<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Der Junge &#8217;13&#8216;	</title>
	<atom:link href="https://blog.aurimaq.de/2017/09/der-junge-13/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.aurimaq.de/2017/09/der-junge-13/</link>
	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Oct 2017 19:18:03 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2017/09/der-junge-13/comment-page-1/#comment-264</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 19:18:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.aurimaq.de/?p=916#comment-264</guid>

					<description><![CDATA[ich habe ein Bisschen für dich gewürfelt :-) Bitte zieh dir 2 ASP für einen gelungenen (verstärkten) FlimFlam ab und lies den nächsten Post]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich habe ein Bisschen für dich gewürfelt 🙂 Bitte zieh dir 2 ASP für einen gelungenen (verstärkten) FlimFlam ab und lies den nächsten Post</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2017/09/der-junge-13/comment-page-1/#comment-263</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 18:24:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.aurimaq.de/?p=916#comment-263</guid>

					<description><![CDATA[Von seinem plötzlichen Gefühlsausbruch bin ich in der ersten Sekunde etwas überrascht, hätte ich doch bei einem wilden Volk keine so herzliche Regung erwartet. Dann aber schließe ich ihn in väterlicher Geste in die Arme um meine Worte zu bekräftigen. Als er mich dann nach der Erklärung für seinen Vater fragt bin ich zunächst irritiert. Ich hatte angenommen dass wir einfach davonlaufen. Aber er hat natürlich Recht. Wenn wir einfach davon laufen wird man nach uns suchen. 

Da kommt mir eine grandiose Idee. Verschmitzt grinse ich ihn an: „Dass lass nur ganz Sorge des großen Schamanen sein. Du willst malen? Morgen in aller Frühe darfst du die kunstvollste Hautmalerei auftragen, die du dir vorstellen kannst! Aber zunächst hilf mir nach einigen Utensilien suchen.“
Mein Plan ist der Folgende: Ich werde morgen wenn die anderen Ferkina zurückkehren ein kleines Schauspiel aufführen. Ich werde mich auf meinem Brett im Schneidersitz sitzen. Zuvor habe ich das Brett mit etwas Sand bedeckt. Meinen neuen tierischen Begleiter versuche ich dazu zu bringen neben mir Platz zu nehmen. Falls wir geeignete Farbe finden setze ich mich nur in Schurz bereit und lasse mir von dem Jungen kunstvolle Malereien in Gesicht und auf den Körper malen. Er soll sich danach einfach gar nicht zeigen. Mit großen Worten und Gesten werde ich dann erklären, dass der Junge von einem bösen Geist besessen ist. Falls wir passende Requisiten finden rolle ich dann irgendwelche Knochen vor den Ferkina aus oder rassel mit irgendwelchen Ketten und Utensilien. Dann werde ich erklären, dass aber die guten Geister der Lüfte den bösen Geist austreiben werden. Bei den Worten „Lüfte“ hebe ich dann im Schneidersitz sitzend ab und schwebe vor den hoffentlich dann sehr eingeschüchterten Ferkina ein Stück auf und ab. Ich hoffe dass der Sand effektvoll vom Brett herunter rieselt. Ich schließe damit, dass ich den Jungen auf eine Geistreise schicken werde, die er ganz allein antreten muss um den Geistern der Lüfte und der Erde wohlgefällig zu sein und vom bösen Geist befreit zu werden. Dann und nur dann steht der Initiation zum großen Krieger und Mann nichts mehr im Wege. Man solle ganz unbesorgt sein, es ist eine lange Reise, mehrere Mondphasen werden vergehen, aber auf dieser Reise wird das Kind sterben und der Mann geboren werden. Und nun geht, es gilt noch Vorbereitungen für die Reise zu treffen. Man möge den großen Schamanen nun nicht mehr stören.

