich einfache Schnabelschuhe. Meinen Waqqif schnalle ich mir ans Bein, der sollte bei der weit geschnittenen Pumphose wohl nicht weiter auffallen. Einige Taler verberge ich in einem kleinen Seidenbeutel in den Falten des Gürtels (dort wo sich der Knoten befindet). So komme ich mir jetzt reichlich normal gekleidet vor, bin aber immerhin sicher, dass die Kleidung sauber ist. Dazu lege ich noch, wie es hierzulande für Männer ja durchaus üblich ist, einen Cajal auf und versuche meine Haare zu einem Zopf zusammenzunehmen. Das allerdings funktioniert nur bedingt gut, da meine Haare fast nicht lang genug sind. Ich bilde mir ein ziemlich gut verkleidet und in keinem Fall als der Sohn von Bey Yussuf erkennbar zu sein, so dass ich unter den einfachen Leuten nicht weiter auffallen dürfte. (Ein ziemlicher Trugschluss, meine Sich verkleiden-Probe  ist gleich mal um einen Punkt danebengegangen. Da wird Yali wohl ordentlich was zu Meckern haben.) Abgelenkt und deutlich besser gelaunt als noch heute Mittag schlendere ich über dem Basar und versuche einigermaßen pünktlich am Treffpunkt zu sein. Wobei ich es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehme und wenn ich auf dem Weg dorthin noch eine schöne Kette für mich sehe werde ich die erst noch einkaufen. Auf Festlichkeiten finde ich es auch immer schick, einen Augenblick zu spät zu erscheinen …</p>
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