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	Kommentare zu: Ein Tanz in der Wüste #2#	</title>
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	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/10/ein-tanz-unter-sternen-2/comment-page-1/#comment-374</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2018 21:53:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[“Dunchaban ibn Feruzef” Ich ziehe scharf die Luft ein. Beinahe bin ich versucht die Studien in der Luft zu zerreißen, besinne mich dann aber eines besseren. Sorgsam packe ich Maruchs Kiste wieder ein. In meinem Kopf echoen die mahnenden Worte meiner Großmutter. Beherrsche deine Gefühle und mache sie dir zum Werkzeug. Einen hysterischen Lacher kann ich nicht unterdrücken, meinen Wunsch laut zu brüllen unterdrücke ich aber, recke mich hoch und schreie stumm gen Himmel. Dann atme ich tief durch und lasse mich schwer  neben Maruch sinken und schlage meinen Wams etwas enger. Wie einfach und gleichsam kompliziert auf einmal alles ist. 

Ich versuche meine Gedanken zu sortieren: Wie fern doch alles ist … wie in einem anderen Leben kommt mir jener Abend vor an dem ich Larissia kennenlernte. Für die Wesira von Rashdul hielt sie sich, verzaubert durch ein Artekfakt von eben diesem Dunchaban, der Magister der Magierakademie von Rashdul ist. Und irgendwie mischt der Großwesir auch noch mit … und nun liege ich hier neben diesem so spannenden Mann, der zufällig ein guter Freund unserer möglichen Feinde ist. Und da soll man nun seine Gefühle im Griff haben. 

Ich denke noch lange nach und finde kaum in den Schlaf … vermutlich übermannt mich irgendann dann doch die Erschöpfung. Ich beschließe zunächst mein neu gewonnenes Wissen für mich zu behalten. Tanzen wir also weiter … und schauen, was der Dschinni für uns bereit hält … wenn nicht doch alles anders kommt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Dunchaban ibn Feruzef” Ich ziehe scharf die Luft ein. Beinahe bin ich versucht die Studien in der Luft zu zerreißen, besinne mich dann aber eines besseren. Sorgsam packe ich Maruchs Kiste wieder ein. In meinem Kopf echoen die mahnenden Worte meiner Großmutter. Beherrsche deine Gefühle und mache sie dir zum Werkzeug. Einen hysterischen Lacher kann ich nicht unterdrücken, meinen Wunsch laut zu brüllen unterdrücke ich aber, recke mich hoch und schreie stumm gen Himmel. Dann atme ich tief durch und lasse mich schwer  neben Maruch sinken und schlage meinen Wams etwas enger. Wie einfach und gleichsam kompliziert auf einmal alles ist. </p>
<p>Ich versuche meine Gedanken zu sortieren: Wie fern doch alles ist … wie in einem anderen Leben kommt mir jener Abend vor an dem ich Larissia kennenlernte. Für die Wesira von Rashdul hielt sie sich, verzaubert durch ein Artekfakt von eben diesem Dunchaban, der Magister der Magierakademie von Rashdul ist. Und irgendwie mischt der Großwesir auch noch mit … und nun liege ich hier neben diesem so spannenden Mann, der zufällig ein guter Freund unserer möglichen Feinde ist. Und da soll man nun seine Gefühle im Griff haben. </p>
<p>Ich denke noch lange nach und finde kaum in den Schlaf … vermutlich übermannt mich irgendann dann doch die Erschöpfung. Ich beschließe zunächst mein neu gewonnenes Wissen für mich zu behalten. Tanzen wir also weiter … und schauen, was der Dschinni für uns bereit hält … wenn nicht doch alles anders kommt &#8230;</p>
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		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/10/ein-tanz-unter-sternen-2/comment-page-1/#comment-373</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 09:57:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;He, hüte deine Zunge, du unwürdiger Wurm!&quot; entgegnet Maruch als ihm deine Sticheleien zu viel werden, und du weißt für einen Augenblick nicht einzuschätzen, wie ernst das gemeint ist - dann blickt er dich jedoch mit einem übertrieben durchbohrenden Blick in gespielter Erbostheit an. &quot;Ich werde dir jetz ma sagen, wen du hier vor dir haschd, dann wird sich dein lästerliches Maul wohl schließen! Ich bin Maruch, Schüler des Dunchaban, Jahrgangsbesder und ersder unter den Studiosi der Pentagramm-Akademie zu Rashdul! Schüzling un ganzer Stolz des Großwesirs bersönlich! Un wennich der Akabemie im nächsten Mond meine djeniale Thesis sur emelendaren Manibulasion bräsentiert habe, werde ich Magisder Maruch sein, jawoll, unnd dann wirst du nich mehr so hässliche Sachen über mich sagen, sonst - hups&quot; er ist bei seiner schwungvollen Rede langsam aufgestanden und reckt dir torkelnd einen erhobenen Finger entgegen. Dabei verliert er jedoch das Gleichgewicht und landet unsanft wieder auf dem Boden. Verdattert guckt er dich an: &quot;Na gut, du has recht, ich bin betrunken! Wasn eigendlich passiert? Mein Kopf fühld sich so leer an. Habe ich suviel gezaubert? ... es fälld mir schwer, mich su erinnern&quot; brabbelt Maruch, während du ihn sanft zu seinem Lager begleitest. Du kniest dich neben ihn, bettest seinen Oberkörper etwas aufgerichtet in die Kissen. Seine Miene spiegelt jetzt eher Ratlosigkeit und Verwirrung wieder. Um ihn auf andere Gedanken zu bringen fragst du: &quot; Erinnere dich doch erstmal an was leichtes: Woher kommst du gebürtig und hast du Geschwister, Maruch?