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	Kommentare zu: Paso Doble #4#	</title>
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	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 28 Dec 2018 11:20:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/12/paso-doble-4/comment-page-1/#comment-380</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 11:20:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Maruch hat deine Hand während der Passage fest umklammert gehalten, und sich, fast wie ein Blinder vorsichtig tastend hinter dir her bewegt. Immer wieder wies er mit der anderen Hand einige Schritt voraus, um dir die Auslöser-Steine zu benennen und ihre Form zu beschreiben. 
Als ihr nun aus der Engstelle heraustretet, in ein weites Tal, das sich vor euch öffnet, denkt er gar nicht daran, deine Hand loszulassen.
“Das war ein gutes Gemeinschaftswerk, ehrenwerter Magus! Bei Hesinde und Rondra! Und nun lass uns dieses Tor suchen.”
“In der Tat,” freut er sich, “wir harmonieren fürtrefflich!” Begeistert dreht dich mit einer Bewegung seines Arms zu sich um. Er lächelt. Dann jedoch scheint ihm ein Gedanke zu kommen und verunsichtert lässt er deine Hand los. “Entschuldige. Ich brauche einen Moment für mich. Muss mich kurz vom Zaubern erholen, du verstehst sicherlich.” Er wendet sich ab und lässt sich auf einem Felsbrocken nieder. “Geh du ruhig schon voran, ich hab mich sicher gleich wieder…”
 &lt;em&gt;(wenn du das tust, lies im nächsten post weiter. Wenn nicht, Kommentar)
 &lt;/em&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Maruch hat deine Hand während der Passage fest umklammert gehalten, und sich, fast wie ein Blinder vorsichtig tastend hinter dir her bewegt. Immer wieder wies er mit der anderen Hand einige Schritt voraus, um dir die Auslöser-Steine zu benennen und ihre Form zu beschreiben.<br />
Als ihr nun aus der Engstelle heraustretet, in ein weites Tal, das sich vor euch öffnet, denkt er gar nicht daran, deine Hand loszulassen.<br />
“Das war ein gutes Gemeinschaftswerk, ehrenwerter Magus! Bei Hesinde und Rondra! Und nun lass uns dieses Tor suchen.”<br />
“In der Tat,” freut er sich, “wir harmonieren fürtrefflich!” Begeistert dreht dich mit einer Bewegung seines Arms zu sich um. Er lächelt. Dann jedoch scheint ihm ein Gedanke zu kommen und verunsichtert lässt er deine Hand los. “Entschuldige. Ich brauche einen Moment für mich. Muss mich kurz vom Zaubern erholen, du verstehst sicherlich.” Er wendet sich ab und lässt sich auf einem Felsbrocken nieder. “Geh du ruhig schon voran, ich hab mich sicher gleich wieder…”<br />
 <em>(wenn du das tust, lies im nächsten post weiter. Wenn nicht, Kommentar)<br />
 </em></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/12/paso-doble-4/comment-page-1/#comment-379</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Dec 2018 22:54:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was immer er da nun mit meint, denke ich bei mir. “Das klingt nach einer Herausforderung! Gib mir eine Sekunde mich auf die Herausforderung vorzubereiten, du wirst ja auch einen Augenblick brauchen, denke ich.” 

Zwar ist mir eigentlich warm genug, aber ich beginne auf der Stelle ein wenig zu hüpfen und einige Turnübungen zu machen. Dies dient meiner vermeintlichen Tarnung mir über die Beine zu streichen und meiner Aufregung die Form eines Gewandheitsschubs via ATTRIBUTO zu geben. Zwar beherrsche ich die Formel einmal mehr nicht besonders gut, aber so gelingt es mir doch, meine Gewandheit um einen weiteren Punkt zu steigern. Sehr hilfreich, besitze ich doch die Gabe des Gefahreninstinkts gar nicht und muss mich allein auf meine körperlichen Fähigkeiten verlassen. Dass Maruch mich nun im Limbus sehen könnte, kommt mir zu diesem Zeitpunkt nicht in den Sinn.

