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	Kommentare zu: Auf durch die Wüste &#8218;1&#8216;	</title>
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	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 May 2016 05:52:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2016/04/auf-durch-die-wueste-1/comment-page-1/#comment-168</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2016 05:52:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Talentspiegel:
Sinnenschärfe mit 0 TaP* gelungen.

Selbstbeherrschungsprobe 1 mit 0 TaP* (ich habe aber auch TaW 0) gelungen.
Selbstbeherrschungsprobe 2 weit daneben.
Selbstbeherrschungsprobe 3 mit 0 TaP* gelungen und hätte um ca. 5 Punkte erschwert sein können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Talentspiegel:<br />
Sinnenschärfe mit 0 TaP* gelungen.</p>
<p>Selbstbeherrschungsprobe 1 mit 0 TaP* (ich habe aber auch TaW 0) gelungen.<br />
Selbstbeherrschungsprobe 2 weit daneben.<br />
Selbstbeherrschungsprobe 3 mit 0 TaP* gelungen und hätte um ca. 5 Punkte erschwert sein können.</p>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2016/04/auf-durch-die-wueste-1/comment-page-1/#comment-167</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2016 14:04:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin seit unserer Abreise sehr, sehr nachdenklich. Manchmal kommt in mir für eine Weile der unbeschwerte Lebemann durch, immer dann wenn die Domna mich ein wenig mit ihrem Optimismus ansteckt und wir allein für uns sind. Oft aber starre ich mürrisch vor mich hin und denke nach. Ich fühle mich allzu oft nicht bereit, für diese unglaubliche Veränderung, die die Erdmutter mir da auferlegt hat. Ich fühle mich ungerecht behandelt und mein kindlicher Trotz und mein Stolz treten hervor. Dann wieder muss ich an die Worte meiner Großmutter denken … Zeit erwachsen zu werden, Dsche, denke ich dann bei mir.

Diese Nachdenklichkeit zusammen mit einer Mischung aller Dinge, die ich so sehr hasse, dem Dreck der Straße (ich nutze jede sich bietende Gelegenheit mich zu waschen), meinem verletzten Stolz und nicht zuletzt die Anwesenheit der vielen Wüstenleute lassen mich sicherlich nicht zum besten aller Reisegenossen werden und wahrscheinlich ist meine abweisende Überheblichkeit bei den Mitgliedern der Karawane mittlerweile berüchtigt. 

Bei der Nachtwache streune ich zunächst durchs Lager und nehme meine Aufgabe schon sehr, sehr ernst. Ich habe immerhin keine Schimmer, wie man eigentlich richtig Nachtwache hält. Auf leisen Sohlen umherzuschleichen und den Gesamtüberblick zu behalten erscheint mir aber intuitiv das richtige zu sein. Außerdem schützt es mich davor, dass dieser Wüstensohn mich auch noch in ein Gespräch zu verwickeln trachtet. Zumal ich zugeben muss, dass mir seine schönen Augen gefallen und ich immer mal wieder verstohlen zum Lagerfeuer zurückblicke. Ob ihm dieses auffällt oder nicht kann ich freilich nicht beurteilen, ich halte mich jedenfalls für extrem unauffällig.

Wenn mir langweilig wird beschäftige ich mich eine Weile mit Yalis Geschenk und schaue mir, den Schein des Lagerfeuers nutzend, die Sternkarte und den Sternenhimmel an. Spüre ich da ein Gefühl, das irgendwie die reine Sehnsucht nach meinem besten Freund übersteigt? Habe ich so etwas wie Liebesk…  Nein, völliger Blödsinn! Ich wische den Gedanken schnell beiseite und packe die Karte wieder ein. 

