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	Kommentare zu: Unterwegs &#8217;17&#8216;	</title>
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	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
	<lastBuildDate>Sun, 28 Jan 2018 21:03:46 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/01/unterwegs-17/comment-page-1/#comment-279</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2018 21:03:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich weiß zunächst gar nicht worüber ich eigentlich verwunderter sein soll: Den Botschafter oder die Botschaft. Da mir die Schatulle allerdings sogleich ein wenig bekannt vorkommt (auch wenn meine Rationalität gerade laut aufschreit und mich einen Tor schellt an solche Zufälle zu glauben) reiße ich sie begierig an mich, öffne sie und entnehme die Rollen Pergament. 

Ehe ich zu lesen beginne schaue ich dem Geparden tief in die Augen und versuche ihn Macht meiner Gedanken dazu zu bewegen Platz zu nehmen. Inständig hoffe ich, dass er meinem Wunsch der mehr Bitte ist als Befehl, nachkommt. Vermutlich blicke ich ganz flehend drein. 

Dann ziehen mich die Worte der Domna komplett in ihren Bann. Verschiedene Gefühle regen sich in mir. Stolz als der aranische Prinz bezeichnet zu werden. Freude über den schönen Bericht der Geburtstagsfeier. Verwunderung darüber wie sehr unterschiedlich Menschen die gleichen Sachverhalte doch betrachten. Wo ich nur Staub und Sand zu sehen vermag und Trauer und Hass empfinde, erfreut sich die Domna der vielen Dinge die um uns herum passieren. Für sie muss sich die Reise ähnlich angefühlt haben wie für mich die zwei Nächte in der wundersamen Höhle.  

Dann dies Lied. Die Zeilen, die in mir den verzweifelten Wunsch erwecken eine geheime Botschaft darin zu erlesen, die mir helfen kann den Schleier des Geheimnisses zu lüften. Wäre es klüger gewesen mit Omar gen Keft zu reisen um dort “Im Herzen der Dürre” nach Domna Larissia zu suchen? Palmen? Datteln? All das haben wir doch schon … oder ist das Lied eine Wiedergabe dessen, was ich schon erlebt habe? Aber das kann doch alles nicht sein!

Nur weiter … mein Flugschild! Mein Flugschild! Wenn sie seiner wirklich habhaft werden konnte wäre das ja in der Tat eine Möglichkeit weit zu reisen und … zu überleben! 

“Bei Satuaria, sie lebt!” entfährt es mir nun laut und freudig. “Ganz sicher hat sie überlebt!” Ich springe auf und wedel mit dem Papier umher. Nach meinem kurzen Freudentanz knie ich mich vor den Geparden hin und drücke ihn an mich. “Oh du Überbringer guter Kunde!”

Dann weiß ich gar nicht wohin mit meinen vielen Gedanken. “Lausche den Lüften, sie tragen das Geheimnis der Oase mit sich zu dir.” 

Ich blicke talwärts in Richtung aus der wir kamen und lausche angestrengt. Absurd zu denken der Wind könnte ein Geheimnis an mich herantragen. Nach einigen Herzschlägen wende ich mich ab. Rashid wird von meinem lauten Gerede sicher wach geworden sein. 

Wir, also die Domna und ich, wollten gemeinsam zum Hexenturm. Dies ist der einzige Turm weit und breit. Wenn die Domna hofft sich mit mir zu treffen wird sie dort auf mich warten, denn das ist unser gemeinsames Ziel. Wie kann sie erraten dass ich kunde von dem Lied erhalten habe und sich so neue Gedanken in meinem Kopf formen.
 
“Rashid, Eile, Eile! Nur keine Müdigkeit vorschützen. Die Sonne wird sicher bald aufgehen und wir sollten keine Zeit verlieren. Ich kann es kaum erwarten endlich diesen Tum zu erreichen!”

