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	Kommentare zu: Kröte und Eule (37)	</title>
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	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
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		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2017/05/kroete-und-eule-37/comment-page-1/#comment-267</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 22:22:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Eikiko, oh Eikiko! Ich bin gekommen, so schnell es ging...&quot; ich lasse mich auf die Knie sinken und strecke meine Arme aus, damit er hochklettern kann. &quot;Du hast mir so gefehlt... du glaubst gar nicht, was alles passiert ist...&quot; und den Schauer, der mich überfällt, als ich bei diesen Worten an die Todesdrohung des Hauptmanns denken muss, schüttele ich ganz schnell ab, indem ich meine Wangen in weichem Eichhornfell vergrabe. Kurz halte ich Eikiko eng an mich gepresst, dann lockere ich meinen Griff und kraule und streichle ihn, und stecke ihm aus meiner Tasche eine Nuss zu. So versunken bin ich in die Begrüßung, dass ich erst aufschaue, als die Trollfrau vielleicht schon einen Moment im Höhleneingang gestanden hat. Als ich sie bemerke gehe ich auf sie zu.
Geistig tadle ich mich dafür, dass ich es nicht geschafft habe, noch einen Gegenstand des toten Trolls mitzubringen. Aber trotzdem bin ich mit meiner Lösung nicht ganz unzufrieden, und so begrüße ich die Trollfrau unbefangen und ebenfalls lächelnd. Sollten sie und das Kind nicht vor mir zurückweichen versuche ich es mit einer Art Umarmung. Nach der Begrüßung versuche ich mich wieder in pantomimischer Erzählung. Als erstes stelle ich graben dar, und sehe auch einmal zu dem Grab des Trollkinds hinüber. Dann möchte ich versuchen, mit einem Stück Kohle auf der Höhlenwand eine Karte zu zeichnen, die den Weg zum Grab darstellt. Ich weiß zwar nicht, ob die Frau ihrem Kleinkind so einen Weg zumuten kann und will, aber ich denke, sie wird zumindest für später wissen wollen, wo ihr mann begraben liegt. Daher auch die Zeichnung an die Wand, die sollte ja halten. Dann möchte ich kämpfende, grimmige Menschen darstellen, und schließlich weglaufen. Dabei deute ich nochmal weit weit in die Richtung, in die die Soldaten abgezogen sind. Das wäre dann die Trollfassung der Ereignisse. Die wesentlichen Geschehnisse. Mehr erzähle ich von mir aus nicht, nur wenn Nachfragen kommen sollten ;-) Wenn es überhaupt soweit kommt, und keine Gefühlsausbrüche dazwischen kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Eikiko, oh Eikiko! Ich bin gekommen, so schnell es ging&#8230;&#8220; ich lasse mich auf die Knie sinken und strecke meine Arme aus, damit er hochklettern kann. &#8222;Du hast mir so gefehlt&#8230; du glaubst gar nicht, was alles passiert ist&#8230;&#8220; und den Schauer, der mich überfällt, als ich bei diesen Worten an die Todesdrohung des Hauptmanns denken muss, schüttele ich ganz schnell ab, indem ich meine Wangen in weichem Eichhornfell vergrabe. Kurz halte ich Eikiko eng an mich gepresst, dann lockere ich meinen Griff und kraule und streichle ihn, und stecke ihm aus meiner Tasche eine Nuss zu. So versunken bin ich in die Begrüßung, dass ich erst aufschaue, als die Trollfrau vielleicht schon einen Moment im Höhleneingang gestanden hat. Als ich sie bemerke gehe ich auf sie zu.<br />
Geistig tadle ich mich dafür, dass ich es nicht geschafft habe, noch einen Gegenstand des toten Trolls mitzubringen. Aber trotzdem bin ich mit meiner Lösung nicht ganz unzufrieden, und so begrüße ich die Trollfrau unbefangen und ebenfalls lächelnd. Sollten sie und das Kind nicht vor mir zurückweichen versuche ich es mit einer Art Umarmung. Nach der Begrüßung versuche ich mich wieder in pantomimischer Erzählung. Als erstes stelle ich graben dar, und sehe auch einmal zu dem Grab des Trollkinds hinüber. Dann möchte ich versuchen, mit einem Stück Kohle auf der Höhlenwand eine Karte zu zeichnen, die den Weg zum Grab darstellt. Ich weiß zwar nicht, ob die Frau ihrem Kleinkind so einen Weg zumuten kann und will, aber ich denke, sie wird zumindest für später wissen wollen, wo ihr mann begraben liegt. Daher auch die Zeichnung an die Wand, die sollte ja halten. Dann möchte ich kämpfende, grimmige Menschen darstellen, und schließlich weglaufen. Dabei deute ich nochmal weit weit in die Richtung, in die die Soldaten abgezogen sind. Das wäre dann die Trollfassung der Ereignisse. Die wesentlichen Geschehnisse. Mehr erzähle ich von mir aus nicht, nur wenn Nachfragen kommen sollten 😉 Wenn es überhaupt soweit kommt, und keine Gefühlsausbrüche dazwischen kommen.</p>
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		<title>
		Von: Meister		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2017/05/kroete-und-eule-37/comment-page-1/#comment-266</link>