&quot; Hier scheinst du allerdings einen wunden Punkt getroffen zu haben, denn er schaut dich fast erschrocken an: &quot;Keine Geschwister, meine Mutter ist jung gestorben.&quot; bringt er schließlich mit einem Schlucken hervor. Und als er in dein mitfühlendes Gesicht blickt fängt er plötzlich an zu erzählen: &quot;Ich lebte mit meinen Eltern auf einem kleinen Gut. Mein Vater war ein fleißiger Weinbauer und meine Mutter wunderschön und klug. Eines Tages aber, ich war gerade 10 Sommer alt, änderte sich alles. Irgendein Kalif führte Krieg gegen seinen Nachbarstamm, und hier kam ein Trupp hungriger kampftrunkener Soldaten an unserem Hof vorbei. Sie fielen über uns her wie die Heuschrecken. Plünderten unsere Vorräte, tranken unseren Wein und machten sich einen Spaß daraus Fässer zu zerschmettern und Möbel umzuwerfen. Wir hatten uns auf dem Hof zusammengedrängt. Keiner wagte es ihnen Einhalt zu gebieten. Schließlich trat meine Mutter vor. Sie baute sich vor dem Anführer auf und wies ihn zurecht, im Namen der Götter seine Männer zur Vernunft zu bringen. Doch der lachte nur höhnisch. Ob sie nicht gelernt habe, wo der Platz einer Frau sei, dann werde er ihr das mal zeigen. Er packte sie im Nacken und mit seinem Säbel zerschnitt er ihr Kleid. Dann knallte er sie auf ein Weinfass und warf sich auf sie. Mein Vater stand einfach nur da und betete. Seine Frau wurde vor seinen Augen geschändet und er ließ es geschehen ohne einen Finger zu rühren. Ich war so wütend. So verzweifelt. Ich fing laut an zu schreien. So laut und so lang, dass die Geister der Erde ein Erbarmen mit mir hatten, sich der Boden auftat und den Anführer verschlang. Ich schrie immer weiter. Türmte Erdwälle auf. Bis die anderen die Flucht ergriffen. Meine Mutter habe ich nicht retten können. Sie starb kurz darauf an ihren Verletzungen und ihrer Schmach. Mit meinem Vater sprach kein Wort mehr. Ich konnte seinen Anblick nicht ertragen. Sofort nach dem Begräbnis verließ ich den Hof. Ich habe mir geschworen, niemals so schwach und feige zu sein, wie er...&quot; er verstummt. Er hat schnell gesprochen, fast ohne Betonung, als müsste die Geschichte aus ihm heraus, bevor er es sich ander überlegt. Jetzt atmet er heftig, fängt er an zu husten und hält sich die schmerzende Seite. Du reichst ihm deinen Wasserschlauch. Er trinkt. Er sieht dich an. Eure Augen haben eine Verbindung, die weiter geht als den bloßen Austausch von Blicken. &quot;Das hab ich noch niemals jemandem erzählt...&quot; flüstert er, und seine Miene ist eine Mischung aus Unsicherheit, Verletzlichkeit und Verwunderung. Da dir keine groß genügenden Worte einfallen wollen, schließt du ihn einfach fest in den Arm. Er schmiegt sich an dich, zieht dich zu sich hinab, lässt die Berührung geschehen, ohne sich zu sperren. Einige Minuten liegt still nebeneinander. Er weint nicht, aber du spürst wie sich sein Atem langsam beruhigt. Dann schüttelt ihn erneut der Husten. Ihr löst euch voneinander.
&quot;Du solltest dich jetzt ausruhen.&quot; beschließt du, und bleibst noch ein bisschen neben ihm liegen. 
&quot;du bist so nett su mir...&quot; lächelt er schwach, lässt sich dann aber dankbar zurücksinken und schließt die Augen. Seine Züge entspannen sich, als die Erschöpfung ihn zu übermannen beginnt.
Ganz sachte streichelst du seinen Körper. Sanft fährst du an seiner Seite entlang, machst eine Wende um seine Brustwarze herum und spürst den Konturen seiner Muskeln nach. Als dein Finger weiter nach unten wandern will,  bremst du dich. Dies wäre tatsächlich nicht der geeignete Zeitpunkt. Stattdessen betrachtest nochmal das nun entspannte Gesicht im Schein der sanft flackernen Flammen. Müde und Abgekämpft sieht er aus, aber auch irgendwie zufrieden. Eine Frage schwirrt dir durch den Kopf “Sage einmal, Magister Maruch. Hast du schon die Bettstatt eines anderen Mannes geteilt?” noch bevor du sie aussprechen kannst, öffnet er noch einmal kurz die Augen: &quot;So jemand wie du ist mir noch nie begegnet, Dscheridan...&quot; Und schon ist er eingeschlafen.
