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	Kommentare zu: Im Funduq &#8217;16&#8216;	</title>
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	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Jan 2018 22:58:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/01/im-funduq-16/comment-page-1/#comment-278</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 22:58:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Irgendetwas in mir möchte nicht zurück in die Oase. Zu sehr ist sie ein unangenehmes Symbol dieser traurigen Einsamkeit, die ich gerade so drastisch spüre. 
Hingegen ein Ziel vor Augen zu haben weckt in mir eine kleine Zuversicht und ein wenig Hoffnung. 

&quot;Lass uns jetzt gleich aufbrechen Rashid. Ich mag nicht zurückkehren in die Oase. Es wird schon so kalt nicht werden. Und vielleicht können wir uns wirklich dicht aneinanderdrängen in der Nacht.&quot;

Ich rappel mich auf, klopfe ihm freundschaftlich auf die Schulter und als ich die ersten Schritte aufs Geratewohl in eine Richtung weg von der Oase mache schaue ich mich schief lächelnd um und suche seinen Blick: &quot;Ähh, in welche Richtung müssen wir denn?&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendetwas in mir möchte nicht zurück in die Oase. Zu sehr ist sie ein unangenehmes Symbol dieser traurigen Einsamkeit, die ich gerade so drastisch spüre.<br />
Hingegen ein Ziel vor Augen zu haben weckt in mir eine kleine Zuversicht und ein wenig Hoffnung. </p>
<p>&#8222;Lass uns jetzt gleich aufbrechen Rashid. Ich mag nicht zurückkehren in die Oase. Es wird schon so kalt nicht werden. Und vielleicht können wir uns wirklich dicht aneinanderdrängen in der Nacht.&#8220;</p>
<p>Ich rappel mich auf, klopfe ihm freundschaftlich auf die Schulter und als ich die ersten Schritte aufs Geratewohl in eine Richtung weg von der Oase mache schaue ich mich schief lächelnd um und suche seinen Blick: &#8222;Ähh, in welche Richtung müssen wir denn?&#8220;</p>
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		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/01/im-funduq-16/comment-page-1/#comment-277</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2018 14:02:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rashid hatte die Zeit, die du und Omar im Teezelt saßt genutzt, um auf dem Dorfplatz ein wenig umher zu streunen. Als du so überstürzt aufbrichst stolpert er hastig hinterdrein, und hat dich erst wirklich eingeholt, als du bereits die Oase verlässt. Was er dir an Einwänden hinterher ruft nimmst du gar nicht richtig zur Kenntnis, so sehr beherrschen sich deine Gefühle im Moment. Als du schlussendlich zusammenbrichst, starrt er dich einen Moment lang an und zögert. Dann kniet er sich neben dich, das Gesicht in dieselbe Richtung gewandt wie du und fängt ebenfalls lauthals an in seiner Sprache zu wehklagen. Er hebt Staub vom Wegrand auf und wirft ihn auf seinen Kopf während er klagende Laute von sich gibt. Zuerst hast du sein Tun gar nicht richtig bemerkt, aber nun, wo der größte Gefühlssturm vorbei ist, stellst du erstaunt fest, dass es mehr als eine Bedeutung von “Mitleid” gibt. Als du verstummst schaut Rashid dir ernst ins Gesicht: “Ein Freund tot?” fragt er. “N- nein” gibst du stockend zur Antwort: “nein ich hoffe nicht… Wir finden sie bald wieder.” Und jetzt wo du es laut gesagt hast, fällt es dir irgendwie auch leichter, selbst daran zu glauben. Also beschreibst du Rashid, was du über den Turm weißt. Allzu genau hat sich deine Großmutter nicht ausgedrückt, war sie nach eigener Auskunft nie im Turm von Schwester Birshen. Er muss nördlich von El Karram in den Bergen liegen, man würde dir vor Ort bestimmt den Weg zum Zauberturm weisen können. Rashid zuckt ratlos die Schultern: “Was ist “Hexe”? Und was “Turm”?” Eine Antwort fällt dir leicht: “Ein Turm ist ein sehr hohes Gebäude aus Stein. Und eine Hexe… Tja. Sowas wie ich?” Nach mehr Erklärung ist dir grade nicht zumute. Und ja, tatsächlich huscht so etwas wie eine Erleuchtung über Rashids Gesicht. “Ja, ich das mal hören! Turm von Dschinnimeister! Ist nicht an Straße, ist in Berge. Von hier mit Sia und Ria Tage 3. Aber mehr weit oben. Nacht kalt. Du vielleicht brauchen Decke... Oder kuscheln..” grinst er dich schief an. 
Mit euren Vorräten würde ihr also hinkommen. Beißt du die Zähne zusammen oder möchtest du für Decke oder andere Kleidung umkehren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rashid hatte die Zeit, die du und Omar im Teezelt saßt genutzt, um auf dem Dorfplatz ein wenig umher zu streunen. Als du so überstürzt aufbrichst stolpert er hastig hinterdrein, und hat dich erst wirklich eingeholt, als du bereits die Oase verlässt. Was er dir an Einwänden hinterher ruft nimmst du gar nicht richtig zur Kenntnis, so sehr beherrschen sich deine Gefühle im Moment. Als du schlussendlich zusammenbrichst, starrt er dich einen Moment lang an und zögert. Dann kniet er sich neben dich, das Gesicht in dieselbe Richtung gewandt wie du und fängt ebenfalls lauthals an in seiner Sprache zu wehklagen. Er hebt Staub vom Wegrand auf und wirft ihn auf seinen Kopf während er klagende Laute von sich gibt. Zuerst hast du sein Tun gar nicht richtig bemerkt, aber nun, wo der größte Gefühlssturm vorbei ist, stellst du erstaunt fest, dass es mehr als eine Bedeutung von “Mitleid” gibt. Als du verstummst schaut Rashid dir ernst ins Gesicht: “Ein Freund tot?” fragt er. “N- nein” gibst du stockend zur Antwort: “nein ich hoffe nicht… Wir finden sie bald wieder.” Und jetzt wo du es laut gesagt hast, fällt es dir irgendwie auch leichter, selbst daran zu glauben. Also beschreibst du Rashid, was du über den Turm weißt. Allzu genau hat sich deine Großmutter nicht ausgedrückt, war sie nach eigener Auskunft nie im Turm von Schwester Birshen. Er muss nördlich von El Karram in den Bergen liegen, man würde dir vor Ort bestimmt den Weg zum Zauberturm weisen können. Rashid zuckt ratlos die Schultern: “Was ist “Hexe”? Und was “Turm”?” Eine Antwort fällt dir leicht: “Ein Turm ist ein sehr hohes Gebäude aus Stein. Und eine Hexe… Tja. Sowas wie ich?” Nach mehr Erklärung ist dir grade nicht zumute. Und ja, tatsächlich huscht so etwas wie eine Erleuchtung über Rashids Gesicht. “Ja, ich das mal hören! Turm von Dschinnimeister! Ist nicht an Straße, ist in Berge. Von hier mit Sia und Ria Tage 3. Aber mehr weit oben. Nacht kalt. Du vielleicht brauchen Decke&#8230; Oder kuscheln..” grinst er dich schief an.<br />
Mit euren Vorräten würde ihr also hinkommen. Beißt du die Zähne zusammen oder möchtest du für Decke oder andere Kleidung umkehren?</p>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/01/im-funduq-16/comment-page-1/#comment-276</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 17:44:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.aurimaq.de/?p=940#comment-276</guid>

