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	Kommentare zu: Albernande #8#	</title>
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	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Apr 2019 15:57:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/03/albernande-9/comment-page-1/#comment-410</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2019 15:57:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[“Bitte warte noch kurz, dienstbarer Geist des Sturms” rufe ich dem Wicht zu und hoffe, dass er sich noch bremsen kann. “Wenn du mir diesen Gefallen tun könntest: Bitte überbringe deinem Herren meine Dankbarkeit und sage ihm, dass es mir Leid tut. Ich beginne zu begreifen, dass ich ihn vorschnell verurteilt und zu schnell geglaubt habe, was ich hätte nicht glauben sollen. Es tut mir Leid und ich werde für einen guten Ausgang dieser Geschichte sorgen. Wie auch immer dieser aussieht. Darauf kann er sich verlassen.”

Eigentlich liegt mir noch die Frage auf der Zunge, ob Larissia wirklich Sturms Tochter ist, aber diese Frage stelle ich nicht mehr. Zu wenig bin ich aktuell in der Lage Wahrheit und Täuschung zu unterscheiden und ich habe beschlossen Larissias Wünsche lieber von ihr selbst zu erfahren als von jemand Fremden. Deshalb wende ich mich nun um, schultere den Rucksack und wiege Datteln in der einen und Flugbrett in der anderen Hand. 

Ich glaube es ist noch nicht an der Zeit die Datteln einzusetzen: eine ist für die Reise nach Rashdul, eine für die Flucht aus großer Gefahr und eine um Larissia dorthin zu bringen wo immer sie hin möchte. Oder, so sich alles gut fügt - und ich seufze bei dem Gedanken - mich nach Hause. 

Mit diesem Gedanken schwinge ich mich nun elegant auf mein Brett, lasse die Datteln in eine Tasche rutschen und nicke noch kurz Richtung Bogen: “So gehabe dich wohl Sturm. Ich habe das Gefühl auch wir haben uns nicht zum letzten Mal gesehen.”

So meine Kräfte es zulassen werde ich keine Pause machen und versuche so schnell es geht Birshen zu erreichen. Ich freue mich darauf die Menschen wieder zu treffen, denen ich uneingeschränkt vertrauen kann. Eine willkommene Abwechslung zu dieser Schlucht der Trugbilder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Bitte warte noch kurz, dienstbarer Geist des Sturms” rufe ich dem Wicht zu und hoffe, dass er sich noch bremsen kann. “Wenn du mir diesen Gefallen tun könntest: Bitte überbringe deinem Herren meine Dankbarkeit und sage ihm, dass es mir Leid tut. Ich beginne zu begreifen, dass ich ihn vorschnell verurteilt und zu schnell geglaubt habe, was ich hätte nicht glauben sollen. Es tut mir Leid und ich werde für einen guten Ausgang dieser Geschichte sorgen. Wie auch immer dieser aussieht. Darauf kann er sich verlassen.”</p>
<p>Eigentlich liegt mir noch die Frage auf der Zunge, ob Larissia wirklich Sturms Tochter ist, aber diese Frage stelle ich nicht mehr. Zu wenig bin ich aktuell in der Lage Wahrheit und Täuschung zu unterscheiden und ich habe beschlossen Larissias Wünsche lieber von ihr selbst zu erfahren als von jemand Fremden. Deshalb wende ich mich nun um, schultere den Rucksack und wiege Datteln in der einen und Flugbrett in der anderen Hand. </p>
<p>Ich glaube es ist noch nicht an der Zeit die Datteln einzusetzen: eine ist für die Reise nach Rashdul, eine für die Flucht aus großer Gefahr und eine um Larissia dorthin zu bringen wo immer sie hin möchte. Oder, so sich alles gut fügt &#8211; und ich seufze bei dem Gedanken &#8211; mich nach Hause. </p>
<p>Mit diesem Gedanken schwinge ich mich nun elegant auf mein Brett, lasse die Datteln in eine Tasche rutschen und nicke noch kurz Richtung Bogen: “So gehabe dich wohl Sturm. Ich habe das Gefühl auch wir haben uns nicht zum letzten Mal gesehen.”</p>
<p>So meine Kräfte es zulassen werde ich keine Pause machen und versuche so schnell es geht Birshen zu erreichen. Ich freue mich darauf die Menschen wieder zu treffen, denen ich uneingeschränkt vertrauen kann. Eine willkommene Abwechslung zu dieser Schlucht der Trugbilder.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/03/albernande-9/comment-page-1/#comment-409</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2019 07:41:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als dein Schwur verhallt und das letzte Staubkörnlein zu Boden gesunken ist durchfährt ein bekräftigendes Grollen die Erde. Bestärkt machst du dich daran, deine Sachen zu packen. Deine Vermutung, dass Maruch die Reise mit seinem Teppich angetreten hat ist sehr naheliegend, wie sonst hätte er die große Truhe und Larissia alleine fort schaffen können ohne Fuß- oder Schleifspuren zu hinterlassen. Als du dich vorbeugst um die Zeltplane zusammen zu rollen, rutscht dir etwas aus dem Revers - Maruchs Amulett, welches dir noch immer um den Hals baumelt. Scheinbar hat er es vergessen. Wutentbrannt nimmst du es ab, steckst es dir dann aber mit einem siegesgewissen Lächeln in die Tasche - wer weiß, wofür es noch gut sein mag.  

