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	Kommentare zu: Am Lagerfeuer *9*	</title>
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	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2011/02/am-lagerfeuer-9/comment-page-1/#comment-66</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 10:43:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ach ja, richtig. Bei meiner Sinnenschärfe-Probe hatte ich nur 1 TaP* übrig behalten (ich habe aber auch nur einen Wert von 3 …).

Inutiton (13) um 4 unterboten, Klugheit  (11)  um 4 daneben. Wen wundert’s …

Ich bin doch sonst so Gelenk, aber über dem heutigen Abend steht ja eh ein etwas seltsamer Stern, so dass es mich wohl nicht zu wundern hat, dass ich selbst bei einer für mich so einfachen körperlichen Leistung nicht in der Lage bin, sie gescheit zu meistern. Ich schlage mir ordentlich das Knie an (5 Schadenspunkte – wie hätte es auch anders sein sollen – abzüglich 1/5 für meine Balance), bin aber einigermaßen glücklich, dass zumindest von draußen nichts zu hören ist.

Ich sammle mich wieder und werde erneut aus dem Konzept gerissen, als jetzt auch noch die Stimme aus dem anderen Zimmer ruft. Könnte ich mir doch nur einreden, dass das hier gerade eines meiner Spielchen ist, bei dem es nichts zu verlieren gibt. Aber sei es drum. Ich lege all meine Sanftmut in meine Stimme (Betören 6 TaP*, hätte um 9 erschwert sein dürfen) und spreche: „Herrin, niemand von dem Gefahr ausgeht!“ Sollte sie mich dann noch nicht mit einem lauten Entsetzensschrei unterbrechen, fahre ich fort: „Ich bin nur ein harmloser Wanderer mit höchst wichtiger Kunde für eure Exzellenz.“

Jetzt wäre tatsächlich gut zu wissen, was sie genau tut. Ich für meinen Teil versuche mich jedenfalls dem Hauptzimmer zu nähern, habe dabei aber beide Hände erhoben, so dass sie sofort sehen kann, dass ich unbewaffnet bin. Außerdem bleibe ich lieber stehen, sobald sie im Türrahmen erscheint, so dass nicht der Eindruck entsteht, ich wolle ihr den Weg abschneiden. Ich werde ihr – falls sie mich tatsächlich lässt – mein Eindringen so erklären: „Ich nahm an eure Wachen würden jemanden wie mich nicht zu euch vorlassen, zumal schlechte Nachrichten mein Begleiter sind. So gewandete ich mich in Phexens Schleier um mit euch persönlich zu sprechen. Mein Anliegen ist von höchster Dringlichkeit und möget ihr mit mir verfahren, wie euch beliebt, aber hört bitte zunächst an, was ich zu sagen habe …“

Ein weiteres Fragment wäre: „Au, eure Wachen überwunden. Überwunden ist hier nicht das richtige Wort, Exzellenz. Nun – Ihr dürft ihnen das bitte nicht übel nehmen – sie sitzen dort vorn am Lagerfeuer und genießen die sternklare Nacht. Ihr seht also, ein Schrei genügt und sie sind sofort bei euch …“