So greife ich ihn denn bei der Hand und wir wagen das Übersetzen. Merken kann ich mir die gezeigten Positionen zwar nicht allzu gut, aber durch meine generelle Gelenkigkeit und den Schub der Magie kann ich uns knapp aber doch recht gekonnt auf die andere Seite bringen:

6 TaP*, 1 TaP*, 6 TaP*, 6 TaP*, 2 TaP*, 2 TaP* mit einem TaW von 7 (5+0+2) gegen Kl 11 und Ge 13 (+1 durch Attributo). 
Im Großen und Ganzen waren es eigentlich immer die Klugheitsproben die böse eingeschnitten haben, so dass sich das Ergebnis eigentlich kaum ändert, solltest du mir diese Hexere nicht zugestehen.

Astralenergiestand ist nach all dem bei 22.

“Das war ein gutes Gemeinschaftswerk, ehrenwerter Magus! Bei Hesinde und Rondra! Und nun lass uns dieses Tor suchen.”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was immer er da nun mit meint, denke ich bei mir. “Das klingt nach einer Herausforderung! Gib mir eine Sekunde mich auf die Herausforderung vorzubereiten, du wirst ja auch einen Augenblick brauchen, denke ich.” </p>
<p>Zwar ist mir eigentlich warm genug, aber ich beginne auf der Stelle ein wenig zu hüpfen und einige Turnübungen zu machen. Dies dient meiner vermeintlichen Tarnung mir über die Beine zu streichen und meiner Aufregung die Form eines Gewandheitsschubs via ATTRIBUTO zu geben. Zwar beherrsche ich die Formel einmal mehr nicht besonders gut, aber so gelingt es mir doch, meine Gewandheit um einen weiteren Punkt zu steigern. Sehr hilfreich, besitze ich doch die Gabe des Gefahreninstinkts gar nicht und muss mich allein auf meine körperlichen Fähigkeiten verlassen. Dass Maruch mich nun im Limbus sehen könnte, kommt mir zu diesem Zeitpunkt nicht in den Sinn.</p>
<p>So greife ich ihn denn bei der Hand und wir wagen das Übersetzen. Merken kann ich mir die gezeigten Positionen zwar nicht allzu gut, aber durch meine generelle Gelenkigkeit und den Schub der Magie kann ich uns knapp aber doch recht gekonnt auf die andere Seite bringen:</p>
<p>6 TaP*, 1 TaP*, 6 TaP*, 6 TaP*, 2 TaP*, 2 TaP* mit einem TaW von 7 (5+0+2) gegen Kl 11 und Ge 13 (+1 durch Attributo).<br />
Im Großen und Ganzen waren es eigentlich immer die Klugheitsproben die böse eingeschnitten haben, so dass sich das Ergebnis eigentlich kaum ändert, solltest du mir diese Hexere nicht zugestehen.</p>
<p>Astralenergiestand ist nach all dem bei 22.</p>
<p>“Das war ein gutes Gemeinschaftswerk, ehrenwerter Magus! Bei Hesinde und Rondra! Und nun lass uns dieses Tor suchen.”</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/12/paso-doble-4/comment-page-1/#comment-378</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2018 16:55:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.aurimaq.de/?p=1044#comment-378</guid>