Mit geschultertem Gepäck lässt du ein letztes Mal den Blick über deinen Lagerplatz schweifen - bereit dich auf dein Flugbrett zu schwingen. Da bemerkst du eine Bewegung in der Luft zwischen dem Felsbogen. Ein feines Stimmchen ruft &quot;Warte noch! Warte!&quot; und schon umschwirrt dich eins der Luftgeisterchen und plappert mit seiner hellen Stimme auf dich ein: &quot;Mein Herr schickt mich! Ich soll dir etwas von ihm geben... Erst war er ganz wütend, der Herr, dass die Dame ohne dich fort ist. Aber dann hat er deine Worte gehört und möchte dich bei deinem Vorhaben unterstützen! Er sendet dir dies hier!&quot; Vor dir auf dem Boden landet ein kleiner Palmzweig. Es hängen drei Datteln daran. Er sieht aus wie jeder gewöhnliche Dattelzweig, aber als du ihn aufhebst vermeinst du kurz das Prickeln der Magie unter deinen Fingern zu spüren. &quot;Es sind Zauberdatteln aus der Oase meines Herrn! Nenne einen Ort, zerbeiße eine davon und einer meiner starken Brüder wird dich, und alles was du bei dir trägst, dort hin bringen, schneller als du denken kannst. Pass gut auf sie auf und setze sie weise ein, sagt mein Herr. Und viel Erfolg!&quot; Und damit will sich das kleine Geistlein schon wieder davon machen.

Möchtest du noch etwas von ihm wissen? Ich nehme an, du bleibst vorerst bei deinem Vorhaben Birshen aufzusuchen? Wenn du mit dem Flugbrett jetzt aufbrichst, wirst du kurz nach Anbruch der Dunkelheit an der Höhle des Schamanen sein. Dort kannst du Rasten, oder die Nacht durchfliegen um am Morgen bei Birshen zu sein. Fliegst du erst morgens weiter erreichst du Birshen um die Mittagsstunde. Natürlich steht es dir auch frei, direkt eine der Wunschdatteln auszuprobieren um noch schneller zu reisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als dein Schwur verhallt und das letzte Staubkörnlein zu Boden gesunken ist durchfährt ein bekräftigendes Grollen die Erde. Bestärkt machst du dich daran, deine Sachen zu packen. Deine Vermutung, dass Maruch die Reise mit seinem Teppich angetreten hat ist sehr naheliegend, wie sonst hätte er die große Truhe und Larissia alleine fort schaffen können ohne Fuß- oder Schleifspuren zu hinterlassen. Als du dich vorbeugst um die Zeltplane zusammen zu rollen, rutscht dir etwas aus dem Revers &#8211; Maruchs Amulett, welches dir noch immer um den Hals baumelt. Scheinbar hat er es vergessen. Wutentbrannt nimmst du es ab, steckst es dir dann aber mit einem siegesgewissen Lächeln in die Tasche &#8211; wer weiß, wofür es noch gut sein mag.  </p>
<p>Mit geschultertem Gepäck lässt du ein letztes Mal den Blick über deinen Lagerplatz schweifen &#8211; bereit dich auf dein Flugbrett zu schwingen. Da bemerkst du eine Bewegung in der Luft zwischen dem Felsbogen. Ein feines Stimmchen ruft &#8222;Warte noch! Warte!&#8220; und schon umschwirrt dich eins der Luftgeisterchen und plappert mit seiner hellen Stimme auf dich ein: &#8222;Mein Herr schickt mich! Ich soll dir etwas von ihm geben&#8230; Erst war er ganz wütend, der Herr, dass die Dame ohne dich fort ist. Aber dann hat er deine Worte gehört und möchte dich bei deinem Vorhaben unterstützen! Er sendet dir dies hier!&#8220; Vor dir auf dem Boden landet ein kleiner Palmzweig. Es hängen drei Datteln daran. Er sieht aus wie jeder gewöhnliche Dattelzweig, aber als du ihn aufhebst vermeinst du kurz das Prickeln der Magie unter deinen Fingern zu spüren. &#8222;Es sind Zauberdatteln aus der Oase meines Herrn! Nenne einen Ort, zerbeiße eine davon und einer meiner starken Brüder wird dich, und alles was du bei dir trägst, dort hin bringen, schneller als du denken kannst. Pass gut auf sie auf und setze sie weise ein, sagt mein Herr. Und viel Erfolg!&#8220; Und damit will sich das kleine Geistlein schon wieder davon machen.</p>
<p>Möchtest du noch etwas von ihm wissen? Ich nehme an, du bleibst vorerst bei deinem Vorhaben Birshen aufzusuchen? Wenn du mit dem Flugbrett jetzt aufbrichst, wirst du kurz nach Anbruch der Dunkelheit an der Höhle des Schamanen sein. Dort kannst du Rasten, oder die Nacht durchfliegen um am Morgen bei Birshen zu sein. Fliegst du erst morgens weiter erreichst du Birshen um die Mittagsstunde. Natürlich steht es dir auch frei, direkt eine der Wunschdatteln auszuprobieren um noch schneller zu reisen.</p>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/03/albernande-9/comment-page-1/#comment-408</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2019 13:55:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mir entfährt ein tonloses “Ich habe dir vertraut”, von dem man nicht sagen kann ob es zornig, enttäuscht, traurig oder vorwurfsvoll intoniert sein sollte, ehe der warme Nebel in meinen Kopf steigt.

...

“Larissia! Larissia!! Larissia!!!” schreie ich bald mehr als das ich rufe und lasse meinen Blick über den  Horizont gleiten, wohl wissend, dass ich dort wohl nichts sehen werde. Dann trete ich aus tiefster Frustration in die Luft knapp über dem Boden, so dass eine staubige Wolke träge aufwallt. Ich schreie, schnaube, tobe und beginne zu heulen, stampfe wütend auf, fuchtel wie ein Irrer in der Luft herum und lasse so meinen Gefühlen unkontrolliert ihren Lauf. 

Nach einer Weile stehe ich dann schnaufend da, stütze mich auf meinen Oberschenkeln ab und mein Gejammer verwandelt sich in Lachen. Zwar mischt sich noch einen Augenblick Hysterie in dieses Lachen, doch dann komme ich langsam zur Besinnung und muss ob der absurden Situation tatsächlich und ehrlich über mich selbst lachen. 

Gut hast du das gemacht, du verzogener Sohn eines nordischen Beys. Besonders schlau bist du dir vorgekommen mit einem koketten Augenaufschlag und ein wenig rahjanischer Galanterie den Schüler deines Feindes um den kleinen Finger zu wickeln um ihn für deine Zwecke zu instrumentalisieren. Du solltest dich schämen, dich Sohn Satuarias zu nennen. Wer hat hier wen manipuliert und für seine Zweck missbraucht? 