Ich nehme an, dass sie eine Kerze vor sich hält, wenn sie den Raum betritt, so dass es schwierig sein dürfte ihr in die Augen zu blicken. Falls das aber doch möglich sein sollte, so möchte ich durchaus mit ihr kokettieren. Vielleicht halte ich ganz von selbst kurz in meinem Redefluss inne, wenn ich ihrer (hübschen?) Gestalt ansichtig werde oder lasse, sofern sie sich überzeugen lässt, nicht gleich um Hilfe zu schreien, noch einen laxen Spruch zu ihrer edlen Nachtgewandung fallen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, richtig. Bei meiner Sinnenschärfe-Probe hatte ich nur 1 TaP* übrig behalten (ich habe aber auch nur einen Wert von 3 …).</p>
<p>Inutiton (13) um 4 unterboten, Klugheit  (11)  um 4 daneben. Wen wundert’s …</p>
<p>Ich bin doch sonst so Gelenk, aber über dem heutigen Abend steht ja eh ein etwas seltsamer Stern, so dass es mich wohl nicht zu wundern hat, dass ich selbst bei einer für mich so einfachen körperlichen Leistung nicht in der Lage bin, sie gescheit zu meistern. Ich schlage mir ordentlich das Knie an (5 Schadenspunkte – wie hätte es auch anders sein sollen – abzüglich 1/5 für meine Balance), bin aber einigermaßen glücklich, dass zumindest von draußen nichts zu hören ist.</p>
<p>Ich sammle mich wieder und werde erneut aus dem Konzept gerissen, als jetzt auch noch die Stimme aus dem anderen Zimmer ruft. Könnte ich mir doch nur einreden, dass das hier gerade eines meiner Spielchen ist, bei dem es nichts zu verlieren gibt. Aber sei es drum. Ich lege all meine Sanftmut in meine Stimme (Betören 6 TaP*, hätte um 9 erschwert sein dürfen) und spreche: „Herrin, niemand von dem Gefahr ausgeht!“ Sollte sie mich dann noch nicht mit einem lauten Entsetzensschrei unterbrechen, fahre ich fort: „Ich bin nur ein harmloser Wanderer mit höchst wichtiger Kunde für eure Exzellenz.“</p>
<p>Jetzt wäre tatsächlich gut zu wissen, was sie genau tut. Ich für meinen Teil versuche mich jedenfalls dem Hauptzimmer zu nähern, habe dabei aber beide Hände erhoben, so dass sie sofort sehen kann, dass ich unbewaffnet bin. Außerdem bleibe ich lieber stehen, sobald sie im Türrahmen erscheint, so dass nicht der Eindruck entsteht, ich wolle ihr den Weg abschneiden. Ich werde ihr – falls sie mich tatsächlich lässt – mein Eindringen so erklären: „Ich nahm an eure Wachen würden jemanden wie mich nicht zu euch vorlassen, zumal schlechte Nachrichten mein Begleiter sind. So gewandete ich mich in Phexens Schleier um mit euch persönlich zu sprechen. Mein Anliegen ist von höchster Dringlichkeit und möget ihr mit mir verfahren, wie euch beliebt, aber hört bitte zunächst an, was ich zu sagen habe …“</p>
<p>Ein weiteres Fragment wäre: „Au, eure Wachen überwunden. Überwunden ist hier nicht das richtige Wort, Exzellenz. Nun – Ihr dürft ihnen das bitte nicht übel nehmen – sie sitzen dort vorn am Lagerfeuer und genießen die sternklare Nacht. Ihr seht also, ein Schrei genügt und sie sind sofort bei euch …“</p>
<p>Ich nehme an, dass sie eine Kerze vor sich hält, wenn sie den Raum betritt, so dass es schwierig sein dürfte ihr in die Augen zu blicken. Falls das aber doch möglich sein sollte, so möchte ich durchaus mit ihr kokettieren. Vielleicht halte ich ganz von selbst kurz in meinem Redefluss inne, wenn ich ihrer (hübschen?) Gestalt ansichtig werde oder lasse, sofern sie sich überzeugen lässt, nicht gleich um Hilfe zu schreien, noch einen laxen Spruch zu ihrer edlen Nachtgewandung fallen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2011/02/am-lagerfeuer-9/comment-page-1/#comment-63</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 18:07:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ach und mach doch noch ne Intuitions- und Klugheitsprobe, bitte?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach und mach doch noch ne Intuitions- und Klugheitsprobe, bitte?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2011/02/am-lagerfeuer-9/comment-page-1/#comment-62</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 18:06:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aurimaq.de/blog/?p=289#comment-62</guid>

					<description><![CDATA[Trägst du noch nach, wieviel TaP* du hattest, damit auch ich weiß, was du weißt ;)