Dann schaue ich dem sicherlich etwas fragend aus dem Wetter schauenden Geparden in die Augen und runzel die Stirn: “Bist du meinem verzweifelten Ruf von gestern Abend gefolgt mein schöner Freund?”
Ich hocke mich wieder hin und strecke die Hand in Richtung seiner Schnauze um ihn zu kraulen: “Ich weiß nicht was es mit dir auf sich hat aber … ich möchte dass du mit uns kommst.”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß zunächst gar nicht worüber ich eigentlich verwunderter sein soll: Den Botschafter oder die Botschaft. Da mir die Schatulle allerdings sogleich ein wenig bekannt vorkommt (auch wenn meine Rationalität gerade laut aufschreit und mich einen Tor schellt an solche Zufälle zu glauben) reiße ich sie begierig an mich, öffne sie und entnehme die Rollen Pergament. </p>
<p>Ehe ich zu lesen beginne schaue ich dem Geparden tief in die Augen und versuche ihn Macht meiner Gedanken dazu zu bewegen Platz zu nehmen. Inständig hoffe ich, dass er meinem Wunsch der mehr Bitte ist als Befehl, nachkommt. Vermutlich blicke ich ganz flehend drein. </p>
<p>Dann ziehen mich die Worte der Domna komplett in ihren Bann. Verschiedene Gefühle regen sich in mir. Stolz als der aranische Prinz bezeichnet zu werden. Freude über den schönen Bericht der Geburtstagsfeier. Verwunderung darüber wie sehr unterschiedlich Menschen die gleichen Sachverhalte doch betrachten. Wo ich nur Staub und Sand zu sehen vermag und Trauer und Hass empfinde, erfreut sich die Domna der vielen Dinge die um uns herum passieren. Für sie muss sich die Reise ähnlich angefühlt haben wie für mich die zwei Nächte in der wundersamen Höhle.  </p>
<p>Dann dies Lied. Die Zeilen, die in mir den verzweifelten Wunsch erwecken eine geheime Botschaft darin zu erlesen, die mir helfen kann den Schleier des Geheimnisses zu lüften. Wäre es klüger gewesen mit Omar gen Keft zu reisen um dort “Im Herzen der Dürre” nach Domna Larissia zu suchen? Palmen? Datteln? All das haben wir doch schon … oder ist das Lied eine Wiedergabe dessen, was ich schon erlebt habe? Aber das kann doch alles nicht sein!</p>
<p>Nur weiter … mein Flugschild! Mein Flugschild! Wenn sie seiner wirklich habhaft werden konnte wäre das ja in der Tat eine Möglichkeit weit zu reisen und … zu überleben! </p>
<p>“Bei Satuaria, sie lebt!” entfährt es mir nun laut und freudig. “Ganz sicher hat sie überlebt!” Ich springe auf und wedel mit dem Papier umher. Nach meinem kurzen Freudentanz knie ich mich vor den Geparden hin und drücke ihn an mich. “Oh du Überbringer guter Kunde!”</p>
<p>Dann weiß ich gar nicht wohin mit meinen vielen Gedanken. “Lausche den Lüften, sie tragen das Geheimnis der Oase mit sich zu dir.” </p>
<p>Ich blicke talwärts in Richtung aus der wir kamen und lausche angestrengt. Absurd zu denken der Wind könnte ein Geheimnis an mich herantragen. Nach einigen Herzschlägen wende ich mich ab. Rashid wird von meinem lauten Gerede sicher wach geworden sein. </p>
<p>Wir, also die Domna und ich, wollten gemeinsam zum Hexenturm. Dies ist der einzige Turm weit und breit. Wenn die Domna hofft sich mit mir zu treffen wird sie dort auf mich warten, denn das ist unser gemeinsames Ziel. Wie kann sie erraten dass ich kunde von dem Lied erhalten habe und sich so neue Gedanken in meinem Kopf formen.</p>
<p>“Rashid, Eile, Eile! Nur keine Müdigkeit vorschützen. Die Sonne wird sicher bald aufgehen und wir sollten keine Zeit verlieren. Ich kann es kaum erwarten endlich diesen Tum zu erreichen!”</p>
<p>Dann schaue ich dem sicherlich etwas fragend aus dem Wetter schauenden Geparden in die Augen und runzel die Stirn: “Bist du meinem verzweifelten Ruf von gestern Abend gefolgt mein schöner Freund?”<br />
Ich hocke mich wieder hin und strecke die Hand in Richtung seiner Schnauze um ihn zu kraulen: “Ich weiß nicht was es mit dir auf sich hat aber … ich möchte dass du mit uns kommst.”</p>
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