					<description><![CDATA[“Einwandfrei geschlussfolgert” bemerkt Maruch mit einem Lächeln, dass du zwischen Zufriedenheit und Überheblichkeit nicht ganz einsortieren kannst.
Beherzt entkorkst du die Flasche und nimmst einen kräftigen Schluck. Der Trank ist würzig-scharf und eine Hitzewelle fährt durch deinen Körper. Gleichzeitig fühlst du dich belebt und gestärkt.
Ein klein wenig mulmig ist dir zumute, als du auf die Flammen zu trittst. Je weiter du dich näherst desto sicherer bist du aber, dass die Hitze der Flammen ihren beißenden Charakter verloren hat, und so trittst du schließlich beherzt hindurch. Die Wand ist keinen halben Schritt breit, so dass du fast sofort die Augen wieder öffnen kannst. Hinter dir erscheint Maruch in den Flammen. Anstelle direkt hindurch zu treten verweilt er einen Moment im Zentrum, lässt die Flammen um seine Hände spielen und streicht nachdenklich über die Rippen, an der Stelle wo er gestern verletzt wurde. Schließlich kommt er zu dir. Sein Gesichtsausdruck ist undeutbar. “Verzeih, ich habe dich zu unrecht beschuldigt mich angegriffen zu haben, das weiß ich jetzt.” Dann geht er an dir vorbei, ohne das Gespräch weiter zu führen, den Pfad weiter hinab. Hinter euch verlöschen die Flammen und geben den Weg zur Nische wieder frei. 
Das letzte Stück des Abstiegs ist das schwierigste, und ihr legt es schweigend zurück. Inzwischen steht die Sonne über der Schlucht und brennt euch heftig auf den Kopf. Die Felswand heizt sich zunehmend auf und reflektiert die Hitze. Außerdem flimmert die Luft, so dass du dich arg konzentrieren musst, die Schritte richtig zu setzen. Ein kalter Schauer überläuft dich nur einmal, als du am Boden der Schlucht unter euch die weißlich schimmernden Überreste eine menschlichen Gerippes entdeckt... Schnell richtest du die Augen wieder auf den Trampelpfad vor dir. Nach einer kräftezehrenden Stunde lasst ihr euch endlich am Grund der Schlucht in den Schatten eines Felsen sinken und rastet. Ihr teilt die letzten Schlucke Wasser unter euch auf und kaut Brot und Datteln. Der Boden ist mit Geröll unterschiedlicher Größe bedeckt. Zwischen den größeren Steinen kannst du hier und da auf dem Boden feuchten Sand schimmern sehen. Es ist angenehm temperiert hier unten.
Eine Weile kaut ihr schweigend, dann fragt Maruch plötzlich: “Dscheridan, die Frau von der du mir gestern gesprochen hast - wie sicher bist du dir ihrer freundschaftlichen Absichten?”
Auf deine fragend gehobene Augenbraue beeilt er sich weiter auszuholen: “Es ist nur… nun ja. Als ich zu meinen Forschungen aufbrach, hat mich mein Mentor gewarnt, ich könne auf meiner Reise vielleicht einer Frau aus den Abendlanden begegnen. Einer horasischen Agentin, die sich unterschiedlicher Namen bedient, und die bei weitem nicht so harmlos ist, wie sie scheint. Wenn ich auch nicht weiß, wie sie aussieht, so vielen abendländische Schönheiten dürfte man ja hier in der Wüste nicht über den Weg laufen. Es heißt sogar, sie sei in der Lage die astralen Kräfte geschickter zu manipulieren als manch ausgebildeter Magister…” fragend sieht er dich an. “Damit kann unmöglich dieselbe Person gemeint sein!” antwortest du prompt. “Meine Freundin ist eine absolut liebenswerte, lebensfrohe Person ohne