Kehlig vorgetragen und mit viel Tamtam bete ich zu Satuaria , Rahja und Phex dass uns ein glaubwürdiges Possenspiel gelingen möge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von seinem plötzlichen Gefühlsausbruch bin ich in der ersten Sekunde etwas überrascht, hätte ich doch bei einem wilden Volk keine so herzliche Regung erwartet. Dann aber schließe ich ihn in väterlicher Geste in die Arme um meine Worte zu bekräftigen. Als er mich dann nach der Erklärung für seinen Vater fragt bin ich zunächst irritiert. Ich hatte angenommen dass wir einfach davonlaufen. Aber er hat natürlich Recht. Wenn wir einfach davon laufen wird man nach uns suchen. </p>
<p>Da kommt mir eine grandiose Idee. Verschmitzt grinse ich ihn an: „Dass lass nur ganz Sorge des großen Schamanen sein. Du willst malen? Morgen in aller Frühe darfst du die kunstvollste Hautmalerei auftragen, die du dir vorstellen kannst! Aber zunächst hilf mir nach einigen Utensilien suchen.“<br />
Mein Plan ist der Folgende: Ich werde morgen wenn die anderen Ferkina zurückkehren ein kleines Schauspiel aufführen. Ich werde mich auf meinem Brett im Schneidersitz sitzen. Zuvor habe ich das Brett mit etwas Sand bedeckt. Meinen neuen tierischen Begleiter versuche ich dazu zu bringen neben mir Platz zu nehmen. Falls wir geeignete Farbe finden setze ich mich nur in Schurz bereit und lasse mir von dem Jungen kunstvolle Malereien in Gesicht und auf den Körper malen. Er soll sich danach einfach gar nicht zeigen. Mit großen Worten und Gesten werde ich dann erklären, dass der Junge von einem bösen Geist besessen ist. Falls wir passende Requisiten finden rolle ich dann irgendwelche Knochen vor den Ferkina aus oder rassel mit irgendwelchen Ketten und Utensilien. Dann werde ich erklären, dass aber die guten Geister der Lüfte den bösen Geist austreiben werden. Bei den Worten „Lüfte“ hebe ich dann im Schneidersitz sitzend ab und schwebe vor den hoffentlich dann sehr eingeschüchterten Ferkina ein Stück auf und ab. Ich hoffe dass der Sand effektvoll vom Brett herunter rieselt. Ich schließe damit, dass ich den Jungen auf eine Geistreise schicken werde, die er ganz allein antreten muss um den Geistern der Lüfte und der Erde wohlgefällig zu sein und vom bösen Geist befreit zu werden. Dann und nur dann steht der Initiation zum großen Krieger und Mann nichts mehr im Wege. Man solle ganz unbesorgt sein, es ist eine lange Reise, mehrere Mondphasen werden vergehen, aber auf dieser Reise wird das Kind sterben und der Mann geboren werden. Und nun geht, es gilt noch Vorbereitungen für die Reise zu treffen. Man möge den großen Schamanen nun nicht mehr stören.</p>
<p>Kehlig vorgetragen und mit viel Tamtam bete ich zu Satuaria , Rahja und Phex dass uns ein glaubwürdiges Possenspiel gelingen möge.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2017/09/der-junge-13/comment-page-1/#comment-262</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 14:25:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.aurimaq.de/?p=916#comment-262</guid>

					<description><![CDATA[Seine Augen leuchten auf. Er steht auf, greift nach deinem Waquif, nimmt ihn aber gar nicht an, sondern fällt dir stattdessen spontan um den Hals. &quot;Ich dich führe wohin du willst! Kein besserer Bergführer als Rashid möglich!&quot; Doch dann ebbt seine Begeisterung noch einmal ab. &quot;Aber mein Vater bestimmt nicht erlauben. Was wir ihnen sagen?&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seine Augen leuchten auf. Er steht auf, greift nach deinem Waquif, nimmt ihn aber gar nicht an, sondern fällt dir stattdessen spontan um den Hals. &#8222;Ich dich führe wohin du willst! Kein besserer Bergführer als Rashid möglich!&#8220; Doch dann ebbt seine Begeisterung noch einmal ab. &#8222;Aber mein Vater bestimmt nicht erlauben. Was wir ihnen sagen?&#8220;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2017/09/der-junge-13/comment-page-1/#comment-261</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2017 14:51:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.aurimaq.de/?p=916#comment-261</guid>

					<description><![CDATA[Ich lege meinen Kopf schräg und schaue den jungen Rashid nachdenklich an. Ein Künstler also … ein Außenseiter bei den Seinen. Mir schießen verschiedene Gedanken durch den Kopf. Ich denke an die Hexennacht. Wie sehr ich mich auf diese besondere Feierlichkeit gefreut hatte und wie besonders ich mich gefühlt hatte … wie schwer es mir fiel meine Unsicherheit und den Schmerz um die vielen fragenden Blicke hinter der Aura meiner Unantastbarkeit – meiner Arroganz – zu verbergen. 

Dann kommt mir ein ganz anderer Gedanke. Ich erinnere mich an den Abend in Yasemines Zelt. Ich denke an jene Prophezeiung, die diese ganze Misere hier erst ihren Anstoß gegeben hat. Eine fürwahr mächtige Zauberin, so muss ich jetzt rekapitulieren. Eine Ewigkeit scheint mir das alles her zu sein. Auch fällt mir ein, dass ich Yali angedroht hatte ihn als meinen Fächersklaven mitzunehmen, sollte ich wirklich eine Reise durch Trockenheit und Staub antreten müssen. Ich lache kurz auf. Wer hätte gedacht, dass dieser lustige Besuch so schicksalsträchtig sein könnte.

