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	Kommentare zu: Galopp #6#	</title>
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	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 05 Feb 2019 21:09:18 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/01/galopp-6/comment-page-1/#comment-393</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2019 21:09:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wohl wissend, dass sich all das hier sehr wahrscheinlich um eine beeindruckende Illusion handelt, will ich meine Gastgeber trotzdem nicht beleidigen und greife beim Dargebotenen zu. Während wir warten versuche ich Soroush in ein Gespräch zu verwickeln und etwas über die Geschichte dieses Ortes und des Dschinni zu erfahren. Wie lange ‘der Herr’ denn schon in diesem neuen Domizil wohnt. Wann er umgezogen ist frage ich dann. Ich erkundige mich, wie lange Soroush ihm schon dient und schaue ob sich ein Geplänkel entwickelt. Mir ist klar, dass die Wesen hier möglicherweise nicht in menschlichen Maßstäben denken und kommunizieren können, aber vielleicht erfahre ich ja so das ein oder andere Nützliche. Sollte sich die Warterei verdächtig lang hinziehen, so dass ich das Gefühl bekomme hingehalten zu werden, so werde ich mich zunächst höflich nach der Dauer der Wartezeit erkundigen, dann aber energischer werden: “Ich bin ein Sohn fürstlichen Geblüts und fürstlich habt ihr mich behandelt. Doch nun ist meine Geduld am Ende und ich erwarte nicht mehr länger hingehalten zu werden. Ich erwarte nun mit dem Herren, einer Person meinen Standes zu sprechen UND die Domna Larissia zu sehen. Soroush, was ist das hier für ein Spiel?”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl wissend, dass sich all das hier sehr wahrscheinlich um eine beeindruckende Illusion handelt, will ich meine Gastgeber trotzdem nicht beleidigen und greife beim Dargebotenen zu. Während wir warten versuche ich Soroush in ein Gespräch zu verwickeln und etwas über die Geschichte dieses Ortes und des Dschinni zu erfahren. Wie lange ‘der Herr’ denn schon in diesem neuen Domizil wohnt. Wann er umgezogen ist frage ich dann. Ich erkundige mich, wie lange Soroush ihm schon dient und schaue ob sich ein Geplänkel entwickelt. Mir ist klar, dass die Wesen hier möglicherweise nicht in menschlichen Maßstäben denken und kommunizieren können, aber vielleicht erfahre ich ja so das ein oder andere Nützliche. Sollte sich die Warterei verdächtig lang hinziehen, so dass ich das Gefühl bekomme hingehalten zu werden, so werde ich mich zunächst höflich nach der Dauer der Wartezeit erkundigen, dann aber energischer werden: “Ich bin ein Sohn fürstlichen Geblüts und fürstlich habt ihr mich behandelt. Doch nun ist meine Geduld am Ende und ich erwarte nicht mehr länger hingehalten zu werden. Ich erwarte nun mit dem Herren, einer Person meinen Standes zu sprechen UND die Domna Larissia zu sehen. Soroush, was ist das hier für ein Spiel?”</p>
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		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/01/galopp-6/comment-page-1/#comment-392</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 20:40:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tatsächlich, deine Worte ziehen Aufmerksamkeit auf dich. Ein ganzer Schwarm kleiner körperloser Luftwesen kommt auf dich zugewirbelt und zwitschert klingelnd durcheinander. “Besuch, Besuch!” “Sagt dem Herrn Bescheid!” “Nein, ruft die Herrin” “Lasst mich nach Vorne” “nein mich!”