Hintergedanken!” -  bestimmt keine Spionin mit verborgenen Absichten, oder? Und die Überraschung über die eigene magische Fähigkeit, kann doch nicht nur geschickte Tarnung gewesen sein. So sehr täuscht du dich nicht in einem Menschen, da bist du sicher. Aber warum wollte sie eigentlich nicht, dass du jetzt weiter nach ihr suchst? Und was genau wollte sie dir in der Wüste beichten, als euch der Sandsturm überrascht hat? Ein winziger Zweifel setzt sich in deinem Denken fest… Verärgert schiebst du ihn beiseite und stehst auf. “Ich denke, wir sollten jetzt weitergehen, immerhin steht uns noch eine dritte Prüfung bevor und es ist bereits fast Mittag!” sagst du ein wenig energischer als beabsichtigt: “Wo finden wir diesen gefährlichen Flusslauf?” Maruch lässt das Thema auf sich beruhen und führt dich ein stückchen die Schlucht hinauf. Hier treten die Felswände langsam enger zusammen, und als ihr über mehrere größere Felsen gekraxelt seid, erreicht ihr eine Engstelle, wo der Abstand kaum einen Schritt beträgt. Hier rinnt ein winziges Bächleich zwischen den Felsen. Maruch füllt seinen Wasserschlauch und du beschließt es ihm gleich zu tun.
Vor euch liegt nun also die ca 50 Schritt lange Engstelle. (Für eine ungefähre Vorstellung sieh dir Bilder von der Samaria Schlucht, Eisernes Tor, auf Wikipedia an) Der Boden ist mit Geröll bedeckt. Maruch erklärt dir noch einmal, dass einige der Steine mit einem Zauber belegt sind, und bei Berühung eine Flutwelle auslösen werden. Es gibt nun zwei Schwierigkeiten in eurem weiteren Vorgehen: “Um die gefährlichen Steine zu entdecken, werde ich meine Wahrnehmung auf den näheren Limbus lenken. Dies strengt mich aber so an, dass ich es nicht über die ganze Länge des Weges aufrechterhalten können werde. Ich werde dir also die Steine so schnell ich kann zeigen, und du musst sie dir merken. Außerdem musst du mich führen, denn solange ich in die magischen Kraftlinien blicke, kann ich die derischen Umrisse nicht richtig erkennen. Jedenfalls nicht die von Dingen, die nicht mit vis arcana durchdrungen sind.” 
[Regeltechnisch steht jetzt eine schöne dungeon-mäßige Würfelorgie an: Es sind insgesamt 6 Steine, die ihr nicht berühren dürft. Lege also bitte 6 Proben auf das zu diesem Zweck erfunde Talent “Steine umgehen” ab. Probe: KL/GE/GE (fürs merken, gehen und führen). Dein Talentwert errechnet sich aus Körperbeherrschung + Gefahreninstinkt + 2 (für Balance - dafür werden die Proben aber durch Balance nicht nochmal erleichtert). Die ersten 2 Proben sind um 2 Punkte erleichtert, weil Maruch direkt auf die Steine deutet und sich selber noch gut an die Umrisse erinnern kann. Die 2ten 2 sind normale Proben, und die letzten beiden um 2 erschwert, da du dir die Steine von weitem merken musstest und Maruch immer erschöpfter wird. Falls du einen Misserfolg wirfst, bitte würfle trotzdem alle Proben zuende, da Maruch evtl versuchen kann auszugleichen, und notiere die Ergebnisse]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Einwandfrei geschlussfolgert” bemerkt Maruch mit einem Lächeln, dass du zwischen Zufriedenheit und Überheblichkeit nicht ganz einsortieren kannst.<br />