“Touché, Maruch, Schüler des Dunchaban!” spreche ich nun wieder laut und blicke dabei Richtung Süden. “Doch wisse, dieser unser Rahjanga hat sich noch nicht ausgetanzt. Seine Takte sind noch nicht verklungen. Diese Runde geht an dich, doch wir werden uns bald wieder begegnen.”

Dann fällt mir plötzlich mein letztes Gespräch mit Larissia am See des Dschinns wieder ein und etwas verändert sich. Ein wildes Prickeln überzieht einem Schauer gleich meinen Rücken. Nicht das prickeln der Magie, sondern das Gefühl wilder Entschlossenheit. Und der Gepard kommt mir in den Sinn. 

Ich werde Larissia finden. Ich werde sie befreien. Und ich werde Maruch seine Lüge und meine Schmach bezahlen lassen.

Ich balle die Hände zu Fäusten und habe das Bedürfnis meinen Beschluss zu bekräftigen: Ich entledige mich meiner Gewandung, falte sie ordentlich und lege sie unter die Zeltplane. Auch meine Stiefel stelle ich dazu. So stelle ich mich, die Erde direkt unter den Füßen spürend, in die Sonne und sinke langsam auf die Knie: “Herrin und Mutter Satuaria, erste der Hexen und eigeborene Tochter der Urmutter Sumu: Ich war unwürdig als einer deiner seltenen Söhne die Kraft in deinem Sinne zu nutzen und zu formen. So hast du mir eine Lektion erteilt und reumütig knie ich vor dir im Staub. Dem Erbe Chalibahs, eine deiner geküssten Töchter, bin ich als Dscheridan ben Yussuf nicht würdig. Als Dsche Wüstenwanderer schmähte mich mein Feind und als dieser taufe mich in deinem Namen neu um diesen Frevel zu sühnen. Erst meine kalte Rache soll die Schmach von meinem Körper und meiner Seele waschen.” 

Zwar kann ich das auflodern meiner Abneigung gegen all den Schmutz nicht verhindern, aber ich bin entschlossen genug den “Palastkater” in mir niederzuringen und greife mir zwei volle Hände von Sumus Leib. Ich recke den Staub dem Himmel entgegen und lasse ihn dann auf mich hinabrieseln. 

“In deinem heiligen Namen weihe ich diese Queste, oh Satuaria. Dsche Alhiam alsahra&#039; (gesprochen Dsche Al-Hiam Usachra - Dsche Wüstenwanderer) wird Domna Larissia di Bocha vor Dunchaban ibn Feruzef erretten und auf ihrer Reise begleiten und beschützen bis das Geheimnis ihrer Herkunft gelüftet, ihre Entführung gerächt und die Ehre des Dscheridan bey Yussuf sal Jasmabith wiederhergestellt sei. Maruch, Schüler des Dunchaban, Studiosus primus der Al’Pandjashtra und Vergewaltiger der sechs und einem Element sei sechs und einmal verflucht in deinem Namen, oh Mutter. Als dein Rächer und deine Wut will ich die Reise antreten. So wie es deinem Sohne geziemt und du uns lehrst will ich die Kraft der Erdenmutter in deinem Sinne lenken und den Töchtern und Söhnen Satuarias Ehre machen. So sei es.”

Ich senke meinen Kopf und verharre so lange in meiner demütigen Haltung bis der Staub sich zur Gänze gelegt hat als Zeichen meiner Erlaubnis aufzustehen. Dann erhebe ich mich mit einem neuen Gefühl der Stärke, lege meine Kleidung wieder an, packe meinen Besitz in den Rucksack, rolle die Zeltplane auf, befestige sie an meinem Rucksack und schwinge mich auf mein Flugbrett. 


&lt;em&gt;Ich gehe aktuell davon aus, dass eine direkte Verfolgung Maruchs selbst mit meinem Flugbrett Unsinn sein dürfte. Ich habe das Gefühl, dass mein feiner Magister möglicherweise gar nicht zu Fuß gereist war sondern sein Teppich ihm als Transportmittel gedient haben mag und ich ihn so kaum einholen werde. Ein Flug würde auch erklären, warum keinerlei Spuren von ihm zu finden sind. Es waren doch in der näheren Umgebung keine, oder?&lt;/em&gt;

&lt;em&gt;Dementsprechend plane auch ich eine maßvolle, überlegte Verfolgung und möchte zunächst zu Birshens Turm zurückkehren. Immerhin warten dort ja auch noch zwei Wegbegleiter auf mich, auf die Birshen nicht ewig aufpassen möchte. &lt;/em&gt;

&lt;em&gt;Mein nächster Schritt ist also ein Besuch bei Birshen, der ich alles, was sich zugetragen hat, berichten werde. Insbesondere möchte ich ihr auch sagen, dass Larissia eine Tätowierung auf dem Unterarm trägt. Vielleicht kann Birshen damit etwas anfangen. Ich frage mich außerdem, ob es möglich sein könnte, den Dschinn zu binden. Irgendetwas scheint es ja mit dessen Glocke auf sich zu haben, vielleicht ist das so eine Art magischer Fokus. Weiß Birshen über solche Dinge etwas, könnte man die Glocke stehlen? Vielleicht ist ja auch der Dschinn an einem kleinen Rachefeldzug interessiert.&lt;/em&gt;

&lt;em&gt;Ganz unabhängig davon frage ich mich, wann denn eigentlich die nächste Vollmondnacht ist, keimt in mir das Gefühl auf, dass ich noch ein zweites Gespräch zu führen habe. Auch wenn ich noch immer nicht recht verstehe, was es mit meiner Verbindung zu dem Geparden auf sich hat. &lt;/em&gt;