Überwältigt bleibst du zurück. Nach und nach lässt du die Ereignisse des Abends Revue passieren.
Als sich Namen und Ortsangaben zusammenfügen, schreckst du hoch: “Maruch, wie sagtest du gleich war der Name deines Lehrers? Maruch? Hallo? Wie heißt dein Lehrer mit vollem Namen, sprich?” Doch der Magier ruht inzwischen fest in Borons Armen, und außer einem lauten Schnarchen kannst du ihm keine Antwort entlocken.

Da dir der Gedanke aber keine Ruhe lässt und dich zunehmend beunruhigt beschließt du noch einmal an die Kiste des Magiers zu gehen. Vielleicht lässt sich hier die Bestätigung deiner schrecklichen Vermutung finden. Mit fliegenden Fingern greifst du nach dem Schreibpult und beginnst die vollgeschriebenen Seiten zu durchblättern. Tatsächlich musst du nicht lange suchen: Das Deckblatt des Manuskripts an dem Maruch scheinbar gerade arbeitet trägt den Titel &quot;de artificiosae tractationes omnis elementis&quot; und bereits auf der Umschlaginnenseite wirst du fündig. Dort steht in geschwungenen Buchstaben: Diese Arbeit ist gewidmet meinem Gönner Dunchaban ibn Feruzef, dem ich Alles verdanke und der mich lehrte über meine Grenzen hinaus zu wachsen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;He, hüte deine Zunge, du unwürdiger Wurm!&#8220; entgegnet Maruch als ihm deine Sticheleien zu viel werden, und du weißt für einen Augenblick nicht einzuschätzen, wie ernst das gemeint ist &#8211; dann blickt er dich jedoch mit einem übertrieben durchbohrenden Blick in gespielter Erbostheit an. &#8222;Ich werde dir jetz ma sagen, wen du hier vor dir haschd, dann wird sich dein lästerliches Maul wohl schließen! Ich bin Maruch, Schüler des Dunchaban, Jahrgangsbesder und ersder unter den Studiosi der Pentagramm-Akademie zu Rashdul! Schüzling un ganzer Stolz des Großwesirs bersönlich! Un wennich der Akabemie im nächsten Mond meine djeniale Thesis sur emelendaren Manibulasion bräsentiert habe, werde ich Magisder Maruch sein, jawoll, unnd dann wirst du nich mehr so hässliche Sachen über mich sagen, sonst &#8211; hups&#8220; er ist bei seiner schwungvollen Rede langsam aufgestanden und reckt dir torkelnd einen erhobenen Finger entgegen. Dabei verliert er jedoch das Gleichgewicht und landet unsanft wieder auf dem Boden. Verdattert guckt er dich an: &#8222;Na gut, du has recht, ich bin betrunken! Wasn eigendlich passiert? Mein Kopf fühld sich so leer an. Habe ich suviel gezaubert? &#8230; es fälld mir schwer, mich su erinnern&#8220; brabbelt Maruch, während du ihn sanft zu seinem Lager begleitest. Du kniest dich neben ihn, bettest seinen Oberkörper etwas aufgerichtet in die Kissen. Seine Miene spiegelt jetzt eher Ratlosigkeit und Verwirrung wieder. Um ihn auf andere Gedanken zu bringen fragst du: &#8220; Erinnere dich doch erstmal an was leichtes: Woher kommst du gebürtig und hast du Geschwister, Maruch?&#8220; Hier scheinst du allerdings einen wunden Punkt getroffen zu haben, denn er schaut dich fast erschrocken an: &#8222;Keine Geschwister, meine Mutter ist jung gestorben.&#8220; bringt er schließlich mit einem Schlucken hervor. Und als er in dein mitfühlendes Gesicht blickt fängt er plötzlich an zu erzählen: &#8222;Ich lebte mit meinen Eltern auf einem kleinen Gut. Mein Vater war ein fleißiger Weinbauer und meine Mutter wunderschön und klug. Eines Tages aber, ich war gerade 10 Sommer alt, änderte sich alles. Irgendein Kalif führte Krieg gegen seinen Nachbarstamm, und hier kam ein Trupp hungriger kampftrunkener Soldaten an unserem Hof vorbei. Sie fielen über uns her wie die Heuschrecken. Plünderten unsere Vorräte, tranken unseren Wein und machten sich einen Spaß daraus Fässer zu zerschmettern und Möbel umzuwerfen. Wir hatten uns auf dem Hof zusammengedrängt. Keiner wagte es ihnen Einhalt zu gebieten. Schließlich trat meine Mutter vor. Sie baute sich vor dem Anführer auf und wies ihn zurecht, im Namen der Götter seine Männer zur Vernunft zu bringen. Doch der lachte nur höhnisch. Ob sie nicht gelernt habe, wo der Platz einer Frau sei, dann werde er ihr das mal zeigen. Er packte sie im Nacken und mit seinem Säbel zerschnitt er ihr Kleid. Dann knallte er sie auf ein Weinfass und warf sich auf sie. Mein Vater stand einfach nur da und betete. Seine Frau wurde vor seinen Augen geschändet und er ließ es geschehen ohne einen Finger zu rühren. Ich war so wütend. So verzweifelt. Ich fing laut an zu schreien. So laut und so lang, dass die Geister der Erde ein Erbarmen mit mir hatten, sich der Boden auftat und den Anführer verschlang. Ich schrie immer weiter. Türmte Erdwälle auf. Bis die anderen die Flucht ergriffen. Meine Mutter habe ich nicht retten können. Sie starb kurz darauf an ihren Verletzungen und ihrer Schmach. Mit meinem Vater sprach kein Wort mehr. Ich konnte seinen Anblick nicht ertragen. Sofort nach dem Begräbnis verließ ich den Hof. Ich habe mir geschworen, niemals so schwach und feige zu sein, wie