		<dc:creator><![CDATA[Meister]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 07:09:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beorns Bruder findest du nicht. Aber Beorns Wiesel, das genüsslich Samen aus einer kleinen Schale pickt. Offenbar hat da jemand seine Anweisung zur Fütterung schon bekommen, denkst du bei dir und beeilst dich einige Entfernung zwischen dich und das Gehöft zu bringen. Dann schwingst du dich auf deinen Stecken und fliegst los.

Manchmal wünschst du dir, statt eines Steckens auch ein Fass oder eine Tür gewählt zu haben. Wären diese Gegenstände nur nicht so wahnsinnig umständlich zu transportieren, wäre so häufiges Fliegen über lange Strecken mit einem anderen hölzernen Gegenstand möglicherweise bequemer.

Der Flug dauert lange, aber du erkennst zumindest immer mal wieder Landmarken und den Verlauf von einigen Trampelpfaden wieder.

Es ist heute diesig und auch ein bisschen frisch. Dir kommt in den Sinn, dass nach zwölfgöttlicher Zählung jetzt vermutlich gerade Rondra sein muss. Der Monat macht seinem Namen alle Ehre. Die Donnernde verzichtet zwar auf ihr Wutgeschrei, aber das mit einem Gewitter oft einhergehende schlechte Wetter fehlt leider nicht.

Zum frühen Nachmittag machst du eine Pause und als du gerade vermutest dass du die Entfernung nicht schaffen wirst, erkennst du die charakteristische Form des Tales der Trolle. Dein Herz macht einen freudigen Hüpfer. Schon gestern war dir klar geworden, dass du Eikiko wahnsinnig vermisst und jetzt spürst du erst so richtig, wie wichtig dir dein kleiner Gefährte ist. So als seiest du nicht komplett, wenn er nicht bei dir ist.

Du landest vor der Höhle und kündigst dich lieber etwas lauter als nötig mit einem freudigen „Halloho, hier ist Mirya!“ an. Ein bisschen erwartest du ja, dass jemand einen großen Felsen nach dir wirft, weil du so unvermittelt auftauchst, aber nichts dergleichen passiert. Stattdessen kommt freudig keckernd Eikiko aus dem Halbdunkel heran gehüpft und begrüßt dich begeistert. Auch du atmest tief auf, dass ihr nun wieder nahe beieinander seid.

Gerade als ihr mit eurer Begrüßung fertig seid kommt aus der Tiefe der Höhle die Trollmutter heran gestapft. Die große Gestalt schaut dich milde lächelnd mit ihren unendlich traurigen Augen an. An dem Zipfel ihrer Lumpen hängt ängstlich drein blickend ihr Sohn.