&lt;em&gt;Danach möchte ich nach Rashdul reisen. Ich vermute es wird eine Route geben die auch Maruch möglicherweise genommen hat. Vielleicht hilft mir Birshen noch einmal über Madas Spiegel Kontakt zu Larissia aufzunehmen und ich kann irgendwie die Reisenden abfangen, ehe sie ihr Ziel erreichen. Ich bin aber gerade bereit im Zweifel bis in die Niederhöllen zu marschieren.&lt;/em&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir entfährt ein tonloses “Ich habe dir vertraut”, von dem man nicht sagen kann ob es zornig, enttäuscht, traurig oder vorwurfsvoll intoniert sein sollte, ehe der warme Nebel in meinen Kopf steigt.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>“Larissia! Larissia!! Larissia!!!” schreie ich bald mehr als das ich rufe und lasse meinen Blick über den  Horizont gleiten, wohl wissend, dass ich dort wohl nichts sehen werde. Dann trete ich aus tiefster Frustration in die Luft knapp über dem Boden, so dass eine staubige Wolke träge aufwallt. Ich schreie, schnaube, tobe und beginne zu heulen, stampfe wütend auf, fuchtel wie ein Irrer in der Luft herum und lasse so meinen Gefühlen unkontrolliert ihren Lauf. </p>
<p>Nach einer Weile stehe ich dann schnaufend da, stütze mich auf meinen Oberschenkeln ab und mein Gejammer verwandelt sich in Lachen. Zwar mischt sich noch einen Augenblick Hysterie in dieses Lachen, doch dann komme ich langsam zur Besinnung und muss ob der absurden Situation tatsächlich und ehrlich über mich selbst lachen. </p>
<p>Gut hast du das gemacht, du verzogener Sohn eines nordischen Beys. Besonders schlau bist du dir vorgekommen mit einem koketten Augenaufschlag und ein wenig rahjanischer Galanterie den Schüler deines Feindes um den kleinen Finger zu wickeln um ihn für deine Zwecke zu instrumentalisieren. Du solltest dich schämen, dich Sohn Satuarias zu nennen. Wer hat hier wen manipuliert und für seine Zweck missbraucht? </p>
<p>“Touché, Maruch, Schüler des Dunchaban!” spreche ich nun wieder laut und blicke dabei Richtung Süden. “Doch wisse, dieser unser Rahjanga hat sich noch nicht ausgetanzt. Seine Takte sind noch nicht verklungen. Diese Runde geht an dich, doch wir werden uns bald wieder begegnen.”</p>
<p>Dann fällt mir plötzlich mein letztes Gespräch mit Larissia am See des Dschinns wieder ein und etwas verändert sich. Ein wildes Prickeln überzieht einem Schauer gleich meinen Rücken. Nicht das prickeln der Magie, sondern das Gefühl wilder Entschlossenheit. Und der Gepard kommt mir in den Sinn. </p>
<p>Ich werde Larissia finden. Ich werde sie befreien. Und ich werde Maruch seine Lüge und meine Schmach bezahlen lassen.</p>
<p>Ich balle die Hände zu Fäusten und habe das Bedürfnis meinen Beschluss zu bekräftigen: Ich entledige mich meiner Gewandung, falte sie ordentlich und lege sie unter die Zeltplane. Auch meine Stiefel stelle ich dazu. So stelle ich mich, die Erde direkt unter den Füßen spürend, in die Sonne und sinke langsam auf die Knie: “Herrin und Mutter Satuaria, erste der Hexen und eigeborene Tochter der Urmutter Sumu: Ich war unwürdig als einer deiner seltenen Söhne die Kraft in deinem Sinne zu nutzen und zu formen. So hast du mir eine Lektion erteilt und reumütig knie ich vor dir im Staub. Dem Erbe Chalibahs, eine deiner geküssten Töchter, bin ich als Dscheridan ben Yussuf nicht würdig. Als Dsche Wüstenwanderer schmähte mich mein Feind und als dieser taufe mich in deinem Namen neu um diesen Frevel zu sühnen. Erst meine kalte Rache soll die Schmach von meinem Körper und meiner Seele waschen.” </p>
<p>Zwar kann ich das auflodern meiner Abneigung gegen all den Schmutz nicht verhindern, aber ich bin entschlossen genug den “Palastkater” in mir niederzuringen und greife mir zwei volle Hände von Sumus Leib. Ich recke den Staub dem Himmel entgegen und lasse ihn dann auf mich hinabrieseln. </p>
<p>“In deinem heiligen Namen weihe ich diese Queste, oh Satuaria. Dsche Alhiam alsahra&#8216; (gesprochen Dsche Al-Hiam Usachra &#8211; Dsche Wüstenwanderer) wird Domna Larissia di Bocha vor Dunchaban ibn Feruzef erretten und auf ihrer Reise begleiten und beschützen bis das Geheimnis ihrer Herkunft gelüftet, ihre Entführung gerächt und die Ehre des Dscheridan bey Yussuf sal Jasmabith wiederhergestellt sei. Maruch, Schüler des Dunchaban, Studiosus primus der Al’Pandjashtra und Vergewaltiger der sechs und einem Element sei sechs und einmal verflucht in deinem Namen, oh Mutter. Als dein Rächer und deine Wut will ich die Reise antreten. So wie es deinem Sohne geziemt und du uns lehrst will ich die Kraft der Erdenmutter in deinem Sinne lenken und den Töchtern und Söhnen Satuarias Ehre machen. So sei es.”</p>
<p>Ich senke meinen Kopf und verharre so lange in meiner demütigen Haltung bis der Staub sich zur Gänze gelegt hat als Zeichen meiner Erlaubnis aufzustehen. Dann erhebe ich mich mit einem neuen Gefühl der Stärke, lege meine Kleidung wieder an, packe meinen Besitz in den Rucksack, rolle die Zeltplane auf, befestige sie an meinem Rucksack und schwinge mich auf mein Flugbrett. </p>
<p><em>Ich gehe aktuell davon aus, dass eine direkte Verfolgung Maruchs selbst mit meinem Flugbrett Unsinn sein dürfte. Ich habe das Gefühl, dass mein feiner Magister möglicherweise gar nicht zu Fuß gereist war sondern sein Teppich ihm als Transportmittel gedient haben mag und ich ihn so kaum einholen werde. Ein Flug würde auch erklären, warum keinerlei Spuren von ihm zu finden sind. Es waren doch in der näheren Umgebung keine, oder?</em></p>
<p><em>Dementsprechend plane auch ich eine maßvolle, überlegte Verfolgung und möchte zunächst zu Birshens Turm zurückkehren. Immerhin warten dort ja auch noch zwei Wegbegleiter auf mich, auf die Birshen nicht ewig aufpassen möchte. </em></p>
<p><em>Mein nächster Schritt ist also ein Besuch bei Birshen, der ich alles, was sich zugetragen hat, berichten werde. Insbesondere möchte ich ihr auch sagen, dass Larissia eine Tätowierung auf dem Unterarm trägt. Vielleicht kann Birshen damit etwas anfangen. Ich frage mich außerdem, ob es möglich sein könnte, den Dschinn zu binden. Irgendetwas scheint es ja mit dessen Glocke auf sich zu haben, vielleicht ist das so eine Art magischer Fokus. Weiß Birshen über solche Dinge etwas, könnte man die Glocke stehlen? Vielleicht ist ja auch der Dschinn an einem kleinen Rachefeldzug interessiert.</em></p>
<p><em>Ganz unabhängig davon frage ich mich, wann denn eigentlich die nächste Vollmondnacht ist, keimt in mir das Gefühl auf, dass ich noch ein zweites Gespräch zu führen habe. Auch wenn ich noch immer nicht recht verstehe, was es mit meiner Verbindung zu dem Geparden auf sich hat. </em></p>