... wuseln sie durcheinander. Dir wird von dem Gebrause und Geplappere schon fast wieder schwindelig, als endlich ein etwas größeres Wesen vor dir Gestalt annimmt und eine tiefe Verbeugung sehen lässt: “Willkommen im Palast der Sinnesfreuden!” spricht er, mit angenehm langsamer (das heißt für dich normaler) Sprechweise: “Verzeih, dass ich dich nicht gleich begrüßt habe… Wir haben so selten Besucher, seit der Herr seine ständige Behausung hierher verlegt hat… und nun gleich zwei in so kurzer Zeit… aber was red ich! Du bist bestimmt hungrig und erschöpft, komm, ich werde dir die Zeit vertreiben, bis die Herrschaften Zeit für dich haben… ich bin Haushofmeister Soroush.. Ich zeige dir alles…” Und bevor du so recht weißt, wie dir geschieht, hat der eifrige Haushofmeister deine Hand ergriffen und zieht dich mit sich in die Lüfte. Ihr fliegt durch eine Wolkenwand in einen Speisesaal, wo eine reich geschmückte Tafel sich auf Soroushs Wink hin mit den erlesensten Speisen füllt. “Willst du speisen?” als du nicht sofort antwortet, hat dich Soroush schon wieder weiter gezogen, durch die Decke in ein mit Kissen ausgelegtes prächtiges Gemach: “Oder ausruhen? All deine Wünsche sollen dir erfüllt werden!” “Ich würde gerne…” hebst du an zu antworten, aber schon hat der eifrige Geist dich weiter gezogen, und erst nachdem du noch die Badestube, die Bibliothek, das Atelier und das Musizierzimmer erblickt hast verlangsamt der gute Soroush sein Tempo soweit, dass du einen ganzen Satz von dir geben kannst, ohne unterbrochen zu werden. “Ich danke dir sehr für deinen Diensteifer Soroush, doch bin ich auf der Suche nach meiner Freundin Larissia! Du erwähntest vorhin, dass vor kurzem noch ein Besucher zu euch kam?” “Jajajajaja! Die Herrin! Du wünscht sie zu sprechen? Ich lasse gleich nach ihr schicken!” und er klatscht zweimal in die Hände, und sendet einen der kleinen Luftgeister auf Botengang. “Doch bis dahin genieße doch einmal die Annehmlichkeiten unseres Palastes!” Und mit einem Fingerschnipp seid ihr wieder in dem Raum mit den Kissen, in die er dich sanft drückt. Eindeutig weibliche Luftgeister umschwirren euch und reichen dir Teller mit Obst, Naschwerk und erfrischenden Getränken, auch eine Wasserpfeife wird dir angeboten…
Lecker schaut es alles aus, und duftet verführerisch. Wie verbringst du die Wartezeit?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich, deine Worte ziehen Aufmerksamkeit auf dich. Ein ganzer Schwarm kleiner körperloser Luftwesen kommt auf dich zugewirbelt und zwitschert klingelnd durcheinander. “Besuch, Besuch!” “Sagt dem Herrn Bescheid!” “Nein, ruft die Herrin” “Lasst mich nach Vorne” “nein mich!”&#8230; wuseln sie durcheinander. Dir wird von dem Gebrause und Geplappere schon fast wieder schwindelig, als endlich ein etwas größeres Wesen vor dir Gestalt annimmt und eine tiefe Verbeugung sehen lässt: “Willkommen im Palast der Sinnesfreuden!” spricht er, mit angenehm langsamer (das heißt für dich normaler) Sprechweise: “Verzeih, dass ich dich nicht gleich begrüßt habe… Wir haben so selten Besucher, seit der Herr seine ständige Behausung hierher verlegt hat… und nun gleich zwei in so kurzer Zeit… aber was red ich! Du bist bestimmt hungrig und erschöpft, komm, ich werde dir die Zeit vertreiben, bis die Herrschaften Zeit für dich haben… ich bin Haushofmeister Soroush.. Ich zeige dir alles…” Und bevor du so recht weißt, wie dir geschieht, hat der eifrige Haushofmeister deine Hand ergriffen und zieht dich mit sich in die Lüfte. Ihr fliegt durch eine Wolkenwand in einen Speisesaal, wo eine reich geschmückte Tafel sich auf Soroushs Wink hin mit den erlesensten Speisen füllt. “Willst du speisen?” als du nicht sofort antwortet, hat dich Soroush schon wieder weiter gezogen, durch die Decke in ein mit Kissen ausgelegtes prächtiges Gemach: “Oder