Gesprächsversuchen des jungen Novadi gegenüber bin ich freilich zunächst überhaupt nicht aufgeschlossen gegenüber und antworte einsilbig und ohne einen Gesprächsfaden aufzubauen. Mit fortschreitender Nacht und größer werdender Müdigkeit bin ich allerdings sehr dankbar wenn mich irgendetwas ablenkt und so lasse ich mich vielleicht dazu herab mit ein wenig Abstand die ein oder andere Frage fallen zu lassen. Dinge nach dem Woher und Wohin und dergleichen. Egal wie nett der Novadi ist, verbiete ich mir natürlich Sympathie zu entwickeln. Wer weiß ob er mich nicht nur umgarnen und mir bei nächster Gelegenheit die Gurgel durschneiden will, so wie die meisten Götzenanbeter es wohl tun würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin seit unserer Abreise sehr, sehr nachdenklich. Manchmal kommt in mir für eine Weile der unbeschwerte Lebemann durch, immer dann wenn die Domna mich ein wenig mit ihrem Optimismus ansteckt und wir allein für uns sind. Oft aber starre ich mürrisch vor mich hin und denke nach. Ich fühle mich allzu oft nicht bereit, für diese unglaubliche Veränderung, die die Erdmutter mir da auferlegt hat. Ich fühle mich ungerecht behandelt und mein kindlicher Trotz und mein Stolz treten hervor. Dann wieder muss ich an die Worte meiner Großmutter denken … Zeit erwachsen zu werden, Dsche, denke ich dann bei mir.</p>
<p>Diese Nachdenklichkeit zusammen mit einer Mischung aller Dinge, die ich so sehr hasse, dem Dreck der Straße (ich nutze jede sich bietende Gelegenheit mich zu waschen), meinem verletzten Stolz und nicht zuletzt die Anwesenheit der vielen Wüstenleute lassen mich sicherlich nicht zum besten aller Reisegenossen werden und wahrscheinlich ist meine abweisende Überheblichkeit bei den Mitgliedern der Karawane mittlerweile berüchtigt. </p>
<p>Bei der Nachtwache streune ich zunächst durchs Lager und nehme meine Aufgabe schon sehr, sehr ernst. Ich habe immerhin keine Schimmer, wie man eigentlich richtig Nachtwache hält. Auf leisen Sohlen umherzuschleichen und den Gesamtüberblick zu behalten erscheint mir aber intuitiv das richtige zu sein. Außerdem schützt es mich davor, dass dieser Wüstensohn mich auch noch in ein Gespräch zu verwickeln trachtet. Zumal ich zugeben muss, dass mir seine schönen Augen gefallen und ich immer mal wieder verstohlen zum Lagerfeuer zurückblicke. Ob ihm dieses auffällt oder nicht kann ich freilich nicht beurteilen, ich halte mich jedenfalls für extrem unauffällig.</p>
<p>Wenn mir langweilig wird beschäftige ich mich eine Weile mit Yalis Geschenk und schaue mir, den Schein des Lagerfeuers nutzend, die Sternkarte und den Sternenhimmel an. Spüre ich da ein Gefühl, das irgendwie die reine Sehnsucht nach meinem besten Freund übersteigt? Habe ich so etwas wie Liebesk…  Nein, völliger Blödsinn! Ich wische den Gedanken schnell beiseite und packe die Karte wieder ein. </p>
<p>Gesprächsversuchen des jungen Novadi gegenüber bin ich freilich zunächst überhaupt nicht aufgeschlossen gegenüber und antworte einsilbig und ohne einen Gesprächsfaden aufzubauen. Mit fortschreitender Nacht und größer werdender Müdigkeit bin ich allerdings sehr dankbar wenn mich irgendetwas ablenkt und so lasse ich mich vielleicht dazu herab mit ein wenig Abstand die ein oder andere Frage fallen zu lassen. Dinge nach dem Woher und Wohin und dergleichen. Egal wie nett der Novadi ist, verbiete ich mir natürlich Sympathie zu entwickeln. Wer weiß ob er mich nicht nur umgarnen und mir bei nächster Gelegenheit die Gurgel durschneiden will, so wie die meisten Götzenanbeter es wohl tun würden.</p>
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