er&#8230;&#8220; er verstummt. Er hat schnell gesprochen, fast ohne Betonung, als müsste die Geschichte aus ihm heraus, bevor er es sich ander überlegt. Jetzt atmet er heftig, fängt er an zu husten und hält sich die schmerzende Seite. Du reichst ihm deinen Wasserschlauch. Er trinkt. Er sieht dich an. Eure Augen haben eine Verbindung, die weiter geht als den bloßen Austausch von Blicken. &#8222;Das hab ich noch niemals jemandem erzählt&#8230;&#8220; flüstert er, und seine Miene ist eine Mischung aus Unsicherheit, Verletzlichkeit und Verwunderung. Da dir keine groß genügenden Worte einfallen wollen, schließt du ihn einfach fest in den Arm. Er schmiegt sich an dich, zieht dich zu sich hinab, lässt die Berührung geschehen, ohne sich zu sperren. Einige Minuten liegt still nebeneinander. Er weint nicht, aber du spürst wie sich sein Atem langsam beruhigt. Dann schüttelt ihn erneut der Husten. Ihr löst euch voneinander.<br />
&#8222;Du solltest dich jetzt ausruhen.&#8220; beschließt du, und bleibst noch ein bisschen neben ihm liegen.<br />
&#8222;du bist so nett su mir&#8230;&#8220; lächelt er schwach, lässt sich dann aber dankbar zurücksinken und schließt die Augen. Seine Züge entspannen sich, als die Erschöpfung ihn zu übermannen beginnt.<br />
Ganz sachte streichelst du seinen Körper. Sanft fährst du an seiner Seite entlang, machst eine Wende um seine Brustwarze herum und spürst den Konturen seiner Muskeln nach. Als dein Finger weiter nach unten wandern will,  bremst du dich. Dies wäre tatsächlich nicht der geeignete Zeitpunkt. Stattdessen betrachtest nochmal das nun entspannte Gesicht im Schein der sanft flackernen Flammen. Müde und Abgekämpft sieht er aus, aber auch irgendwie zufrieden. Eine Frage schwirrt dir durch den Kopf “Sage einmal, Magister Maruch. Hast du schon die Bettstatt eines anderen Mannes geteilt?” noch bevor du sie aussprechen kannst, öffnet er noch einmal kurz die Augen: &#8222;So jemand wie du ist mir noch nie begegnet, Dscheridan&#8230;&#8220; Und schon ist er eingeschlafen.<br />
Überwältigt bleibst du zurück. Nach und nach lässt du die Ereignisse des Abends Revue passieren.<br />
Als sich Namen und Ortsangaben zusammenfügen, schreckst du hoch: “Maruch, wie sagtest du gleich war der Name deines Lehrers? Maruch? Hallo? Wie heißt dein Lehrer mit vollem Namen, sprich?” Doch der Magier ruht inzwischen fest in Borons Armen, und außer einem lauten Schnarchen kannst du ihm keine Antwort entlocken.</p>
<p>Da dir der Gedanke aber keine Ruhe lässt und dich zunehmend beunruhigt beschließt du noch einmal an die Kiste des Magiers zu gehen. Vielleicht lässt sich hier die Bestätigung deiner schrecklichen Vermutung finden. Mit fliegenden Fingern greifst du nach dem Schreibpult und beginnst die vollgeschriebenen Seiten zu durchblättern. Tatsächlich musst du nicht lange suchen: Das Deckblatt des Manuskripts an dem Maruch scheinbar gerade arbeitet trägt den Titel &#8222;de artificiosae tractationes omnis elementis&#8220; und bereits auf der Umschlaginnenseite wirst du fündig. Dort steht in geschwungenen Buchstaben: Diese Arbeit ist gewidmet meinem Gönner Dunchaban ibn Feruzef, dem ich Alles verdanke und der mich lehrte über meine Grenzen hinaus zu wachsen.</p>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/10/ein-tanz-unter-sternen-2/comment-page-1/#comment-372</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 22:21:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tatsächlich bette ich Maruch erstmal bequem auf sein Lager. Das Feuer spendet uns ja ein wenig Wärme, so dass ich nicht für nötig halte ihn zu sehr zudecken. Dabei gehe ich zunächst auf sein etwas sinnloses, weintrunkenes Geplapper in der Form ein mich ein wenig über ihn lustig zu machen und weniger ihn bewusst auszuhorchen: “Woher kommst du eigentlich gebürtig, dass du so wenig verträgst? Gehört das Studium des Alkohols nicht in eine Magierakademie? Hast du eigentlich Geschwister, Maruch? Vertragen die mehr als du oder sind die auch so empfindsam?” Sicherlich gibt es noch weitere Fragen zu seinem Hintergrund, die ich stellen würde, wenn er durch sein Gefasel eine Möglichkeit bietet. Wenn er dann so daliegt und weg dämmert kann ich nicht an mich halten und lasse meine Hand nochmal über seinen Oberkörper gleiten. Streiche sanft an seiner Seite entlang, mache eine Wende um seine Brustwarze herum und fahre dann die definierte Linie zwischen den Brustmuskeln, den oberen Bauchmuskeln bis zum Bauchnabel und den darunter liegenden Partien herab. Dann halte ich aber inne. Nein, das wäre fürwahr Verschwendung und kein sehr lustiges Spiel. Ohnehin wird es deutlich amüsanter sein ein reines Gewissen zu haben und ihn im dunkeln darüber zu lassen, was wirklich passiert ist. Nämlich gar nichts. “Sage einmal, Magister Maruch. Hast du schon die Bettstatt eines anderen Mannes geteilt?” raune ich ihm dann mehr zu, als dass ich es sage. 