Beherzt entkorkst du die Flasche und nimmst einen kräftigen Schluck. Der Trank ist würzig-scharf und eine Hitzewelle fährt durch deinen Körper. Gleichzeitig fühlst du dich belebt und gestärkt.<br />
Ein klein wenig mulmig ist dir zumute, als du auf die Flammen zu trittst. Je weiter du dich näherst desto sicherer bist du aber, dass die Hitze der Flammen ihren beißenden Charakter verloren hat, und so trittst du schließlich beherzt hindurch. Die Wand ist keinen halben Schritt breit, so dass du fast sofort die Augen wieder öffnen kannst. Hinter dir erscheint Maruch in den Flammen. Anstelle direkt hindurch zu treten verweilt er einen Moment im Zentrum, lässt die Flammen um seine Hände spielen und streicht nachdenklich über die Rippen, an der Stelle wo er gestern verletzt wurde. Schließlich kommt er zu dir. Sein Gesichtsausdruck ist undeutbar. “Verzeih, ich habe dich zu unrecht beschuldigt mich angegriffen zu haben, das weiß ich jetzt.” Dann geht er an dir vorbei, ohne das Gespräch weiter zu führen, den Pfad weiter hinab. Hinter euch verlöschen die Flammen und geben den Weg zur Nische wieder frei.<br />
Das letzte Stück des Abstiegs ist das schwierigste, und ihr legt es schweigend zurück. Inzwischen steht die Sonne über der Schlucht und brennt euch heftig auf den Kopf. Die Felswand heizt sich zunehmend auf und reflektiert die Hitze. Außerdem flimmert die Luft, so dass du dich arg konzentrieren musst, die Schritte richtig zu setzen. Ein kalter Schauer überläuft dich nur einmal, als du am Boden der Schlucht unter euch die weißlich schimmernden Überreste eine menschlichen Gerippes entdeckt&#8230; Schnell richtest du die Augen wieder auf den Trampelpfad vor dir. Nach einer kräftezehrenden Stunde lasst ihr euch endlich am Grund der Schlucht in den Schatten eines Felsen sinken und rastet. Ihr teilt die letzten Schlucke Wasser unter euch auf und kaut Brot und Datteln. Der Boden ist mit Geröll unterschiedlicher Größe bedeckt. Zwischen den größeren Steinen kannst du hier und da auf dem Boden feuchten Sand schimmern sehen. Es ist angenehm temperiert hier unten.<br />
Eine Weile kaut ihr schweigend, dann fragt Maruch plötzlich: “Dscheridan, die Frau von der du mir gestern gesprochen hast &#8211; wie sicher bist du dir ihrer freundschaftlichen Absichten?”<br />
Auf deine fragend gehobene Augenbraue beeilt er sich weiter auszuholen: “Es ist nur… nun ja. Als ich zu meinen Forschungen aufbrach, hat mich mein Mentor gewarnt, ich könne auf meiner Reise vielleicht einer Frau aus den Abendlanden begegnen. Einer horasischen Agentin, die sich unterschiedlicher Namen bedient, und die bei weitem nicht so harmlos ist, wie sie scheint. Wenn ich auch nicht weiß, wie sie aussieht, so vielen abendländische Schönheiten dürfte man ja hier in der Wüste nicht über den Weg laufen. Es heißt sogar, sie sei in der Lage die astralen Kräfte geschickter zu manipulieren als manch ausgebildeter Magister…” fragend sieht er dich an. “Damit kann unmöglich dieselbe Person gemeint sein!” antwortest du prompt. “Meine Freundin ist eine absolut liebenswerte, lebensfrohe Person ohne Hintergedanken!” &#8211;  bestimmt keine Spionin mit verborgenen Absichten, oder? Und die Überraschung über die eigene magische Fähigkeit, kann doch nicht nur geschickte Tarnung gewesen sein. So sehr täuscht du dich nicht in einem Menschen, da