<p><em>Danach möchte ich nach Rashdul reisen. Ich vermute es wird eine Route geben die auch Maruch möglicherweise genommen hat. Vielleicht hilft mir Birshen noch einmal über Madas Spiegel Kontakt zu Larissia aufzunehmen und ich kann irgendwie die Reisenden abfangen, ehe sie ihr Ziel erreichen. Ich bin aber gerade bereit im Zweifel bis in die Niederhöllen zu marschieren.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/03/albernande-9/comment-page-1/#comment-407</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2019 21:02:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Maruch verfolgt deine Schilderungen mit großer Aufmerksamkeit, macht sogar einige Notizen und stellt Fragen hauptsächlich zu der Erscheinungsform von Gegenständen und Geistern. Auch zu dem von dir beschriebenen Phänomen der andersartigen Leichtigkeit hat er einige Fragen, allerdings kannst du seine Fragen nicht alle verstehen, beziehen sie sich teilweise auf seltsame Dinge wie &quot;die astrale Matrix&quot; oder &quot;elementare Manifestationen&quot; und ähnliche Fachbegriffe. Du antwortest so gut du kannst und erntest einige Schmunzler von Maruch, aber auch nicht weniger als du über seine gestelzten Ausdrücke und die Erklärungsversuche derselben Grinsen musst.
Als du mit deinen Schilderungen am Ende angelangt bist nutzt Maruch deine Kunstpause um deinen vielsagenden Blick zu erwidern: &quot;Ich bin wirklich froh, dich noch einmal zu sehen!” sagt er mit feierlichem Ernst. Wieder entdeckst du diese seltsame Sorge in seinem Blick. Dann fährt er fort: &quot;Von all den Wundern und Mysterien die diese Schlucht für mich bereit hielt, bist du sicher mit Abstand das faszinierendste! Du sprichst von arkanen Phänomenen als wären sie Alltag für dich, ja du wendest sogar Magie auf deinen Körper an um eine Geschicklichkeitsprüfung zu meistern und doch hast du offensichtlich keine klassische Ausbildung genossen und hast nicht einmal ein Verständnis von den basalsten Grundbegriffen der lingua arcana. Trotzdem gelingt es dir eine astrale Pforte zu durchschreiten, die mir trotz allen Bemühungen, selbst jetzt, wo ich weiß wo sie zu finden ist, verschlossen bleibt. Darauf kann ich mir keinen Reim machen. Sage mir also, einfacher Dsche: Wer bist du wirklich?&quot; 
Während er spricht, hat Maruch sich näher zu dir vorgebeugt. Tief schaut er dir in die Augen und hält deinem Blick forschend stand. Als du dir endlich die richtigen Worte zurechtgelegt hast, um zu antworten, legt er dir jedoch unvermittelt einen Finger auf die Lippen: &quot;Nein! Sag es noch nicht, denn ich glaube bereits zu wissen, dass die Antwort Schwierigkeiten birgt... Für diesen Moment noch soll es genügen, dass du der schöne Junge bist, den ich aus einem magischen Portal befreit habe. Der Gefährte, der mich durch die gefährliche Schlucht leitete. Mein Tanzpartner in diesem Rahjango unter dem Firmament der lachenden Götter...&quot; seine sanfte Stimme verstummt. Als er zögernd den Finger wieder von deinen Lippen löst, greifst du nach seiner Hand und hälst sie fest. Sanft, ganz winzig, hauchst du einen Kuss auf seinen Finger, dann lässt du eure Hände langsam sinken. Maruchs Augen füllen sich mit Tränen. “Vergib mir!” flüstert er. Dann zieht er wiederum deine Hand zu sich und erwidert die Geste etwas großzügiger. Sein Atem prickelt auf deiner Hand, wo seine Lippen sie befeuchtet haben. Er lässt deine Hand sinken und sieht dir noch einmal in die Augen. Die Trauer in seinem Blick lähmt dich regelrecht. 
Dann strafft er seine Schultern: “Nun sag mir, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege: Du bist Bey Dscheridan ben Yussuf, (voller offizieller Titel), den mein Magister den Mhanadi auf- und abwärts suchen lässt!” Ein Zusammenzucken deinerseits bestätigt ihn darin fortzufahren: “Aus welchen Gründen auch immer du seine Pläne gekreuzt haben magst, sei dir gewiss, Dunchaban ibn Feruzef ist ein Mann der keine Fehler toleriert und selten etwas verzeiht. Und hätte er mich nicht hier nach der Schlucht entsandt, wäre ich gewiss wie all seine anderen Eleven Teil der magischen Suchtrupps die überall nach dir und deiner Freundin Ausschau halten. - Ist es nicht ein grausamer Scherz der Götter, dass ihr nun genau hier auftaucht? Ich habe den ganzen Nachmittag gegrübelt, was ich tue, solltest du erfolgreich zurückkehren. Es blieb ja noch ein Restzweifel, ob du erfolgreich bist. Wärst du allein zurückgekehrt, hätte ich dem Meister unsere Begegnung verschweigen können. Aber nun bringst du mir, was mein Lehrer und Gönner mehr als alles auf der Welt sucht. Die Frau, die Laufen zu lassen das Ende meiner magischen Laufbahn bedeutet.” Er sieht dich mit feucht schimmernden Augen an. Ganz entgegen deiner zunehmenden Aufregung spürst du mehr und mehr eine bleierne Schwere in dir aufsteigen und nun entfährt dir ein tiefes Gähnen. Maruch lächelt schwach. Sachlich fährt er fort: “Was du gerade verspürst, ist die Wirkung einer exakt dosierten Mischung aus Schwarzmohnsaft und diversen Kräutern in der Suppe. Sie wird dafür sorgen, dass du bald tief und traumlos schlafen, und erst erwachen wirst, wenn ich genug Vorsprung habe.” Wütend springst du auf: “Was hast du vor?” bringst du noch heraus bevor dir schwindelig wird. Maruch stützt dich und setzt dich sanft wieder auf einem Kissen ab. “Bleib ruhig! Je mehr du dich aufregst, desto schneller verteilt sich der Saft in deinem Körper. Hab keine Angst. Dir wird nichts geschehen. Im Gegenteil! Ich möchte dass diese Geschichte gut für dich endet. Deswegen werde ich Magister Dunchaban überzeugen, dass von dir keine Gefahr ausgeht, und deine Verstrickung in diese Geschichte ein pures Missverständnis war. Ich bringe ihm die gesuchte Dame, und du wirst frei sein, wieder in deine Heimat zurückzukehren. Glaub mir, er würde dich vernichten, wenn du ihm selbst unter die Augen trittst, aber ich bin ihm zu wichtig. Ich kann mit ihm reden und ich werde diese Sache aus der Welt schaffen.” Zornig schubst du seine stützende Hand weg, eine Geste die dir allerdings nur im Schneckentempo gelingt. Die Ohnmacht deiner Lage versetzt dich in Rage. Du willst ihm so viel erwidern und noch so viel fragen, aber die bleierne Schwere legt sich inzwischen auch auf deine Zunge. “Larissia?” Bringst du noch hervor. Maruch lacht auf. “Du sorgst dich um sie? Wenn ihr jemand helfen kann dann Magister Dunchaban.” Die letzten Worte hörst du nur noch wie durch Watte. Dir bleibt noch Zeit für einzelne letzte Worte [*im Kommentar*], dann steigt ein warmer Nebel in deinem Kopf auf. Die Wut und Verzweiflung brauchst du nicht mehr. Du lässt sie los, wie alle anderen Sorgen und Fragen, die du eben noch hattest. Du legst deinen Kopf auf seinen Schoß und Maruch streichelt dir sanft über die Stirn. “Schlaf gut, Dscheridan. Wenn du aufwachst, ist alles wieder gut!” flüstert er in dein Ohr. “Wie schön!” denkst du, und driftest endgültig weg.