					<description><![CDATA[Ich merke, wie mir bei Omars Ausführungen ganz schummerig und bang ums Herz wird. Ich drücke die seltsame Hitze und Trauer, die in mir aufsteigt so lange in die Ecke meiner Gedanken bis wir unser Gespräch beendet haben. Ich berichte Omar noch von dem, was wir über Ismeth und Ismene herausfinden konnten. Omar wird aber bemerken, wie ich immer fahriger und unkonzentrierter werde. “Ich mag mir gar nicht vorstellen, dass Domna Larissia etwas zugestoßen sein könnte.” erkläre ich mich. “Verzeih mir, Omar, aber mein junger Begleiter hier und ich müssen sofort aufbrechen und auch dein Vater und du habt durch diese Kette unglücklicher Vorfälle mehr Zeit verloren als nottut. Ich freue mich die Möglichkeit bekommen zu haben dir helfen zu können, trage ich doch in gewisser Weise eine Teilschuld daran, dass du hier ausharren musstest. Ich wünsche deinem Vater und dir eine glücklichere Weiterreise. Möge dein Gott über eure Schritte wachen und wer weiß … vielleicht kreuzen sich unsere Wege wieder, deshalb sage ich ‘Auf bald’.”

Dann habe ich es sehr eilig von hier fort zu kommen. Ich möchte so schnell es geht die Oase verlassen und weiter Richtung Hexenturm reisen. Mein Bewusstsein klammert sich an die absurde Hoffnung dass ich dort vielleicht wieder auf Larissia treffe und sie überlebt hat. 

Der Rest von mir schreit innerlich. NIe habe ich mich so allein gefühlt wie gerade. Offenbar war die eitle Dame als Bindeglied zu dem was früher war für mich wichtiger als ich ahnte. Ich muss an meinen Aufbruch denken und wie ich mich am liebsten hinter Großmutter versteckt hätte. Gerade fühlt es sich genauso an. Ich verfluchte die Wüste und alle die darin leben. Ich reiße mich gerade noch so lange zusammen bis wir, die Ponys am Zügel führend, ein bisschen außerhalb der Oase sind. Rashid ignoriere ich beinahe bei meinem hektischen Aufbruch. Dann starre ich in die endlose Weite und mein Blick sucht verzweifelt eine Straße, einen erkennbaren Weg. Dann sinke ich auf die Knie, schreie laut und verzweifelt auf, beginne zu weinen und sacke dann komplett in mich zusammen. “Satuaria was für einen Spott treibst du mit mir?” 