Sollte er bei seinen Erzählungen Weiteres über seine Akademie und seinen Lehrmeister berichten kann es gut sein, dass ich schon eher reagiere. Wenn nicht, lasse ich mich genüsslich auf eines seiner Kissen senken, liege dicht bei ihm und lasse den seltsamen Verlauf des Nachmittages und Abends in Gedanken Revue passieren, als ich noch einmal erschrocken hochfahre: “Maruch, wie sagtest du gleich war der Name deines Lehrers? Maruch? Hallo? Wie heißt dein Lehrer mit vollem Namen, sprich?” Sollte denn das Schicksal wollen, dass ich hier einem Schüler desjenigen begegne, der das Artekfakt gefertigt hat? Und was wenn dieser Dunchaban seinen Schüler ebenso verdorben hat wie er selbst sein muss. Satuaria hilf!

Zunächst aber die Stimme der Meisterin ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich bette ich Maruch erstmal bequem auf sein Lager. Das Feuer spendet uns ja ein wenig Wärme, so dass ich nicht für nötig halte ihn zu sehr zudecken. Dabei gehe ich zunächst auf sein etwas sinnloses, weintrunkenes Geplapper in der Form ein mich ein wenig über ihn lustig zu machen und weniger ihn bewusst auszuhorchen: “Woher kommst du eigentlich gebürtig, dass du so wenig verträgst? Gehört das Studium des Alkohols nicht in eine Magierakademie? Hast du eigentlich Geschwister, Maruch? Vertragen die mehr als du oder sind die auch so empfindsam?” Sicherlich gibt es noch weitere Fragen zu seinem Hintergrund, die ich stellen würde, wenn er durch sein Gefasel eine Möglichkeit bietet. Wenn er dann so daliegt und weg dämmert kann ich nicht an mich halten und lasse meine Hand nochmal über seinen Oberkörper gleiten. Streiche sanft an seiner Seite entlang, mache eine Wende um seine Brustwarze herum und fahre dann die definierte Linie zwischen den Brustmuskeln, den oberen Bauchmuskeln bis zum Bauchnabel und den darunter liegenden Partien herab. Dann halte ich aber inne. Nein, das wäre fürwahr Verschwendung und kein sehr lustiges Spiel. Ohnehin wird es deutlich amüsanter sein ein reines Gewissen zu haben und ihn im dunkeln darüber zu lassen, was wirklich passiert ist. Nämlich gar nichts. “Sage einmal, Magister Maruch. Hast du schon die Bettstatt eines anderen Mannes geteilt?” raune ich ihm dann mehr zu, als dass ich es sage. </p>
<p>Sollte er bei seinen Erzählungen Weiteres über seine Akademie und seinen Lehrmeister berichten kann es gut sein, dass ich schon eher reagiere. Wenn nicht, lasse ich mich genüsslich auf eines seiner Kissen senken, liege dicht bei ihm und lasse den seltsamen Verlauf des Nachmittages und Abends in Gedanken Revue passieren, als ich noch einmal erschrocken hochfahre: “Maruch, wie sagtest du gleich war der Name deines Lehrers? Maruch? Hallo? Wie heißt dein Lehrer mit vollem Namen, sprich?” Sollte denn das Schicksal wollen, dass ich hier einem Schüler desjenigen begegne, der das Artekfakt gefertigt hat? Und was wenn dieser Dunchaban seinen Schüler ebenso verdorben hat wie er selbst sein muss. Satuaria hilf!</p>
<p>Zunächst aber die Stimme der Meisterin &#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/10/ein-tanz-unter-sternen-2/comment-page-1/#comment-371</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2018 21:25:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.aurimaq.de/?p=1030#comment-371</guid>

					<description><![CDATA[Auf dein Rütteln und tätscheln hin öffnet Maruch zwar die Augen, scheint aber nicht richtig zu sich zu kommen. Sein Blick ist fiebrig und geht irgendwie durch dich hindurch. Sein Körper ist überwärmt, er atmet flach und schnell.