Als du erwachst hat das Praiosrund schon einen großen Teil seines Wegs über den Himmel zurückgelegt. Dein Kopf ist klar und du fühlst dich bestens ausgeruht. [du darfst 2x die normalen Regenerationswürfe ausführen] Du liegst im Schatten, unter Maruchs Zeltplane. Neben dir liegen ein prall gefüllter Wasserschlauch, dein komplettes Reisegepäck samt Flugbrett und einige zusätzliche Vorräte. Maruch, sein Teppich, seine Kiste, Larissia und das Diadem sind verschwunden. Schlagartig ist die Erinnerung wieder da und du rennst aus dem Zelt und blickst dich suchend um. Soweit das Auge reicht keine Spur von den Beiden. Der Felsbogen wölbt sich am Rand der Schlucht wie ein Mund der dich Verspottet. Verzweifelt brüllst du noch einmal Larissias Namen, im Bewusstsein, dass dies völlig sinnlos ist. Dann sammelst du dich und wägst deine Optionen ab…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Maruch verfolgt deine Schilderungen mit großer Aufmerksamkeit, macht sogar einige Notizen und stellt Fragen hauptsächlich zu der Erscheinungsform von Gegenständen und Geistern. Auch zu dem von dir beschriebenen Phänomen der andersartigen Leichtigkeit hat er einige Fragen, allerdings kannst du seine Fragen nicht alle verstehen, beziehen sie sich teilweise auf seltsame Dinge wie &#8222;die astrale Matrix&#8220; oder &#8222;elementare Manifestationen&#8220; und ähnliche Fachbegriffe. Du antwortest so gut du kannst und erntest einige Schmunzler von Maruch, aber auch nicht weniger als du über seine gestelzten Ausdrücke und die Erklärungsversuche derselben Grinsen musst.<br />
Als du mit deinen Schilderungen am Ende angelangt bist nutzt Maruch deine Kunstpause um deinen vielsagenden Blick zu erwidern: &#8222;Ich bin wirklich froh, dich noch einmal zu sehen!” sagt er mit feierlichem Ernst. Wieder entdeckst du diese seltsame Sorge in seinem Blick. Dann fährt er fort: &#8222;Von all den Wundern und Mysterien die diese Schlucht für mich bereit hielt, bist du sicher mit Abstand das faszinierendste! Du sprichst von arkanen Phänomenen als wären sie Alltag für dich, ja du wendest sogar Magie auf deinen Körper an um eine Geschicklichkeitsprüfung zu meistern und doch hast du offensichtlich keine klassische Ausbildung genossen und hast nicht einmal ein Verständnis von den basalsten Grundbegriffen der lingua arcana. Trotzdem gelingt es dir eine astrale Pforte zu durchschreiten, die mir trotz allen Bemühungen, selbst jetzt, wo ich weiß wo sie zu finden ist, verschlossen bleibt. Darauf kann ich mir keinen Reim machen. Sage mir also, einfacher Dsche: Wer bist du wirklich?&#8220;<br />
Während er spricht, hat Maruch sich näher zu dir vorgebeugt. Tief schaut er dir in die Augen und hält deinem Blick forschend stand. Als du dir endlich die richtigen Worte zurechtgelegt hast, um zu antworten, legt er dir jedoch unvermittelt einen Finger auf die Lippen: &#8222;Nein! Sag es noch nicht, denn ich glaube bereits zu wissen, dass die Antwort Schwierigkeiten birgt&#8230; Für diesen Moment noch soll es genügen, dass du der schöne Junge bist, den ich aus einem magischen Portal befreit habe. Der Gefährte, der mich durch die gefährliche Schlucht leitete. Mein Tanzpartner in diesem Rahjango unter dem Firmament der lachenden Götter&#8230;&#8220; seine sanfte Stimme verstummt. Als er zögernd den Finger wieder von deinen Lippen löst, greifst du nach seiner Hand und hälst sie fest. Sanft, ganz winzig, hauchst du einen Kuss auf seinen Finger, dann lässt du eure Hände langsam sinken. Maruchs Augen füllen sich mit Tränen. “Vergib mir!” flüstert er. Dann zieht er wiederum deine Hand zu sich und erwidert die Geste etwas großzügiger. Sein Atem prickelt auf deiner Hand, wo seine Lippen sie befeuchtet haben. Er lässt deine Hand sinken und sieht dir noch einmal in die Augen. Die Trauer in seinem Blick lähmt dich regelrecht.<br />
Dann strafft er seine Schultern: “Nun sag mir, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege: Du bist Bey Dscheridan ben Yussuf, (voller offizieller Titel), den mein Magister den Mhanadi auf- und abwärts suchen lässt!” Ein Zusammenzucken deinerseits bestätigt ihn darin fortzufahren: “Aus welchen Gründen auch immer du seine Pläne gekreuzt haben magst, sei dir gewiss, Dunchaban ibn Feruzef ist ein Mann der keine Fehler toleriert und selten etwas verzeiht. Und hätte er mich nicht hier nach der Schlucht entsandt, wäre ich gewiss wie all seine anderen Eleven Teil der magischen Suchtrupps die überall nach dir und deiner Freundin Ausschau halten. &#8211; Ist es nicht ein grausamer Scherz der Götter, dass ihr nun genau hier auftaucht? Ich habe den ganzen Nachmittag gegrübelt, was ich tue, solltest du erfolgreich zurückkehren. Es blieb ja noch ein Restzweifel, ob du erfolgreich bist. Wärst du allein zurückgekehrt, hätte ich dem Meister unsere Begegnung verschweigen können. Aber nun bringst du mir, was mein Lehrer und Gönner mehr als alles auf der Welt sucht. Die Frau, die Laufen zu lassen das Ende meiner magischen Laufbahn bedeutet.” Er sieht dich mit feucht schimmernden Augen an. Ganz entgegen deiner zunehmenden Aufregung spürst du mehr und mehr eine bleierne Schwere in dir aufsteigen und nun entfährt dir ein tiefes Gähnen. Maruch lächelt schwach. Sachlich fährt er fort: “Was du gerade verspürst, ist die Wirkung einer exakt dosierten Mischung aus Schwarzmohnsaft und diversen Kräutern in der Suppe. Sie wird dafür sorgen, dass du bald tief und traumlos schlafen, und erst erwachen wirst, wenn ich genug Vorsprung habe.” Wütend springst du auf: “Was hast du vor?” bringst du noch heraus bevor dir schwindelig wird. Maruch stützt dich und setzt dich sanft wieder auf einem Kissen ab. “Bleib ruhig! Je mehr du dich aufregst, desto schneller verteilt sich der Saft in deinem Körper. Hab keine Angst. Dir wird nichts geschehen. Im Gegenteil! Ich möchte dass diese Geschichte gut für dich endet. Deswegen werde ich Magister Dunchaban überzeugen, dass von dir keine Gefahr ausgeht, und deine Verstrickung in diese Geschichte ein pures Missverständnis war. Ich bringe ihm die gesuchte Dame, und du wirst frei sein, wieder in deine Heimat zurückzukehren. Glaub mir, er würde dich vernichten, wenn du ihm selbst unter die Augen trittst, aber ich bin ihm zu wichtig. Ich kann mit ihm reden und ich werde diese Sache aus der Welt schaffen.” Zornig schubst du seine stützende Hand weg, eine Geste die dir allerdings nur im Schneckentempo gelingt. Die Ohnmacht deiner Lage versetzt dich in Rage. Du willst ihm so viel erwidern und noch so viel fragen, aber die bleierne Schwere legt sich inzwischen auch auf deine Zunge. “Larissia?” Bringst du noch hervor. Maruch lacht auf. “Du sorgst dich um sie? Wenn ihr jemand helfen kann dann Magister Dunchaban.” Die letzten Worte hörst du nur noch wie durch Watte. Dir bleibt noch Zeit für einzelne letzte Worte [*im Kommentar*], dann steigt ein warmer Nebel in deinem Kopf auf. Die Wut und Verzweiflung brauchst du nicht mehr. Du lässt sie los, wie alle anderen Sorgen und Fragen, die du eben noch hattest. Du legst deinen Kopf auf seinen Schoß und Maruch streichelt dir sanft über die Stirn. “Schlaf gut, Dscheridan. Wenn du aufwachst, ist alles wieder gut!” flüstert er in dein Ohr. “Wie schön!” denkst du, und driftest endgültig weg.</p>
<p>Als du erwachst hat das Praiosrund schon einen großen Teil seines Wegs über den Himmel zurückgelegt. Dein Kopf ist klar und du fühlst dich bestens ausgeruht. [du darfst 2x die normalen Regenerationswürfe ausführen] Du liegst im Schatten, unter Maruchs Zeltplane. Neben dir liegen ein prall gefüllter Wasserschlauch, dein komplettes Reisegepäck samt Flugbrett und einige zusätzliche Vorräte. Maruch, sein Teppich, seine Kiste, Larissia und das Diadem sind verschwunden. Schlagartig ist die Erinnerung wieder da und du rennst aus dem Zelt und blickst dich suchend um. Soweit das Auge reicht keine Spur von den Beiden. Der Felsbogen wölbt sich am Rand der Schlucht wie ein Mund der dich Verspottet. Verzweifelt brüllst du noch einmal Larissias Namen, im Bewusstsein, dass dies völlig sinnlos ist. Dann sammelst du dich und wägst deine Optionen ab…</p>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/03/albernande-9/comment-page-1/#comment-406</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 17:00:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Erst jetzt bemerke ich, wie erschöpft auch ich bin. Ich war doch angespannter, als ich es mir selbst hätte eingestehen wollen. So schlürfe ich denn begierig die Suppe und beginne dann zu erzählen: 