Ich nehme an, Rashid wird nun irgendwie reagieren. Wenn er mich mit meinem Selbstmitleid allein lässt werde ich mich auch von allein irgendwann beruhigen und ihm dann erklären wo ich hin möchte (nämlich zum Turm der Hexe). Falls er schätzt, dass wir die Etappe schaffen ohne uns mit neuen Vorräten einzudecken umso besser. Wenn wir neue Vorräte brauchen werde ich zähneknirschend nochmal in die Oase zurückkehren und wir versuchen zu tauschen was wir haben. Im Notfall müssen wir ein Pony opfern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich merke, wie mir bei Omars Ausführungen ganz schummerig und bang ums Herz wird. Ich drücke die seltsame Hitze und Trauer, die in mir aufsteigt so lange in die Ecke meiner Gedanken bis wir unser Gespräch beendet haben. Ich berichte Omar noch von dem, was wir über Ismeth und Ismene herausfinden konnten. Omar wird aber bemerken, wie ich immer fahriger und unkonzentrierter werde. “Ich mag mir gar nicht vorstellen, dass Domna Larissia etwas zugestoßen sein könnte.” erkläre ich mich. “Verzeih mir, Omar, aber mein junger Begleiter hier und ich müssen sofort aufbrechen und auch dein Vater und du habt durch diese Kette unglücklicher Vorfälle mehr Zeit verloren als nottut. Ich freue mich die Möglichkeit bekommen zu haben dir helfen zu können, trage ich doch in gewisser Weise eine Teilschuld daran, dass du hier ausharren musstest. Ich wünsche deinem Vater und dir eine glücklichere Weiterreise. Möge dein Gott über eure Schritte wachen und wer weiß … vielleicht kreuzen sich unsere Wege wieder, deshalb sage ich ‘Auf bald’.”</p>
<p>Dann habe ich es sehr eilig von hier fort zu kommen. Ich möchte so schnell es geht die Oase verlassen und weiter Richtung Hexenturm reisen. Mein Bewusstsein klammert sich an die absurde Hoffnung dass ich dort vielleicht wieder auf Larissia treffe und sie überlebt hat. </p>
<p>Der Rest von mir schreit innerlich. NIe habe ich mich so allein gefühlt wie gerade. Offenbar war die eitle Dame als Bindeglied zu dem was früher war für mich wichtiger als ich ahnte. Ich muss an meinen Aufbruch denken und wie ich mich am liebsten hinter Großmutter versteckt hätte. Gerade fühlt es sich genauso an. Ich verfluchte die Wüste und alle die darin leben. Ich reiße mich gerade noch so lange zusammen bis wir, die Ponys am Zügel führend, ein bisschen außerhalb der Oase sind. Rashid ignoriere ich beinahe bei meinem hektischen Aufbruch. Dann starre ich in die endlose Weite und mein Blick sucht verzweifelt eine Straße, einen erkennbaren Weg. Dann sinke ich auf die Knie, schreie laut und verzweifelt auf, beginne zu weinen und sacke dann komplett in mich zusammen. “Satuaria was für einen Spott treibst du mit mir?” </p>
<p>Ich nehme an, Rashid wird nun irgendwie reagieren. Wenn er mich mit meinem Selbstmitleid allein lässt werde ich mich auch von allein irgendwann beruhigen und ihm dann erklären wo ich hin möchte (nämlich zum Turm der Hexe). Falls er schätzt, dass wir die Etappe schaffen ohne uns mit neuen Vorräten einzudecken umso besser. Wenn wir neue Vorräte brauchen werde ich zähneknirschend nochmal in die Oase zurückkehren und wir versuchen zu tauschen was wir haben. Im Notfall müssen wir ein Pony opfern.</p>