Auf dem nackten Oberkörper, Spiegelbildlich zu der Tasche in der du das Diadem hattest, prangen hässliche Brandblasen und werden bestimmt eine Narbe hinterlassen. Als du ihn auf sein Lager zerrst, stöhnt er auf. Wimmernd sinkt er in die Kissen, während du verzweifelt seine (tatsächlich bis gerade eben vorbildlich aufgeräumte Kiste) durchwühlst. Du findest Bücher, Schreibzeug, Magierroben, in Halteschlaufen befestigte Gläser, die in Bosparano beschriftet sind, keiner deren Inhalte dir aber nach Brandsalbe oder etwas anderem dir bekanntem nützlichen aussieht. Dein Ohnmachtsgefühl und deine Verzweiflung wachsen und so suchst du in deinen Taschen. Birshens Geschenk ist in ein Stück Tuch eingeschlagen. Als du es neben Maruch auf den Boden stellst und öffnest, findest du darin eine zwei Handteller durchmessende, flache Schüssel aus silbrig glänzendem Metall, einen sehr kleinen, gefüllten Wasserschlauch und einen Zettel mit der Aufschrift “Madas Spiegel, für meinen begierigen Schüler”. Du lächelst kurz bei der Erinnerung an euer Bad im Mondlicht, dann stellst die Schüssel an die Seite und blickst wieder zu Maruch, der inzwischen die Augen wieder geschlossen hat. Schweiß steht auf seiner Stirn. Kurzentschlossen besprenkelst du sein Gesicht mit etwas von dem Quellwasser. Er öffnet die Augen, und du schickst ein stummes Danke an Satuaria. Mit glasigem Blick schaut er dich an… “Meister? Verzeiht, ich habe versagt….. Ich … Schmerz.. zu groß.” Stöhnend hält er seine Seite. Sein Blick flackert. Das genügt dir. Du holst tief Luft: “So sei es denn, siebenmal verflucht. Mutter hilf, ich habe keine Ahnung ob das funktioniert.”
Du spuckst in deine Hände und lässt sie dann über die verbrannte Haut gleiten. Du spürst das Fließen der Magie, und voller Genugtuung beobachtest du, wie die aufgeplatzen Stellen sich wieder schließen, und das hässliche rosa Fleisch wieder zu ebenmäßig gebräunter Haut wird. Du empfindest Stolz, diesen hübschen Körper von der Entstellung befreit zu haben und lässt  deine Hände zur Belohnung noch ein kleines bisschen weiter über seine Rundungen gleiten, auch wenn das Prickeln der Magie bereits nachlässt. Wie weich seine Haut ist… Maruchs Gesichtszüge entspannen sich sichtlich. “Danke!” nuschelt er. Dann versucht er sich aufzusetzen. “Natürlich werde ich es sofort noch einmal probieren, Meister!” Er spricht in dem leicht lallenden Tonfall eines Mannes, der soeben einen kompletten Weinschlauch geleert hat. 
Etwas härter als eigentlich geplant lässt du deine Hand auf seine Wange klatschen: “Nichts wirst du! Komm erstmal zu dir! Ich bin nicht dein Meister!” Maruch blickt dich leicht irritiert an, sein Blick wird nun etwas klarer. “Kanns aber zuschlagen wie er. Aber nein, warte, du bis ja viel su jung, um Magisder Dunsaban su sein… und zu hübsch noch obendrein!” er grinst scheel. “Du gefälls mir, und.. und.. und warte mal, irgendwoher kenn ich dich doch?”
J
Oh je. Der gute Maruch scheint ganz schön einen in der Krone zu haben, hat sich aber von der Verletzung durch das Artefakt einigermaßen erholt und keine starken Schmerzen mehr zu haben. Und nun? Möchtest du in irgendeiner Form Vorteil aus der Situation schlagen, oder steckst du den heiteren Studiosus schnell ins Bett? Solltest du vorhaben dich weiter mit ihm zu unterhalten, gestehe ich dir zu, dass von den nächsten 5 Fragen, die du stellt, mindestens drei mit unverhüllter Ehrlichkeit beantwortet werden (ich sag aber nicht welche...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dein Rütteln und tätscheln hin öffnet Maruch zwar die Augen, scheint aber nicht richtig zu sich zu kommen. Sein Blick ist fiebrig und geht irgendwie durch dich hindurch. Sein Körper ist überwärmt, er atmet flach und schnell.<br />