“Es ist im Reich des Dschinnes so, wie es dem Herren eines Elementes gebührt. Alles ist luftig und wunderbar leicht. Verspielt, vielfarben, aber auch voller Trug und Sinnesspiel. So wie du es bei deiner Erzählung im Märchen berichtetest. Er nennt einen kleinen Hofstaat dienstbarer Geister sein eigen und wie ein König ließ er auf sich warten, ehe ich beschäftigt durch seine Dienerschaft mit ihm sprechen durfte. Er lud mich zu einem Spiel ein, in dem ich aus Illusionen meine Begleiterin Larissia hier erkennen sollte. Dies gelang mir wohl, doch war ich bis zu unserer Flucht bald nicht mehr sicher, was denn nun Wahrheit und was Trugbild sei. Auch Larissia - die echte meine ich - war sich nicht mehr im Klaren über Wahrheit und Lüge und wollte nur zu gerne beim Dschinn bleiben, so wie du es beschrieben hattest. Ich konnte sie davon überzeugen mich zum Torbogen und hinaus zu begleiten und dann umzukehren, wenn es denn ihr Wunsch sei. Ich dachte mir, es sei an der Zeit den Dschinn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Nun, und so sind wir nun wieder hier … dank deiner Hilfe! Denn ich glaube ich wäre in diesem magischen Tor ertrunken wenn du nicht nach mir gegriffen hättest.”
Ich mache eine Kunstpause und warte auf Maruchs Reaktion. Ich schaue ihn dabei sehr vielsagend an und ich ertappe mich bei dem Gedanken, dass ich gerade am liebsten unbefangen in seinem Arm oder er in meinem Arm liegen solle … ich denke kurz zurück an meine Vision von eben. Die Mattheit hat meine wilde Entschlossenheit nun wieder ganz gut im Griff. 