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		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/01/im-funduq-16/comment-page-1/#comment-275</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2018 14:42:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Mawdli lädt dich in die Mitte des Kreises ein, und du schilderst deine Erlebnisse. Man lauscht dir aufmerksam und respektvoll. Als du dramatisch das Diadem hochhälst spürst du in deinen Fingern so ein seltsames Kribbeln, dass du es alsbald wieder in sein Tuch wickelst und in deinem Kaftan verschwinden lässt. Am Ende deiner Schilderungen werden dir noch einige Fragen gestellt, und auch Omar wird gebeten deine Aussage zu bestätigen. Der Mawdli nickt zufrieden. “Ich danke dir, Dscheridan ben Yussuf, dass du dir die Mühe gemacht hast, hier zu erscheinen. Und ich danke Rashtullah, dass er deinem Fuß den richtigen Weg gewiesen hat. So unergründbar die Wege des Allmächtigen manchmal sind, hat er dich doch zur richtigen Zeit hierher geführt. Denn so lässt uns der Weiseste der Weisen durch den Mund dieses Ungläubigen die Wahrheit hören, dass Omar NICHT des Diebstahls schuldig ist, und er seine Pilgerreise geläutert und gereinigt von jedem Vorwurf fortsetzen mag gen Keft, sobald er möchte. Den beiden Dieben möge der Erhabene Gott ihrer gerechten Strafe zuführen! Sind sie doch in der Wüste ganz auf sein Wohlwollen angewiesen.” Die letzten Sätze hat er mehr zur Versammlung im allgemeinen gesprochen. Danach erklärt er die heutige Versammlung für beendet, und die Leute gehen nach und nach wieder ihren Geschäften nach. Omar eilt auf dich zu: “Welch eine Freude dich hier zu sehen, Sohn der Leichtfüßigkeit! Ich dachte, dich und deine Begleiterin hätte der Sandsturm für immer von uns genommen! Sag, wo ist die liebreizendste aller Blumen von hier bis Keft? Mein Herz schlägt schneller bei dem Gedanken, sie hätte sich mit dir gemeinsam in Sicherheit bringen können?” Nach einer herzlichen Begrüßung und nachdem Omar dich mit Dank überschüttet hat, dass du ihm zur Hilfe kamst, lädt er dich (und Rashid) ins Teezelt ein. Ihr macht es euch gemütlich und erzählt eure Erlebnisse seit dem Sandsturm. Du erfährst, dass die Karawane durch den Sandsturm einige Verluste zu beklagen hatte: Vermisst wurden: Larissia und du, Selo und sein Begleiter und zwei weitere Novadi. Von den Kamelen fehlte keins, aber die Zelte und viele der Waren des Kaufmannes waren zerrissen und in alle Himmelsrichtungen verteilt. Auch Teile der Wasservorräte waren umgekippt oder versandet, so dass alle froh waren, dass sie am nächsten Morgen schnell und ohne weitere Verzögerung in El Karam ankamen. Branna hatte den Auftrag, am Abzweig ins Gebirge, westlich der Lagers noch einen Tag auf die Vermissten zu warten, von dort kehrte sie mit den zwei Novadi zurück. Für euch andere hatte Mhelek nach einem Tag in der Wüste wenig Hoffnung. Omar erzählt, dass Mhelek sich dies schwer zu Herzen genommen habe, zumal er sich vorwarf dass er das Unwetter hätte vorausahnen müssen. Sonst habe er so etwas im Gespür. Er bat die Nomaden der Oase, Kamelreiter auszusenden. Aber auch diese fanden keine weiteren Vermissten. So zog die Karawane dann nach zwei Tagen weiter. Omar und sein Vater blieben in der Oase zurück, da Omar nach lokaler Tradition die Gottesprobe ablegen musste: Wenn er an 3x3 Tagen seine Unschuld beteuert und sich kein Kläger findet, wäre er von dem Verdacht des Diebstahls befreit gewesen. Diesem Verfahren hat er zugestimmt, weil er nicht befleckt die Pilgerreise seines Vaters begleiten könnte. Dieser weile übrigens in der Karawanserei bei dem geldgierigen Ishaban, über dessen seltsames Verhalten vorhin Omar schmunzeln muss aber auch überrascht sei. Er ist dir sehr dankbar, dass das Gottesurteil abgekürzt werden kann, und will nun sobald wie möglich nach Keft weiter, das heißt sobald sich wieder eine Karawane oder ein Führer findet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mawdli lädt dich in die Mitte des Kreises ein, und du schilderst deine Erlebnisse. Man lauscht dir aufmerksam und respektvoll. Als du dramatisch das Diadem hochhälst spürst du in deinen Fingern so ein seltsames