Wie begegnest du den zweien?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beorns Bruder findest du nicht. Aber Beorns Wiesel, das genüsslich Samen aus einer kleinen Schale pickt. Offenbar hat da jemand seine Anweisung zur Fütterung schon bekommen, denkst du bei dir und beeilst dich einige Entfernung zwischen dich und das Gehöft zu bringen. Dann schwingst du dich auf deinen Stecken und fliegst los.</p>
<p>Manchmal wünschst du dir, statt eines Steckens auch ein Fass oder eine Tür gewählt zu haben. Wären diese Gegenstände nur nicht so wahnsinnig umständlich zu transportieren, wäre so häufiges Fliegen über lange Strecken mit einem anderen hölzernen Gegenstand möglicherweise bequemer.</p>
<p>Der Flug dauert lange, aber du erkennst zumindest immer mal wieder Landmarken und den Verlauf von einigen Trampelpfaden wieder.</p>
<p>Es ist heute diesig und auch ein bisschen frisch. Dir kommt in den Sinn, dass nach zwölfgöttlicher Zählung jetzt vermutlich gerade Rondra sein muss. Der Monat macht seinem Namen alle Ehre. Die Donnernde verzichtet zwar auf ihr Wutgeschrei, aber das mit einem Gewitter oft einhergehende schlechte Wetter fehlt leider nicht.</p>
<p>Zum frühen Nachmittag machst du eine Pause und als du gerade vermutest dass du die Entfernung nicht schaffen wirst, erkennst du die charakteristische Form des Tales der Trolle. Dein Herz macht einen freudigen Hüpfer. Schon gestern war dir klar geworden, dass du Eikiko wahnsinnig vermisst und jetzt spürst du erst so richtig, wie wichtig dir dein kleiner Gefährte ist. So als seiest du nicht komplett, wenn er nicht bei dir ist.</p>
<p>Du landest vor der Höhle und kündigst dich lieber etwas lauter als nötig mit einem freudigen „Halloho, hier ist Mirya!“ an. Ein bisschen erwartest du ja, dass jemand einen großen Felsen nach dir wirft, weil du so unvermittelt auftauchst, aber nichts dergleichen passiert. Stattdessen kommt freudig keckernd Eikiko aus dem Halbdunkel heran gehüpft und begrüßt dich begeistert. Auch du atmest tief auf, dass ihr nun wieder nahe beieinander seid.</p>
<p>Gerade als ihr mit eurer Begrüßung fertig seid kommt aus der Tiefe der Höhle die Trollmutter heran gestapft. Die große Gestalt schaut dich milde lächelnd mit ihren unendlich traurigen Augen an. An dem Zipfel ihrer Lumpen hängt ängstlich drein blickend ihr Sohn.</p>
<p>Wie begegnest du den zweien?</p>
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		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2017/05/kroete-und-eule-37/comment-page-1/#comment-259</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 17:02:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachdem ich Lorians Bandagen gewechselt habe und seine Blessuren mit Salbe bestrichen, und nachdem ich Beorn einen kühlen Wickel um die Waden gelegt habe, knie ich mich vor ihrem Lager auf den Boden und nehme mir einen Moment um die Wogen in meinem Inneren zu glätten. Erneut schlagen Sorge, Wut über Sinnlose Gewalt und Abscheu über das Menschenverachtende Verhalten der Soldaten in mir so hohe Wellen, dass ich mich nur schwer an Daras Lektionen aus der letzten Nacht entsinnen kann. &quot;Sei die Herrin der Angst...&quot; Ich lege die Hände auf den Boden und spüre nach der Kraft und Ruhe Sumus. Ich wünsche mir, dass auch Lorian und Beorn genug dieser Kraft in sich finden um den Kampf um ihre Genesung zu gewinnen. Still danke ich Satuaria, wie gut sie über mich gewacht hat - dass mir kein Haar gekrümmt wurde in dieser ganzen verzwickten Geschichte wirkt auf mich nun fast wie ein Wunder... Unversehrt und doch irgendwie nur halb, denke ich und beende mit einem Seufzer mein stilles Gebet, um mich bald auf den Weg zu Eikiko zu machen. Immerhin fühle ich mich nun geerdet, ausgeruht und kräftig genug für den Flug. Vorher gehe ich jedoch noch einmal bei Ethel vorbei und erkläre ihr, wie man aus getrockneter Weidenrinde einen Fiebersenkenden Tee zubereitet, diesen soll sie Beorn heute dreimal zu trinken geben. &quot;Süße ihn mit reichlich Honig, er schmeckt fürchterlich,&quot; rate ich ihr, und zeige ihr auch, wie man die Wadenwickel wechselt. Dann fülle ich meinen Wasserschlauch und greife mir eine Handvoll Gemüse als Wegzehrung. Ethel erkläre ich, dass ich zurück in den Wald muss, um nach meinem Eichhörnchen zu suchen. Ich verlasse jedoch nicht sofort den Hof, sondern klettere zunächst noch in Beorns Kammer. Ich versuche Wiesels Versteck zu finden und hinterlasse dort etwas zu Fressen und Wasser. Sollte mir dabei der kleine Bruder begegnen, bitte ich ihn, das zu übernehmen, solange sein Beorn krank ist.
Danach mache ich mich endlich auf den Weg. Ich hoffe Hin- und Rückflug vor der Dämmerung zu schaffen, und fühle mich sowieso schlecht dabei meine Patienten hier alleine zurück zu lassen, deswegen werde ich mich auf meinen Stecken schwingen, sobald die Deckung es erlaubt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich Lorians Bandagen gewechselt habe und seine Blessuren mit Salbe bestrichen, und nachdem ich Beorn einen kühlen Wickel um die Waden gelegt habe, knie ich mich vor ihrem Lager auf den Boden und nehme mir einen Moment um die Wogen in meinem Inneren zu glätten. Erneut schlagen Sorge, Wut über Sinnlose Gewalt und Abscheu über das Menschenverachtende Verhalten der Soldaten in mir so hohe Wellen, dass ich mich nur schwer an Daras Lektionen aus der letzten Nacht entsinnen kann. &#8222;Sei die Herrin der Angst&#8230;&#8220; Ich lege die Hände auf den Boden und spüre nach der Kraft und Ruhe Sumus. Ich wünsche mir, dass auch Lorian und Beorn genug dieser Kraft in sich finden um den Kampf um ihre Genesung zu gewinnen. Still danke ich Satuaria, wie gut sie über mich gewacht hat &#8211; dass mir kein Haar gekrümmt wurde in dieser ganzen verzwickten Geschichte wirkt auf mich nun fast wie ein Wunder&#8230; Unversehrt und doch irgendwie nur halb, denke ich und beende mit einem Seufzer mein stilles Gebet, um mich bald auf den Weg zu Eikiko zu machen. Immerhin fühle ich mich nun geerdet, ausgeruht und kräftig genug für den Flug. Vorher gehe ich jedoch noch einmal bei Ethel vorbei und erkläre ihr, wie man aus getrockneter Weidenrinde einen Fiebersenkenden Tee zubereitet, diesen soll sie Beorn heute dreimal zu trinken geben. &#8222;Süße ihn mit reichlich Honig, er schmeckt fürchterlich,&#8220; rate ich ihr, und zeige ihr auch, wie man die Wadenwickel wechselt. Dann fülle ich meinen Wasserschlauch und greife mir eine Handvoll Gemüse als Wegzehrung. Ethel erkläre ich, dass ich zurück in den Wald muss, um nach meinem Eichhörnchen zu suchen. Ich verlasse jedoch nicht sofort den Hof, sondern klettere zunächst noch in Beorns Kammer. Ich versuche Wiesels Versteck zu finden und hinterlasse dort etwas zu Fressen und Wasser. Sollte mir dabei der kleine Bruder begegnen, bitte ich ihn, das zu übernehmen, solange sein Beorn krank ist.<br />