Satuaria scheint dich doch noch nicht ganz verlassen zu haben, folgendes geschieht:
du näherst dich unbemerkt dem Vorhang, doch als du dich ganz unauffällig rückwärts hineingleiten lassen willst, unterschätzt du scheinbar die Höhe des Fenstersimses und fällst ungelenk rückwärts in das dunkle Zimmer da es dir nicht gelingt dich gescheit abzurollen (1W6-1 SP) wobei du deinem Eindruck nach einen Heidenlärm verursachst. Wütend hälst du dein angeschlagenes Knie und unterdrückst einen lauten Fluch, aber von draußen erschallen zunächst keine Alarmschreie und auch eilige Schritte kannst du nicht ausmachen. Was du aber wahrnimmst ist ein Rascheln auf der Bettstatt im Hauptzimmer - du bist wohl in so einer Art Vorzimmer gelandet, in welchem du mit einem schnellen Blick keine Bewegung und keine menschlichen Silhouetten ausmachen kannst (das Zimmer ist nur sehr schwach durch das durch die Vorhänge dringende Mondlicht erleuchtet). Anscheinend ist der/die Schlafende im nächsten Raum durch deinen spektakulären Auftritt aus dem Schlummer gerissen worden. Und schon hörst du ein von einer weiblichen Stimmer gerufenes &quot;Hörte ich etwas? Wer befindet sich dort?&quot;, so wie das Klappern einer Zunderbox.
Pläne?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trägst du noch nach, wieviel TaP* du hattest, damit auch ich weiß, was du weißt 😉</p>
<p>Satuaria scheint dich doch noch nicht ganz verlassen zu haben, folgendes geschieht:<br />
du näherst dich unbemerkt dem Vorhang, doch als du dich ganz unauffällig rückwärts hineingleiten lassen willst, unterschätzt du scheinbar die Höhe des Fenstersimses und fällst ungelenk rückwärts in das dunkle Zimmer da es dir nicht gelingt dich gescheit abzurollen (1W6-1 SP) wobei du deinem Eindruck nach einen Heidenlärm verursachst. Wütend hälst du dein angeschlagenes Knie und unterdrückst einen lauten Fluch, aber von draußen erschallen zunächst keine Alarmschreie und auch eilige Schritte kannst du nicht ausmachen. Was du aber wahrnimmst ist ein Rascheln auf der Bettstatt im Hauptzimmer &#8211; du bist wohl in so einer Art Vorzimmer gelandet, in welchem du mit einem schnellen Blick keine Bewegung und keine menschlichen Silhouetten ausmachen kannst (das Zimmer ist nur sehr schwach durch das durch die Vorhänge dringende Mondlicht erleuchtet). Anscheinend ist der/die Schlafende im nächsten Raum durch deinen spektakulären Auftritt aus dem Schlummer gerissen worden. Und schon hörst du ein von einer weiblichen Stimmer gerufenes &#8222;Hörte ich etwas? Wer befindet sich dort?&#8220;, so wie das Klappern einer Zunderbox.<br />
Pläne?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2011/02/am-lagerfeuer-9/comment-page-1/#comment-61</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 20:51:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aurimaq.de/blog/?p=289#comment-61</guid>

					<description><![CDATA[Zunächst freue ich mich darüber, dass man sich auf Yali so gut verlassen kann. Es war klar, dass er gleich die ganze Runde bei Laune halten würde, ich lasse ihn auch zunächst gewähren. Sollte es dann aber zu hanebüchen werden, werde ich durch bewusst gesetzte Blicke zu den anderen und einem sarkastisch gemeinten Kopfnicken seine Behauptungen zu relativieren versuchen, ehe jemand anfängt unangenehme Fragen zu stellen: „50 Khorambestien? Na mein lieber Yali, ob du dich da nicht um knappe 49 verzählt hast … und wenn ich mich recht entsinne waren es auch keine Geifer triefenden Bestien, sondern ein lahmendes Jungtier, dass mehr aus Verzweiflung als blanker Mordlust gejault hat.“ Ich denke so ergibt sich aus unserer gemeinsamen Posse eine ganz malerische Geschichte.

Den weiteren Verlauf des Abends lasse ich dann erstmal so Gestalt annehmen und bin ein weiteres Mal dankbar, dass Yali die Aufmerksamkeit der Wachen so vortrefflich auf sich zu lenken vermag. Mir fiel in dieser Runde eh kaum gescheiter Gesprächsstoff ein und vom Waffengang habe ich ja nun einmal herzlich wenig Ahnung. Ehe Yali auf die Narbe anspricht, war ich sogar kurz davor die zwei unverbindlich in ein Gespräch zu den hohen Gästen in diesem Serai zu verwickeln, aber diese Idee verwerfe ich jetzt wieder.

Ich zaudere noch einen kurzen Augenblick, aber dann fasse ich einen Entschluss, schließlich wollen Chancen ergriffen werden, wenn sie sich einem bieten. Mehr zu Yali gewandt, aber so laut, dass die zwei Wachen mich in jedem Fall hören müssen, sage ich: „Ich bin mal schnell austreten, stell hier keine Dummheiten an, während ich weg bin.“ Sollte Yali nicht von selbst darauf kommen mich noch aufzufordern auf dem Rückweg eine Flasche Kokoswein mitzubringen werde ich das selbst noch ergänzen. 