Kribbeln, dass du es alsbald wieder in sein Tuch wickelst und in deinem Kaftan verschwinden lässt. Am Ende deiner Schilderungen werden dir noch einige Fragen gestellt, und auch Omar wird gebeten deine Aussage zu bestätigen. Der Mawdli nickt zufrieden. “Ich danke dir, Dscheridan ben Yussuf, dass du dir die Mühe gemacht hast, hier zu erscheinen. Und ich danke Rashtullah, dass er deinem Fuß den richtigen Weg gewiesen hat. So unergründbar die Wege des Allmächtigen manchmal sind, hat er dich doch zur richtigen Zeit hierher geführt. Denn so lässt uns der Weiseste der Weisen durch den Mund dieses Ungläubigen die Wahrheit hören, dass Omar NICHT des Diebstahls schuldig ist, und er seine Pilgerreise geläutert und gereinigt von jedem Vorwurf fortsetzen mag gen Keft, sobald er möchte. Den beiden Dieben möge der Erhabene Gott ihrer gerechten Strafe zuführen! Sind sie doch in der Wüste ganz auf sein Wohlwollen angewiesen.” Die letzten Sätze hat er mehr zur Versammlung im allgemeinen gesprochen. Danach erklärt er die heutige Versammlung für beendet, und die Leute gehen nach und nach wieder ihren Geschäften nach. Omar eilt auf dich zu: “Welch eine Freude dich hier zu sehen, Sohn der Leichtfüßigkeit! Ich dachte, dich und deine Begleiterin hätte der Sandsturm für immer von uns genommen! Sag, wo ist die liebreizendste aller Blumen von hier bis Keft? Mein Herz schlägt schneller bei dem Gedanken, sie hätte sich mit dir gemeinsam in Sicherheit bringen können?” Nach einer herzlichen Begrüßung und nachdem Omar dich mit Dank überschüttet hat, dass du ihm zur Hilfe kamst, lädt er dich (und Rashid) ins Teezelt ein. Ihr macht es euch gemütlich und erzählt eure Erlebnisse seit dem Sandsturm. Du erfährst, dass die Karawane durch den Sandsturm einige Verluste zu beklagen hatte: Vermisst wurden: Larissia und du, Selo und sein Begleiter und zwei weitere Novadi. Von den Kamelen fehlte keins, aber die Zelte und viele der Waren des Kaufmannes waren zerrissen und in alle Himmelsrichtungen verteilt. Auch Teile der Wasservorräte waren umgekippt oder versandet, so dass alle froh waren, dass sie am nächsten Morgen schnell und ohne weitere Verzögerung in El Karam ankamen. Branna hatte den Auftrag, am Abzweig ins Gebirge, westlich der Lagers noch einen Tag auf die Vermissten zu warten, von dort kehrte sie mit den zwei Novadi zurück. Für euch andere hatte Mhelek nach einem Tag in der Wüste wenig Hoffnung. Omar erzählt, dass Mhelek sich dies schwer zu Herzen genommen habe, zumal er sich vorwarf dass er das Unwetter hätte vorausahnen müssen. Sonst habe er so etwas im Gespür. Er bat die Nomaden der Oase, Kamelreiter auszusenden. Aber auch diese fanden keine weiteren Vermissten. So zog die Karawane dann nach zwei Tagen weiter. Omar und sein Vater blieben in der Oase zurück, da Omar nach lokaler Tradition die Gottesprobe ablegen musste: Wenn er an 3&#215;3 Tagen seine Unschuld beteuert und sich kein Kläger findet, wäre er von dem Verdacht des Diebstahls befreit gewesen. Diesem Verfahren hat er zugestimmt, weil er nicht befleckt die Pilgerreise seines Vaters begleiten könnte. Dieser weile übrigens in der Karawanserei bei dem geldgierigen Ishaban, über dessen seltsames Verhalten vorhin Omar schmunzeln muss aber auch überrascht sei. Er ist dir sehr dankbar, dass das Gottesurteil abgekürzt werden kann, und will nun sobald wie möglich nach Keft weiter, das heißt sobald sich wieder eine Karawane oder ein Führer findet.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/01/im-funduq-16/comment-page-1/#comment-274</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2018 17:42:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.aurimaq.de/?p=940#comment-274</guid>