Auf Nachfragen steuere ich insbesondere zur Welt des Dschinns jedes Detail bei, für das sich Maruch interessiert. Mit welcher Lüge er Larissia in seiner Welt gefangen zu halten trachtete verrate ich hingegen nicht. Wie ich prüfen konnte, ob es sich bei Larissia um sie selbst handelte schildere ich ihm im groben auch, lasse jedoch auch da meine eigene Vision weg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst jetzt bemerke ich, wie erschöpft auch ich bin. Ich war doch angespannter, als ich es mir selbst hätte eingestehen wollen. So schlürfe ich denn begierig die Suppe und beginne dann zu erzählen: </p>
<p>“Es ist im Reich des Dschinnes so, wie es dem Herren eines Elementes gebührt. Alles ist luftig und wunderbar leicht. Verspielt, vielfarben, aber auch voller Trug und Sinnesspiel. So wie du es bei deiner Erzählung im Märchen berichtetest. Er nennt einen kleinen Hofstaat dienstbarer Geister sein eigen und wie ein König ließ er auf sich warten, ehe ich beschäftigt durch seine Dienerschaft mit ihm sprechen durfte. Er lud mich zu einem Spiel ein, in dem ich aus Illusionen meine Begleiterin Larissia hier erkennen sollte. Dies gelang mir wohl, doch war ich bis zu unserer Flucht bald nicht mehr sicher, was denn nun Wahrheit und was Trugbild sei. Auch Larissia &#8211; die echte meine ich &#8211; war sich nicht mehr im Klaren über Wahrheit und Lüge und wollte nur zu gerne beim Dschinn bleiben, so wie du es beschrieben hattest. Ich konnte sie davon überzeugen mich zum Torbogen und hinaus zu begleiten und dann umzukehren, wenn es denn ihr Wunsch sei. Ich dachte mir, es sei an der Zeit den Dschinn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Nun, und so sind wir nun wieder hier … dank deiner Hilfe! Denn ich glaube ich wäre in diesem magischen Tor ertrunken wenn du nicht nach mir gegriffen hättest.”<br />
Ich mache eine Kunstpause und warte auf Maruchs Reaktion. Ich schaue ihn dabei sehr vielsagend an und ich ertappe mich bei dem Gedanken, dass ich gerade am liebsten unbefangen in seinem Arm oder er in meinem Arm liegen solle … ich denke kurz zurück an meine Vision von eben. Die Mattheit hat meine wilde Entschlossenheit nun wieder ganz gut im Griff. </p>
<p>Auf Nachfragen steuere ich insbesondere zur Welt des Dschinns jedes Detail bei, für das sich Maruch interessiert. Mit welcher Lüge er Larissia in seiner Welt gefangen zu halten trachtete verrate ich hingegen nicht. Wie ich prüfen konnte, ob es sich bei Larissia um sie selbst handelte schildere ich ihm im groben auch, lasse jedoch auch da meine eigene Vision weg.</p>
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