Danach mache ich mich endlich auf den Weg. Ich hoffe Hin- und Rückflug vor der Dämmerung zu schaffen, und fühle mich sowieso schlecht dabei meine Patienten hier alleine zurück zu lassen, deswegen werde ich mich auf meinen Stecken schwingen, sobald die Deckung es erlaubt.</p>
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		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2017/05/kroete-und-eule-37/comment-page-1/#comment-258</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 05:48:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachdem ich Lorians Bandagen gewechselt habe und seine Blessuren mit Salbe bestrichen, und nachdem ich Beorn einen kühlen Wickel um die Waden gelegt habe, knie ich mich vor ihrem Lager auf den Boden und nehme mir einen Moment um die Wogen in meinem Inneren zu glätten. Erneut schlagen Sorge, Wut über Sinnlose Gewalt und Abscheu über das Menschenverachtende Verhalten der Soldaten in mir so hohe Wellen, dass ich mich nur schwer an Daras Lektionen aus der letzten Nacht entsinnen kann. &quot;Sei die Herrin der Angst...&quot; Ich lege die Hände auf den Boden und spüre nach der Kraft und Ruhe Sumus. Ich wünsche mir, dass auch Lorian und Beorn genug dieser Kraft in sich finden um den Kampf um ihre Genesung zu gewinnen. Still danke ich Satuaria, wie gut sie über mich gewacht hat - dass mir kein Haar gekrümmt wurde in dieser ganzen verzwickten Geschichte wirkt auf mich nun fast wie ein Wunder... Unversehrt und doch irgendwie nur halb, denke ich und beende mit einem Seufzer mein stilles Gebet, um mich bald auf den Weg zu Eikiko zu machen. Vorher gehe ich jedoch noch einmal bei Ethel vorbei und erkläre ihr, wie man aus getrockneter Weidenrinde einen Fiebersenkenden Tee zubereitet, diesen soll sie Beorn heute dreimal zu trinken geben. &quot;Süße ihn mit reichlich Honig, er schmeckt fürchterlich,&quot; rate ich ihr, und zeige ihr auch, wie man die Wadenwickel wechselt. Dann fülle ich meinen Wasserschlauch und greife mir eine Handvoll Gemüse als Wegzehrung. Ethel erkläre ich, dass ich zurück in den Wald muss, um nach meinem Eichhörnchen zu suchen. Ich verlasse jedoch nicht sofort den Hof, sondern klettere zunächst noch in Beorns Kammer. Ich versuche Wiesels Versteck zu finden und hinterlasse dort etwas zu Fressen und Wasser. Sollte mir dabei der kleine Bruder begegnen, bitte ich ihn, das zu übernehmen, solange sein Beorn krank ist.
Danach mache ich mich endlich auf den Weg. Ich hoffe Hin- und Rückflug vor der Dämmerung zu schaffen, und fühle mich sowieso schlecht dabei meine Patienten hier alleine zurück zu lassen, deswegen werde ich mich auf meinen Stecken schwingen, sobald die Deckung es erlaubt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich Lorians Bandagen gewechselt habe und seine Blessuren mit Salbe bestrichen, und nachdem ich Beorn einen kühlen Wickel um die Waden gelegt habe, knie ich mich vor ihrem Lager auf den Boden und nehme mir einen Moment um die Wogen in meinem Inneren zu glätten. Erneut schlagen Sorge, Wut über Sinnlose Gewalt und Abscheu über das Menschenverachtende Verhalten der Soldaten in mir so hohe Wellen, dass ich mich nur schwer an Daras Lektionen aus der letzten Nacht entsinnen kann. &#8222;Sei die Herrin der Angst&#8230;&#8220; Ich lege die Hände auf den Boden und spüre nach der Kraft und Ruhe Sumus. Ich wünsche mir, dass auch Lorian und Beorn genug dieser Kraft in sich finden um den Kampf um ihre Genesung zu gewinnen. Still danke ich Satuaria, wie gut sie über mich gewacht hat &#8211; dass mir kein Haar gekrümmt wurde in dieser ganzen verzwickten Geschichte wirkt auf mich nun fast wie ein Wunder&#8230; Unversehrt und doch irgendwie nur halb, denke ich und beende mit einem Seufzer mein stilles Gebet, um mich bald auf den Weg zu Eikiko zu machen. Vorher gehe ich jedoch noch einmal bei Ethel vorbei und erkläre ihr, wie man aus getrockneter Weidenrinde einen Fiebersenkenden Tee zubereitet, diesen soll sie Beorn heute dreimal zu trinken geben. &#8222;Süße ihn mit reichlich Honig, er schmeckt fürchterlich,&#8220; rate ich ihr, und zeige ihr auch, wie man die Wadenwickel wechselt. Dann fülle ich meinen Wasserschlauch und greife mir eine Handvoll Gemüse als Wegzehrung. Ethel erkläre ich, dass ich zurück in den Wald muss, um nach meinem Eichhörnchen zu suchen. Ich verlasse jedoch nicht sofort den Hof, sondern klettere zunächst noch in Beorns Kammer. Ich versuche Wiesels Versteck zu finden und hinterlasse dort etwas zu Fressen und Wasser. Sollte mir dabei der kleine Bruder begegnen, bitte ich ihn, das zu übernehmen, solange sein Beorn krank ist.<br />
Danach mache ich mich endlich auf den Weg. Ich hoffe Hin- und Rückflug vor der Dämmerung zu schaffen, und fühle mich sowieso schlecht dabei meine Patienten hier alleine zurück zu lassen, deswegen werde ich mich auf meinen Stecken schwingen, sobald die Deckung es erlaubt.</p>
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		Von: Meister		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2017/05/kroete-und-eule-37/comment-page-1/#comment-257</link>