Und wie war das gleich gewesen? Die drei Karten der Luft. Königin, schlecht gelaunter König und Ass? Na, wer die Königin in dieser Geschichte sein wird, kann ich mir wohl denken, aber ob mein unglückliches Gegenüber nun der schlecht gelaunte König oder gar mein Ass sein könnte?

„Rashid, ich habe einen Vorschlag für dich.“ Ich mache eine kunstvolle Pause. „Ich glaube was du brauchst sind keine schamanistischen Rituale und Austreibungen böser Geister. Ich glaube im Gegenteil, das, was du mir berichtest, ganz aus dir selbst kommst. So bist du eben. Und manchmal passt unserer Umgebung das nicht.“ Ich überlege meine Rede weiter auszuschmücken und bedeutungsschwangere Reden zu reden, doch dann sage ich einfach nur: „Warum kommst du nicht mit mir mit? Ich bringe dich dorthin wo du Lesen, Schreiben und Malen lernen kannst … und bis wir dort angekommen sind stellst du mir derweil deinen Orientierungssinn zur Verfügung. Ich habe nämlich ehrlich gesagt nicht den Hauch einer Ahnung wohin ich eigentlich genau gehen muss.“

Und um meinen Worten den nötigen Nachdruck zu verleihen suche ich etwas umständlich nach meinem Waquiff und halte ihm dann meine schöne Waffe hin, ein wenig hoffend, dass er nicht auf die Idee kommt es zu behalten und mir stattdessen sein Messer zu reichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lege meinen Kopf schräg und schaue den jungen Rashid nachdenklich an. Ein Künstler also … ein Außenseiter bei den Seinen. Mir schießen verschiedene Gedanken durch den Kopf. Ich denke an die Hexennacht. Wie sehr ich mich auf diese besondere Feierlichkeit gefreut hatte und wie besonders ich mich gefühlt hatte … wie schwer es mir fiel meine Unsicherheit und den Schmerz um die vielen fragenden Blicke hinter der Aura meiner Unantastbarkeit – meiner Arroganz – zu verbergen. </p>
<p>Dann kommt mir ein ganz anderer Gedanke. Ich erinnere mich an den Abend in Yasemines Zelt. Ich denke an jene Prophezeiung, die diese ganze Misere hier erst ihren Anstoß gegeben hat. Eine fürwahr mächtige Zauberin, so muss ich jetzt rekapitulieren. Eine Ewigkeit scheint mir das alles her zu sein. Auch fällt mir ein, dass ich Yali angedroht hatte ihn als meinen Fächersklaven mitzunehmen, sollte ich wirklich eine Reise durch Trockenheit und Staub antreten müssen. Ich lache kurz auf. Wer hätte gedacht, dass dieser lustige Besuch so schicksalsträchtig sein könnte.</p>
<p>Und wie war das gleich gewesen? Die drei Karten der Luft. Königin, schlecht gelaunter König und Ass? Na, wer die Königin in dieser Geschichte sein wird, kann ich mir wohl denken, aber ob mein unglückliches Gegenüber nun der schlecht gelaunte König oder gar mein Ass sein könnte?</p>
<p>„Rashid, ich habe einen Vorschlag für dich.“ Ich mache eine kunstvolle Pause. „Ich glaube was du brauchst sind keine schamanistischen Rituale und Austreibungen böser Geister. Ich glaube im Gegenteil, das, was du mir berichtest, ganz aus dir selbst kommst. So bist du eben. Und manchmal passt unserer Umgebung das nicht.“ Ich überlege meine Rede weiter auszuschmücken und bedeutungsschwangere Reden zu reden, doch dann sage ich einfach nur: „Warum kommst du nicht mit mir mit? Ich bringe dich dorthin wo du Lesen, Schreiben und Malen lernen kannst … und bis wir dort angekommen sind stellst du mir derweil deinen Orientierungssinn zur Verfügung. Ich habe nämlich ehrlich gesagt nicht den Hauch einer Ahnung wohin ich eigentlich genau gehen muss.“</p>
<p>Und um meinen Worten den nötigen Nachdruck zu verleihen suche ich etwas umständlich nach meinem Waquiff und halte ihm dann meine schöne Waffe hin, ein wenig hoffend, dass er nicht auf die Idee kommt es zu behalten und mir stattdessen sein Messer zu reichen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