Und dann tue ich etwas, was ich im gleichen Augenblick schon wieder bereue: Ich starte einen Versuch in die Gemächer der Wesira einzudringen. In der Nische zwischen Wirtschaftsgebäude und Luxusquartieren halte ich kurz inne und konzentriere mich, schlage die Hände vor’s Gesicht und hocke mich kurz hin. Leider verpufft auch dieses Mal die Zauberwirkung ohne dass meine Gefühle ihr hätten die richtige Gestalt geben können. Das ärgert mich so sehr, dass ich es gleich noch ein zweites Mal probiere (sollte ich einigermaßen unbeobachtet sein), aber auch dieses Mal passiert nichts. Ich kann mir einen Fluch nicht unterdrücken und bin derart wütend auf mich selbst, dass ich mich zunächst einmal wieder beruhigen muss. Satuaria, was ist das für eine Probe auf die du mich stellst? Nun gut, dann also ohne eine harmlose Gestalt.
Langsam und vorsichtig gehe ich dicht vorbei an den Luxusquartieren in Richtung des Kalifenzimmers. Ich behalte dabei peinlich genau die Gesprächsrunde im Auge. Sollte sich trotz meiner jetzt auch noch misslungenen Schleichen- und ebenso misslungenen präventiven Körperbeherrschungs-Probe (um 1  daneben / um 10+ daneben) tatsächlich niemand in meine Richtung drehen werde ich schnell durch den Vorhang schlüpfen. Dann atme ich tief durch und warte ob etwas passiert, was dir Gelegenheit gibt mich in die nächste Schwierigkeit zu bringen …

Sollte mein Plan nicht aufgehen – womit ich zunächst fest rechne und deshalb beinahe Tränen des Zorns in den Augen habe – so trete ich die Flucht nach vorn an, gehe heftig auf die zwei Wachen zu und zische sie entweder am Lagerfeuer an oder spreche halblaut, wenn sie auf mich zugekommen sein sollten: „Praios sei Dank, ich dachte schon ihr würdet mich überhaupt nicht mehr bemerken. Wisst ihr eigentlich, wie leichtsinnig das ist, was ihr da gerade tut? Ich hätte so ‚mir nichts, dir nichts‘ in die Gemächer eurer Schutzbefohlenen eindringen können. Ein einfacher Wanderer wie ich schafft es beinahe in die Gemächer der Cousine des Großwesirs von Rashdul einzudringen. Eben die ist es doch, für deren Schutz ihr verantwortlich seid, oder etwa nicht? Und wisst ihr noch etwas? Eben diese junge Dame schwebt in höchster Gefahr!“ In einem Atemzug, aber direkt an den Alten gerichtet, fahre ich fort:  „Was du jetzt wirklich tun solltest, ist sie vor der Gefahr, die auf sie im Morgengrauen lauert, zu warnen!“ Mit all meiner angestauten Frustration lasse ich in diese Worte eine große Gier einfließen, die mir mit 5 TaP* gelingt (bitte Magieresistenz des Alten berücksichtigen, den ich zu bezaubern gedenke, und eventuelle Erleichterungen für Zaubern in Gefühlswallung).