		<dc:creator><![CDATA[Meister]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 18:15:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Geräusch reißt dich aus dem Schlaf. Es dauert einen Augenblick bis du die Orientierung wieder gefunden hast, zumal du dich erstmal nach Kräften ausstrecken und deine schmerzenden Glieder richten musst. Tief und traumlos hast du geschlafen und das offenbar länger als du dir eigentlich gedacht hattest, denn es ist hellichter Tag. Jemand hat dir eine Decke übergelegt, die du nun beiseite legst. Ethel steht in der Küche und klappert geschäftig mit dem Geschirr. Offenbar hat sie dein Erwachen wahrgenommen und dreht sich lächelnd herum: “Mirya, du bist wach. Bitte verzeih. Wir wollten dich nicht aufwecken, nach all dem Schrecken den du durchgemacht hast musst du furchtbar müde gewesen sein. Mutter Dara hätte dich nicht derart lang beanspruchen dürfen. Sie ist so ...”
Du unterbrichst Ethel indem du abwinkst: “Das ist schon in Ordnung” und etwas hölzern ergänzt du: “Ich bin eine Heilerin und als solche ist es mir ein großes Anliegen, dass es den Menschen gut geht.” Ethel lächelt dir dankbar zu, weiß scheinbar nicht, was sie dir antworten soll und durchbricht dann mit einem kurz angebundenen “Frühstück?” die Stille. 