bist du sicher. Aber warum wollte sie eigentlich nicht, dass du jetzt weiter nach ihr suchst? Und was genau wollte sie dir in der Wüste beichten, als euch der Sandsturm überrascht hat? Ein winziger Zweifel setzt sich in deinem Denken fest… Verärgert schiebst du ihn beiseite und stehst auf. “Ich denke, wir sollten jetzt weitergehen, immerhin steht uns noch eine dritte Prüfung bevor und es ist bereits fast Mittag!” sagst du ein wenig energischer als beabsichtigt: “Wo finden wir diesen gefährlichen Flusslauf?” Maruch lässt das Thema auf sich beruhen und führt dich ein stückchen die Schlucht hinauf. Hier treten die Felswände langsam enger zusammen, und als ihr über mehrere größere Felsen gekraxelt seid, erreicht ihr eine Engstelle, wo der Abstand kaum einen Schritt beträgt. Hier rinnt ein winziges Bächleich zwischen den Felsen. Maruch füllt seinen Wasserschlauch und du beschließt es ihm gleich zu tun.<br />
Vor euch liegt nun also die ca 50 Schritt lange Engstelle. (Für eine ungefähre Vorstellung sieh dir Bilder von der Samaria Schlucht, Eisernes Tor, auf Wikipedia an) Der Boden ist mit Geröll bedeckt. Maruch erklärt dir noch einmal, dass einige der Steine mit einem Zauber belegt sind, und bei Berühung eine Flutwelle auslösen werden. Es gibt nun zwei Schwierigkeiten in eurem weiteren Vorgehen: “Um die gefährlichen Steine zu entdecken, werde ich meine Wahrnehmung auf den näheren Limbus lenken. Dies strengt mich aber so an, dass ich es nicht über die ganze Länge des Weges aufrechterhalten können werde. Ich werde dir also die Steine so schnell ich kann zeigen, und du musst sie dir merken. Außerdem musst du mich führen, denn solange ich in die magischen Kraftlinien blicke, kann ich die derischen Umrisse nicht richtig erkennen. Jedenfalls nicht die von Dingen, die nicht mit vis arcana durchdrungen sind.”<br />
[Regeltechnisch steht jetzt eine schöne dungeon-mäßige Würfelorgie an: Es sind insgesamt 6 Steine, die ihr nicht berühren dürft. Lege also bitte 6 Proben auf das zu diesem Zweck erfunde Talent “Steine umgehen” ab. Probe: KL/GE/GE (fürs merken, gehen und führen). Dein Talentwert errechnet sich aus Körperbeherrschung + Gefahreninstinkt + 2 (für Balance &#8211; dafür werden die Proben aber durch Balance nicht nochmal erleichtert). Die ersten 2 Proben sind um 2 Punkte erleichtert, weil Maruch direkt auf die Steine deutet und sich selber noch gut an die Umrisse erinnern kann. Die 2ten 2 sind normale Proben, und die letzten beiden um 2 erschwert, da du dir die Steine von weitem merken musstest und Maruch immer erschöpfter wird. Falls du einen Misserfolg wirfst, bitte würfle trotzdem alle Proben zuende, da Maruch evtl versuchen kann auszugleichen, und notiere die Ergebnisse]</p>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2018/12/paso-doble-4/comment-page-1/#comment-377</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2018 18:33:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[“Nein, ich werde das Rätsel schon selbst lösen, habt vielen Dank großer Magister.” feixe ich und spüre förmlich seinen höhnischen Blick, während ich ratlos die Flaschen anstarre, in der Hoffnung die Lösung möge mir entgegen springen. Algebra und Arithmetik mochte ja selbst Großmutter nicht!