Auf dem nackten Oberkörper, Spiegelbildlich zu der Tasche in der du das Diadem hattest, prangen hässliche Brandblasen und werden bestimmt eine Narbe hinterlassen. Als du ihn auf sein Lager zerrst, stöhnt er auf. Wimmernd sinkt er in die Kissen, während du verzweifelt seine (tatsächlich bis gerade eben vorbildlich aufgeräumte Kiste) durchwühlst. Du findest Bücher, Schreibzeug, Magierroben, in Halteschlaufen befestigte Gläser, die in Bosparano beschriftet sind, keiner deren Inhalte dir aber nach Brandsalbe oder etwas anderem dir bekanntem nützlichen aussieht. Dein Ohnmachtsgefühl und deine Verzweiflung wachsen und so suchst du in deinen Taschen. Birshens Geschenk ist in ein Stück Tuch eingeschlagen. Als du es neben Maruch auf den Boden stellst und öffnest, findest du darin eine zwei Handteller durchmessende, flache Schüssel aus silbrig glänzendem Metall, einen sehr kleinen, gefüllten Wasserschlauch und einen Zettel mit der Aufschrift “Madas Spiegel, für meinen begierigen Schüler”. Du lächelst kurz bei der Erinnerung an euer Bad im Mondlicht, dann stellst die Schüssel an die Seite und blickst wieder zu Maruch, der inzwischen die Augen wieder geschlossen hat. Schweiß steht auf seiner Stirn. Kurzentschlossen besprenkelst du sein Gesicht mit etwas von dem Quellwasser. Er öffnet die Augen, und du schickst ein stummes Danke an Satuaria. Mit glasigem Blick schaut er dich an… “Meister? Verzeiht, ich habe versagt….. Ich … Schmerz.. zu groß.” Stöhnend hält er seine Seite. Sein Blick flackert. Das genügt dir. Du holst tief Luft: “So sei es denn, siebenmal verflucht. Mutter hilf, ich habe keine Ahnung ob das funktioniert.”<br />
Du spuckst in deine Hände und lässt sie dann über die verbrannte Haut gleiten. Du spürst das Fließen der Magie, und voller Genugtuung beobachtest du, wie die aufgeplatzen Stellen sich wieder schließen, und das hässliche rosa Fleisch wieder zu ebenmäßig gebräunter Haut wird. Du empfindest Stolz, diesen hübschen Körper von der Entstellung befreit zu haben und lässt  deine Hände zur Belohnung noch ein kleines bisschen weiter über seine Rundungen gleiten, auch wenn das Prickeln der Magie bereits nachlässt. Wie weich seine Haut ist… Maruchs Gesichtszüge entspannen sich sichtlich. “Danke!” nuschelt er. Dann versucht er sich aufzusetzen. “Natürlich werde ich es sofort noch einmal probieren, Meister!” Er spricht in dem leicht lallenden Tonfall eines Mannes, der soeben einen kompletten Weinschlauch geleert hat.<br />
Etwas härter als eigentlich geplant lässt du deine Hand auf seine Wange klatschen: “Nichts wirst du! Komm erstmal zu dir! Ich bin nicht dein Meister!” Maruch blickt dich leicht irritiert an, sein Blick wird nun etwas klarer. “Kanns aber zuschlagen wie er. Aber nein, warte, du bis ja viel su jung, um Magisder Dunsaban su sein… und zu hübsch noch obendrein!” er grinst scheel. “Du gefälls mir, und.. und.. und warte mal, irgendwoher kenn ich dich doch?”<br />
J<br />
Oh je. Der gute Maruch scheint ganz schön einen in der Krone zu haben, hat sich aber von der Verletzung durch das Artefakt einigermaßen erholt und keine starken Schmerzen mehr zu haben. Und nun? Möchtest du in irgendeiner Form Vorteil aus der Situation schlagen, oder steckst du den heiteren Studiosus schnell ins Bett? Solltest du vorhaben dich weiter mit ihm zu unterhalten, gestehe ich dir zu, dass von den nächsten 5 Fragen, die du stellt, mindestens drei mit unverhüllter Ehrlichkeit beantwortet werden (ich sag aber nicht welche&#8230;)</p>
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		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/10/ein-tanz-unter-sternen-2/comment-page-1/#comment-370</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2018 17:09:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[“Satuaria hilf!” entfährt es mir panisch. 

“Maruch! MARUCH!” rufe ich, während ich mich über ihn beuge und ihm sacht Backpfeifen verpasse. Unabhängig davon ob er wieder zu sich kommt oder nicht, zerre ich ihn zurück zum Zelt und bette ihn auf sein Kissen. 
“Du dreimal verfluchtes Mistding” zetere ich, zerre das Diadem aus der Tasche und bin drauf und dran es von mir zu werfen, besinne mich dann aber eines besseren und konzentriere mich wieder auf Maruch. 
“Verbandszeug, wir brauchen Verbandszeug.” Eilig durchwühle ich nochmal seine Kiste, ob ich etwas finde, das helfen könnte. “Maruch, nun tu mir das doch nicht an … wenn ich eines ganz sicher nicht bin, dann ein Heiler.”

Da ich nichts Gescheites finde kehre ich zu ihm zurück. Unwillkürlich greife ich auf dem Weg von Kiste zu Maruch in meine Tasche und greife nach Birshens Geschenk. Ich nehme es aus der Tasche und lege es neben mich als ich mich wieder zu Maruch hocke. “Du wirst mir auch gerade nicht helfen, nehme ich an.” spreche ich den Gegenstand an, als erwarte ich eine Antwort. Sollte Maruch wieder bei Besinnung sein, wird er mich vermutlich für verrückt erklärt haben.