ausruhen? All deine Wünsche sollen dir erfüllt werden!” “Ich würde gerne…” hebst du an zu antworten, aber schon hat der eifrige Geist dich weiter gezogen, und erst nachdem du noch die Badestube, die Bibliothek, das Atelier und das Musizierzimmer erblickt hast verlangsamt der gute Soroush sein Tempo soweit, dass du einen ganzen Satz von dir geben kannst, ohne unterbrochen zu werden. “Ich danke dir sehr für deinen Diensteifer Soroush, doch bin ich auf der Suche nach meiner Freundin Larissia! Du erwähntest vorhin, dass vor kurzem noch ein Besucher zu euch kam?” “Jajajajaja! Die Herrin! Du wünscht sie zu sprechen? Ich lasse gleich nach ihr schicken!” und er klatscht zweimal in die Hände, und sendet einen der kleinen Luftgeister auf Botengang. “Doch bis dahin genieße doch einmal die Annehmlichkeiten unseres Palastes!” Und mit einem Fingerschnipp seid ihr wieder in dem Raum mit den Kissen, in die er dich sanft drückt. Eindeutig weibliche Luftgeister umschwirren euch und reichen dir Teller mit Obst, Naschwerk und erfrischenden Getränken, auch eine Wasserpfeife wird dir angeboten…<br />
Lecker schaut es alles aus, und duftet verführerisch. Wie verbringst du die Wartezeit?</p>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/01/galopp-6/comment-page-1/#comment-391</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 16:35:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Fasziniert beobachte ich noch einen Augenblick das emsige Gewusel und bewundere die surreale Majesästik dieses Ortes. “Wenn Rashid das hier sehen könnte”, denke ich spontan. “Er hätte wohl eine Weile genug Inspiration. Wenn nicht sogar zu viel.”

Ich blicke noch einmal umher. Nun gut, bisher hat mir hier ja niemand etwas getan. Ich habe also keinerlei Anlass das mir gewährte Gastrecht zu beschmutzen und hier einfach so herum zu stolzieren. So rufe ich denn nach kurzem Nachdenken mit deutlicher, wenn auch nicht rufender, Stimme:

“Verzeiht, ihr guten Wesen emsig und hell,
leiht mir euer Ohr und beantwortet mir schnell:
Ich bitte bescheiden um des Hausherren Gehör,
nichts böses im Sinn ich hab, das schwör
ich, so wahr ich hier stehe und suche mit Herzen voll Leid
die Gefährtin verloren, eine gar zauberhafte Maid.
Wollt ihr mir helfen, s’ist für euch sicher nicht schwer,
so dankbar und freudig, ja glücklich, ich wär.&quot;

Vielleicht stimmt meine Ansprache die Bewohner dieses Ortes ähnlich milde wie die Windwichtel außerhalb.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fasziniert beobachte ich noch einen Augenblick das emsige Gewusel und bewundere die surreale Majesästik dieses Ortes. “Wenn Rashid das hier sehen könnte”, denke ich spontan. “Er hätte wohl eine Weile genug Inspiration. Wenn nicht sogar zu viel.”</p>
<p>Ich blicke noch einmal umher. Nun gut, bisher hat mir hier ja niemand etwas getan. Ich habe also keinerlei Anlass das mir gewährte Gastrecht zu beschmutzen und hier einfach so herum zu stolzieren. So rufe ich denn nach kurzem Nachdenken mit deutlicher, wenn auch nicht rufender, Stimme:</p>
<p>“Verzeiht, ihr guten Wesen emsig und hell,<br />
leiht mir euer Ohr und beantwortet mir schnell:<br />
Ich bitte bescheiden um des Hausherren Gehör,<br />
nichts böses im Sinn ich hab, das schwör<br />
ich, so wahr ich hier stehe und suche mit Herzen voll Leid<br />
die Gefährtin verloren, eine gar zauberhafte Maid.<br />
Wollt ihr mir helfen, s’ist für euch sicher nicht schwer,<br />
so dankbar und freudig, ja glücklich, ich wär.&#8220;</p>
<p>Vielleicht stimmt meine Ansprache die Bewohner dieses Ortes ähnlich milde wie die Windwichtel außerhalb.</p>
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