					<description><![CDATA[“Erhabener Mawdli, ist es einem Gast des schönen El’Kherramm erlaubt in dieser Versammlung zu sprechen? So hätte ich etwas zu sagen!” erhebe ich meine Stimme und stehe kurz auf. 
Falls mir stattgegeben wird fahre ich fort. Wenn nicht würde ich zu Omar gehen, ihn begrüßen und fragen, wie ich ihn unterstützen kann. Dies tue ich, sobald ich das Gefühl habe die sehr zeremonielle Versammlung nicht mehr zu stören. 

Nun fahre ich aber zunächst fort:

“Ich trete vor euch als Fürsprecher Omars. Wir waren gemeinsam mit Mheleks Karawane unterwegs. Meine … Begleitung … und ich konnten die wahren Verbrecher stellen, wurden dann aber vom Sandsturm überrascht. Das Gesindel konnte uns entkommen und ich wurde von der Karawane getrennt. Es verlangte mir einiges ab meinen Weg hierher zu finden, aber so stehe ich, Dscheridan ben Yussuf, nun vor euch Erhabenem und bekräftige Omars Aussage. Ich tue dies als Besitzer des besagten Wertgegenstandes, den ich hier bei mir trage. ” 

Damit ziehe ich das Amulett aus den Falten meines Rockes und halte es hoch. 

Etwaige Rückfragen zu den Dieben beantworte ich wahrheitsgemäß und lasse auch die Maskerade von Ismeth und Ismene dabei nicht aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Erhabener Mawdli, ist es einem Gast des schönen El’Kherramm erlaubt in dieser Versammlung zu sprechen? So hätte ich etwas zu sagen!” erhebe ich meine Stimme und stehe kurz auf.<br />
Falls mir stattgegeben wird fahre ich fort. Wenn nicht würde ich zu Omar gehen, ihn begrüßen und fragen, wie ich ihn unterstützen kann. Dies tue ich, sobald ich das Gefühl habe die sehr zeremonielle Versammlung nicht mehr zu stören. </p>
<p>Nun fahre ich aber zunächst fort:</p>
<p>“Ich trete vor euch als Fürsprecher Omars. Wir waren gemeinsam mit Mheleks Karawane unterwegs. Meine … Begleitung … und ich konnten die wahren Verbrecher stellen, wurden dann aber vom Sandsturm überrascht. Das Gesindel konnte uns entkommen und ich wurde von der Karawane getrennt. Es verlangte mir einiges ab meinen Weg hierher zu finden, aber so stehe ich, Dscheridan ben Yussuf, nun vor euch Erhabenem und bekräftige Omars Aussage. Ich tue dies als Besitzer des besagten Wertgegenstandes, den ich hier bei mir trage. ” </p>
<p>Damit ziehe ich das Amulett aus den Falten meines Rockes und halte es hoch. </p>
<p>Etwaige Rückfragen zu den Dieben beantworte ich wahrheitsgemäß und lasse auch die Maskerade von Ismeth und Ismene dabei nicht aus.</p>
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