Gut gestärkt und ausgeschlafen beschließt du dann tatsächlich zunächst Lorian und Beorn einen Besuch abzustatten und insbesondere von Lorians Zustand dein weiteres Vorgehen abhängig zu machen. Du bereitest dich sogar schon auf deine kleine Standpauke vor, besinnst dich dann aber eines besseren, als du von Ethel in die Gästestube gebracht wirst.

Lorian schläft und sieht sehr blass aus. Du schlägst die Decke zurück. Inzwischen sind seine Blessuren und Prellungen blitzeblau. Du hast ein wenig Angst davor, dass er vielleicht innere Verletzungen davongetragen haben könnte. Fieber scheint er aber keines zu haben. 
Bei Beorn verhält es sich genau andersherum. Er wirkt körperlich vollkommen unversehrt, sein Kopf und sein ganzer Körper sind aber mit einem feuchten Film überzogen und seine Stirn fühlt sich ungewöhnlich warm an. 

Die beiden werden sich noch eine ganze Weile ausruhen müssen vermutest du und der Zustand beider macht dir mehr Sorgen, als du zunächst vermutet hattest. Ihnen richtig gut helfen kannst du hingegen auch gerade nicht. Willst du Eikiko also tatsächlich zunächst zu dir zurückholen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Geräusch reißt dich aus dem Schlaf. Es dauert einen Augenblick bis du die Orientierung wieder gefunden hast, zumal du dich erstmal nach Kräften ausstrecken und deine schmerzenden Glieder richten musst. Tief und traumlos hast du geschlafen und das offenbar länger als du dir eigentlich gedacht hattest, denn es ist hellichter Tag. Jemand hat dir eine Decke übergelegt, die du nun beiseite legst. Ethel steht in der Küche und klappert geschäftig mit dem Geschirr. Offenbar hat sie dein Erwachen wahrgenommen und dreht sich lächelnd herum: “Mirya, du bist wach. Bitte verzeih. Wir wollten dich nicht aufwecken, nach all dem Schrecken den du durchgemacht hast musst du furchtbar müde gewesen sein. Mutter Dara hätte dich nicht derart lang beanspruchen dürfen. Sie ist so &#8230;”<br />
Du unterbrichst Ethel indem du abwinkst: “Das ist schon in Ordnung” und etwas hölzern ergänzt du: “Ich bin eine Heilerin und als solche ist es mir ein großes Anliegen, dass es den Menschen gut geht.” Ethel lächelt dir dankbar zu, weiß scheinbar nicht, was sie dir antworten soll und durchbricht dann mit einem kurz angebundenen “Frühstück?” die Stille. </p>
<p>Gut gestärkt und ausgeschlafen beschließt du dann tatsächlich zunächst Lorian und Beorn einen Besuch abzustatten und insbesondere von Lorians Zustand dein weiteres Vorgehen abhängig zu machen. Du bereitest dich sogar schon auf deine kleine Standpauke vor, besinnst dich dann aber eines besseren, als du von Ethel in die Gästestube gebracht wirst.</p>
<p>Lorian schläft und sieht sehr blass aus. Du schlägst die Decke zurück. Inzwischen sind seine Blessuren und Prellungen blitzeblau. Du hast ein wenig Angst davor, dass er vielleicht innere Verletzungen davongetragen haben könnte. Fieber scheint er aber keines zu haben.<br />
Bei Beorn verhält es sich genau andersherum. Er wirkt körperlich vollkommen unversehrt, sein Kopf und sein ganzer Körper sind aber mit einem feuchten Film überzogen und seine Stirn fühlt sich ungewöhnlich warm an. </p>
<p>Die beiden werden sich noch eine ganze Weile ausruhen müssen vermutest du und der Zustand beider macht dir mehr Sorgen, als du zunächst vermutet hattest. Ihnen richtig gut helfen kannst du hingegen auch gerade nicht. Willst du Eikiko also tatsächlich zunächst zu dir zurückholen?</p>
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