Wenn er nun wieder bei Bewusstsein ist, aber merklich schlimme Schmerzen hat oder wenn er noch immer besinnungslos ist, so schaue ich noch ein-, zweimal hin und her, so als ob eine Salbe vom Himmel fiele und seufze dann. Meine Verärgerung über den Ausgang dieser schönen Szene und die wilde Angst in mir so hilflos zu sein lässt in mir meine magische Kraft prickeln. “So sei es denn, siebenmal verflucht. Mutter hilf, ich habe keine Ahnung ob das funktioniert.”
Angewidert spucke ich in meine Hände und rotze mir so meine Verärgerung aus dem Kopf, weiß ich doch zumindest rudimentär um die  heilende Wirkung von HEXENSPEICHEL. Dann reibe ich die Hände kurz aneinander und drücke Maruch dann meine Handflächen dorthin, wo eben die Brandblasen zu sehen waren (und bin mir nicht ganz sicher, ob ich mehr Ekel empfinde mir eben in die Hände gerotzt zu haben oder mich darüber freue Maruchs schönen Körper nun so unverhohlen berühren zu können). Ich bin selbst überrascht dass die astrale Kraft tatsächlich wie gewünscht in die Spucke übergeht und ich deutlich spüre wie die heilende Kraft meiner Zauberei aus meinen Händen auf Maruch übergeht. 

[Da ich nur 2 TaP in dem Spruch habe, er mir mit 1 TaP* gelingt, ich aber glaube emotional ziemlich in Stimmung zu sein, könnte ich ihm spontan 4 Lebenspunkte schenken.]

Sollte sich die Situation so schon entspannen erwarte ich mal seine Reaktion. Ich habe ansonsten noch eine weitere (etwas absurde) Idee, was ich tun könnte. Falls er nun ruhig und erschöpft schläft schaue ich mir nun selbst ziemlich ermattet erstmal in Ruhe Birshens Geschenk an, dass ich ja eben schon in Händen hielt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Satuaria hilf!” entfährt es mir panisch. </p>
<p>“Maruch! MARUCH!” rufe ich, während ich mich über ihn beuge und ihm sacht Backpfeifen verpasse. Unabhängig davon ob er wieder zu sich kommt oder nicht, zerre ich ihn zurück zum Zelt und bette ihn auf sein Kissen.<br />
“Du dreimal verfluchtes Mistding” zetere ich, zerre das Diadem aus der Tasche und bin drauf und dran es von mir zu werfen, besinne mich dann aber eines besseren und konzentriere mich wieder auf Maruch.<br />
“Verbandszeug, wir brauchen Verbandszeug.” Eilig durchwühle ich nochmal seine Kiste, ob ich etwas finde, das helfen könnte. “Maruch, nun tu mir das doch nicht an … wenn ich eines ganz sicher nicht bin, dann ein Heiler.”</p>
<p>Da ich nichts Gescheites finde kehre ich zu ihm zurück. Unwillkürlich greife ich auf dem Weg von Kiste zu Maruch in meine Tasche und greife nach Birshens Geschenk. Ich nehme es aus der Tasche und lege es neben mich als ich mich wieder zu Maruch hocke. “Du wirst mir auch gerade nicht helfen, nehme ich an.” spreche ich den Gegenstand an, als erwarte ich eine Antwort. Sollte Maruch wieder bei Besinnung sein, wird er mich vermutlich für verrückt erklärt haben.</p>
<p>Wenn er nun wieder bei Bewusstsein ist, aber merklich schlimme Schmerzen hat oder wenn er noch immer besinnungslos ist, so schaue ich noch ein-, zweimal hin und her, so als ob eine Salbe vom Himmel fiele und seufze dann. Meine Verärgerung über den Ausgang dieser schönen Szene und die wilde Angst in mir so hilflos zu sein lässt in mir meine magische Kraft prickeln. “So sei es denn, siebenmal verflucht. Mutter hilf, ich habe keine Ahnung ob das funktioniert.”<br />
Angewidert spucke ich in meine Hände und rotze mir so meine Verärgerung aus dem Kopf, weiß ich doch zumindest rudimentär um die  heilende Wirkung von HEXENSPEICHEL. Dann reibe ich die Hände kurz aneinander und drücke Maruch dann meine Handflächen dorthin, wo eben die Brandblasen zu sehen waren (und bin mir nicht ganz sicher, ob ich mehr Ekel empfinde mir eben in die Hände gerotzt zu haben oder mich darüber freue Maruchs schönen Körper nun so unverhohlen berühren zu können). Ich bin selbst überrascht dass die astrale Kraft tatsächlich wie gewünscht in die Spucke übergeht und ich deutlich spüre wie die heilende Kraft meiner Zauberei aus meinen Händen auf Maruch übergeht. </p>
<p>[Da ich nur 2 TaP in dem Spruch habe, er mir mit 1 TaP* gelingt, ich aber glaube emotional ziemlich in Stimmung zu sein, könnte ich ihm spontan 4 Lebenspunkte schenken.]</p>
<p>Sollte sich die Situation so schon entspannen erwarte ich mal seine Reaktion. Ich habe ansonsten noch eine weitere (etwas absurde) Idee, was ich tun könnte. Falls er nun ruhig und erschöpft schläft schaue ich mir nun selbst ziemlich ermattet erstmal in Ruhe Birshens Geschenk an, dass ich ja eben schon in Händen hielt.</p>
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