Da die Flaschen aber nicht zu mir sprechen und ich auf keinen Fall Maruchs Spott ertragen möchte greife ich mir einige in der Nische liegende Kiesel. 

“Nun, dann wollen wir das Ganze doch mal logisch betrachten … das Gift sich verstecken, doch kannst es immer links vom … ahh, ich habe eine Idee. Ganz rechs kann schon einmal kein Gift stehen, denn dann könnte es nicht links vom Weine stehen.”

In den Staub der Nische mache ich ein kleines x.

“Die zwei an den Enden beinhalten beide kein Feuerelixier. Nun gut. Bringt mich noch nicht weiter …” denke ich laut und zeichne zwei kleine Dreiecke an die linkeste und die rechteste Flasche und streiche diese durch. 

“Riese und Zwerg nicht giftig.” wieder male ich ein X an den winzigen Flakon und an die zweite von rechts. “Ah, und wenn die Zweiten auf jeder Seite das gleiche enthalten kann auch die zweite von links kein Gift enthalten.” Wieder male ich ein X.

“Bei Sat … e ...sinde. Da bleiben ja nur noch die drei hier. Ich schiebe die linke, die vierte von links und die fünfte von links ein Stück nach hinten. “Das ist das Gift. Ach und logisch. Wenn die zweite und die vorletzte das gleiche enthalten kann es ja nur der Dattelwein sein.” Auch diese schiebe ich ein Stück nach hinten. “Das passt auch dazu, dass das Gift immer links vom Wein steht. Wunderbar! Bleibt also der Zwerg und die Flasche ganz rechts. Aber ganz rechts bringt mich nicht vorwärts. Also muss es der Zwerg sein, der uns durch die Flammen gehen lässt!”
Ich greife begeistert zum kleinen Flakon und drehe mich triumphierend zu Maruch herum. Die Kiesel lasse ich fallen, brauchte ich doch keine weiteren Markierungen. &quot;Und Herr Magister, habe ich recht?&quot;

Ich bin mir meines Sieges sehr gewiss und selbst wenn er mich noch aufziehen und in Unsicherheit wiegen will, so nehme ich beherzt einen Schluck aus der Flasche und schreite, dann doch noch einmal unsicher zögernd, auf die Flammenwand zu und mit geschlossenen Augen hindurch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Nein, ich werde das Rätsel schon selbst lösen, habt vielen Dank großer Magister.” feixe ich und spüre förmlich seinen höhnischen Blick, während ich ratlos die Flaschen anstarre, in der Hoffnung die Lösung möge mir entgegen springen. Algebra und Arithmetik mochte ja selbst Großmutter nicht!</p>
<p>Da die Flaschen aber nicht zu mir sprechen und ich auf keinen Fall Maruchs Spott ertragen möchte greife ich mir einige in der Nische liegende Kiesel. </p>
<p>“Nun, dann wollen wir das Ganze doch mal logisch betrachten … das Gift sich verstecken, doch kannst es immer links vom … ahh, ich habe eine Idee. Ganz rechs kann schon einmal kein Gift stehen, denn dann könnte es nicht links vom Weine stehen.”</p>
<p>In den Staub der Nische mache ich ein kleines x.</p>
<p>“Die zwei an den Enden beinhalten beide kein Feuerelixier. Nun gut. Bringt mich noch nicht weiter …” denke ich laut und zeichne zwei kleine Dreiecke an die linkeste und die rechteste Flasche und streiche diese durch. </p>
<p>“Riese und Zwerg nicht giftig.” wieder male ich ein X an den winzigen Flakon und an die zweite von rechts. “Ah, und wenn die Zweiten auf jeder Seite das gleiche enthalten kann auch die zweite von links kein Gift enthalten.” Wieder male ich ein X.</p>
<p>“Bei Sat … e &#8230;sinde. Da bleiben ja nur noch die drei hier. Ich schiebe die linke, die vierte von links und die fünfte von links ein Stück nach hinten. “Das ist das Gift. Ach und logisch. Wenn die zweite und die vorletzte das gleiche enthalten kann es ja nur der Dattelwein sein.” Auch diese schiebe ich ein Stück nach hinten. “Das passt auch dazu, dass das Gift immer links vom Wein steht. Wunderbar! Bleibt also der Zwerg und die Flasche ganz rechts. Aber ganz rechts bringt mich nicht vorwärts. Also muss es der Zwerg sein, der uns durch die Flammen gehen lässt!”<br />
Ich greife begeistert zum kleinen Flakon und drehe mich triumphierend zu Maruch herum. Die Kiesel lasse ich fallen, brauchte ich doch keine weiteren Markierungen. &#8222;Und Herr Magister, habe ich recht?&#8220;</p>
<p>Ich bin mir meines Sieges sehr gewiss und selbst wenn er mich noch aufziehen und in Unsicherheit wiegen will, so nehme ich beherzt einen Schluck aus der Flasche und schreite, dann doch noch einmal unsicher zögernd, auf die Flammenwand zu und mit geschlossenen Augen hindurch.</p>
]]></content:encoded>
		
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