 Aber vielleicht kommt ja auch alles ganz anders …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst freue ich mich darüber, dass man sich auf Yali so gut verlassen kann. Es war klar, dass er gleich die ganze Runde bei Laune halten würde, ich lasse ihn auch zunächst gewähren. Sollte es dann aber zu hanebüchen werden, werde ich durch bewusst gesetzte Blicke zu den anderen und einem sarkastisch gemeinten Kopfnicken seine Behauptungen zu relativieren versuchen, ehe jemand anfängt unangenehme Fragen zu stellen: „50 Khorambestien? Na mein lieber Yali, ob du dich da nicht um knappe 49 verzählt hast … und wenn ich mich recht entsinne waren es auch keine Geifer triefenden Bestien, sondern ein lahmendes Jungtier, dass mehr aus Verzweiflung als blanker Mordlust gejault hat.“ Ich denke so ergibt sich aus unserer gemeinsamen Posse eine ganz malerische Geschichte.</p>
<p>Den weiteren Verlauf des Abends lasse ich dann erstmal so Gestalt annehmen und bin ein weiteres Mal dankbar, dass Yali die Aufmerksamkeit der Wachen so vortrefflich auf sich zu lenken vermag. Mir fiel in dieser Runde eh kaum gescheiter Gesprächsstoff ein und vom Waffengang habe ich ja nun einmal herzlich wenig Ahnung. Ehe Yali auf die Narbe anspricht, war ich sogar kurz davor die zwei unverbindlich in ein Gespräch zu den hohen Gästen in diesem Serai zu verwickeln, aber diese Idee verwerfe ich jetzt wieder.</p>
<p>Ich zaudere noch einen kurzen Augenblick, aber dann fasse ich einen Entschluss, schließlich wollen Chancen ergriffen werden, wenn sie sich einem bieten. Mehr zu Yali gewandt, aber so laut, dass die zwei Wachen mich in jedem Fall hören müssen, sage ich: „Ich bin mal schnell austreten, stell hier keine Dummheiten an, während ich weg bin.“ Sollte Yali nicht von selbst darauf kommen mich noch aufzufordern auf dem Rückweg eine Flasche Kokoswein mitzubringen werde ich das selbst noch ergänzen. </p>
<p>Und dann tue ich etwas, was ich im gleichen Augenblick schon wieder bereue: Ich starte einen Versuch in die Gemächer der Wesira einzudringen. In der Nische zwischen Wirtschaftsgebäude und Luxusquartieren halte ich kurz inne und konzentriere mich, schlage die Hände vor’s Gesicht und hocke mich kurz hin. Leider verpufft auch dieses Mal die Zauberwirkung ohne dass meine Gefühle ihr hätten die richtige Gestalt geben können. Das ärgert mich so sehr, dass ich es gleich noch ein zweites Mal probiere (sollte ich einigermaßen unbeobachtet sein), aber auch dieses Mal passiert nichts. Ich kann mir einen Fluch nicht unterdrücken und bin derart wütend auf mich selbst, dass ich mich zunächst einmal wieder beruhigen muss. Satuaria, was ist das für eine Probe auf die du mich stellst? Nun gut, dann also ohne eine harmlose Gestalt.<br />
Langsam und vorsichtig gehe ich dicht vorbei an den Luxusquartieren in Richtung des Kalifenzimmers. Ich behalte dabei peinlich genau die Gesprächsrunde im Auge. Sollte sich trotz meiner jetzt auch noch misslungenen Schleichen- und ebenso misslungenen präventiven Körperbeherrschungs-Probe (um 1  daneben / um 10+ daneben) tatsächlich niemand in meine Richtung drehen werde ich schnell durch den Vorhang schlüpfen. Dann atme ich tief durch und warte ob etwas passiert, was dir Gelegenheit gibt mich in die nächste Schwierigkeit zu bringen …</p>
<p>Sollte mein Plan nicht aufgehen – womit ich zunächst fest rechne und deshalb beinahe Tränen des Zorns in den Augen habe – so trete ich die Flucht nach vorn an, gehe heftig auf die zwei Wachen zu und zische sie entweder am Lagerfeuer an oder spreche halblaut, wenn sie auf mich zugekommen sein sollten: „Praios sei Dank, ich dachte schon ihr würdet mich überhaupt nicht mehr bemerken. Wisst ihr eigentlich, wie leichtsinnig das ist, was ihr da gerade tut? Ich hätte so ‚mir nichts, dir nichts‘ in die Gemächer eurer Schutzbefohlenen eindringen können. Ein einfacher Wanderer wie ich schafft es beinahe in die Gemächer der Cousine des Großwesirs von Rashdul einzudringen. Eben die ist es doch, für deren Schutz ihr verantwortlich seid, oder etwa nicht? Und wisst ihr noch etwas? Eben diese junge Dame schwebt in höchster Gefahr!“ In einem Atemzug, aber direkt an den Alten gerichtet, fahre ich fort:  „Was du jetzt wirklich tun solltest, ist sie vor der Gefahr, die auf sie im Morgengrauen lauert, zu warnen!“ Mit all meiner angestauten Frustration lasse ich in diese Worte eine große Gier einfließen, die mir mit 5 TaP* gelingt (bitte Magieresistenz des Alten berücksichtigen, den ich zu bezaubern gedenke, und eventuelle Erleichterungen für Zaubern in Gefühlswallung).</p>
<p> Aber vielleicht kommt ja auch alles ganz anders …</p>
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