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	Kommentare zu: Der Keller	</title>
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	<description>Von Hexen, Schelmen und Assasinen</description>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/07/der-keller/comment-page-1/#comment-511</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2019 13:28:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich suche mir einen Platz für die Öllampe, von dem aus ich die Treppe auch im dunklen gut erreiche und lösche das Licht. Dann schleiche ich mich wieder hinauf und drücke ganz sachte und vorsichtig die Luke einen Spalt auf. Im Augenblick vermute ich zu dieser fortgeschrittenen Stunde in einer verwaisten Küche herauszukommen, bleibe aber weiter extrem vorsichtig. Nun bin ich so weit gekommen, da will ich keinesfalls Übermut meinen Vorteil zunichtemachen lassen.

Ich würde mich dann vorsichtig von Raum zu Raum schleichen. Mein Gefühl sagt mir, dass Larissia irgendwo im Obergeschoss gefangen gehalten wird. Aber warten wir, was so passiert. Ich wünschte Ramal wäre jetzt bei mir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich suche mir einen Platz für die Öllampe, von dem aus ich die Treppe auch im dunklen gut erreiche und lösche das Licht. Dann schleiche ich mich wieder hinauf und drücke ganz sachte und vorsichtig die Luke einen Spalt auf. Im Augenblick vermute ich zu dieser fortgeschrittenen Stunde in einer verwaisten Küche herauszukommen, bleibe aber weiter extrem vorsichtig. Nun bin ich so weit gekommen, da will ich keinesfalls Übermut meinen Vorteil zunichtemachen lassen.</p>
<p>Ich würde mich dann vorsichtig von Raum zu Raum schleichen. Mein Gefühl sagt mir, dass Larissia irgendwo im Obergeschoss gefangen gehalten wird. Aber warten wir, was so passiert. Ich wünschte Ramal wäre jetzt bei mir.</p>
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		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/07/der-keller/comment-page-1/#comment-510</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2019 07:00:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Du lauscht einen Moment an der Türe, und als du sicher bist, nichts zu hören schiebst du sie vorsichtig auf. Dunkelheit empfängt dich. Leise schlüpfst du durch die Tür und mit einem Klick schließt sie sich wieder. Eine exakte Kopie des Regals auf der anderen Seite, nur hier mit Lebensmitteln in Gläsern bestückt. Du hebst deine Öllampe über den Kopf und erkennst, dass du dich in einem ca 6x8 Schritt großen Vorratskeller befindest. Du brauchst eine Weile, bis du zwischen Weinregalen und Getreidesäcken die Leiter entdeckt hast, die nach oben führt. Ein ganz schwacher Lichtschein dringt durch die Konturen einer Klappe in der Decke. Türen scheint es sonst auf den ersten Blick keine zu geben. Du kletterst ein paar Stufen der Leiter empor und drückst dein Ohr gegen die Klappe - Stille.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du lauscht einen Moment an der Türe, und als du sicher bist, nichts zu hören schiebst du sie vorsichtig auf. Dunkelheit empfängt dich. Leise schlüpfst du durch die Tür und mit einem Klick schließt sie sich wieder. Eine exakte Kopie des Regals auf der anderen Seite, nur hier mit Lebensmitteln in Gläsern bestückt. Du hebst deine Öllampe über den Kopf und erkennst, dass du dich in einem ca 6&#215;8 Schritt großen Vorratskeller befindest. Du brauchst eine Weile, bis du zwischen Weinregalen und Getreidesäcken die Leiter entdeckt hast, die nach oben führt. Ein ganz schwacher Lichtschein dringt durch die Konturen einer Klappe in der Decke. Türen scheint es sonst auf den ersten Blick keine zu geben. Du kletterst ein paar Stufen der Leiter empor und drückst dein Ohr gegen die Klappe &#8211; Stille.</p>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/07/der-keller/comment-page-1/#comment-509</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 19:10:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich schaue Elizeth kurz irritiert an und antworte tonlos: “Aus Aranien.”

Eine weitere Erklärung folgt von mir dann aber nicht mehr, bin ich doch gerade selbst zu sehr verwirrt und fühle mich auf eine ganz seltsame Art ertappt. Ja, warum eigentlich? Ich hielt mich nie für besonders fürsorglich, aber irgendwie … ach darüber kann ich nachdenken, wenn ich all das vorbei ist. „Kommst du?“

Wieder unten bin ich sehr erleichtert, dass der kleine Dämon mich nicht angelogen hat. Dass der Gang nicht unbenutzt ist wundert mich eigentlich nicht allzu sehr. Ich habe das Gefühl, dass Magister Dunchaban vermutlich häufiger diesen Weg wählt. Und wer weiß. Vielleicht darf ja auch sein kleiner Musterschüler gewisse Privatwege benutzen. 

Ich eile den Gang entlang und bette zu Satuaria, den Zwölfen und allem was mir heilig ist, dass nun nicht ausgerechnet jemand vom anderen Ende kommen möge. 

Wenn ich die Türe am anderen Ende erreiche, so lausche ich erst einige Augenblicke (Sinnenschärfe 4 TaP gegen 11/13/13), ehe mich die Geduld verlässt (es sei denn natürlich ich höre etwas) und ich zunächst noch versuche durch ein etwaiges Schlüsselloch zu spähen und dann die Tür langsam und vorsichtig zu öffnen. Ich rechne damit hinter einem ähnlichen Schrank herauszukommen wie im Turm der Stürme. 

An den Schutzzauber denke ich zunächst nicht. Sollte ich aber auch hier unten plötzlich unerwartet stecken bleiben, so erinnere ich mich wieder an das Rätsel, dessen Lösung ich beim Hören schon ersann und probiere zunächst „Licht“ als Losung, dann „Tag“, ansonsten „Sonne“ oder deren tulamidische Äquivalente „shin“, „yom“ oder „sams“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schaue Elizeth kurz irritiert an und antworte tonlos: “Aus Aranien.”</p>
<p>Eine weitere Erklärung folgt von mir dann aber nicht mehr, bin ich doch gerade selbst zu sehr verwirrt und fühle mich auf eine ganz seltsame Art ertappt. Ja, warum eigentlich? Ich hielt mich nie für besonders fürsorglich, aber irgendwie … ach darüber kann ich nachdenken, wenn ich all das vorbei ist. „Kommst du?“</p>
<p>Wieder unten bin ich sehr erleichtert, dass der kleine Dämon mich nicht angelogen hat. Dass der Gang nicht unbenutzt ist wundert mich eigentlich nicht allzu sehr. Ich habe das Gefühl, dass Magister Dunchaban vermutlich häufiger diesen Weg wählt. Und wer weiß. Vielleicht darf ja auch sein kleiner Musterschüler gewisse Privatwege benutzen. </p>
<p>Ich eile den Gang entlang und bette zu Satuaria, den Zwölfen und allem was mir heilig ist, dass nun nicht ausgerechnet jemand vom anderen Ende kommen möge. </p>
<p>Wenn ich die Türe am anderen Ende erreiche, so lausche ich erst einige Augenblicke (Sinnenschärfe 4 TaP gegen 11/13/13), ehe mich die Geduld verlässt (es sei denn natürlich ich höre etwas) und ich zunächst noch versuche durch ein etwaiges Schlüsselloch zu spähen und dann die Tür langsam und vorsichtig zu öffnen. Ich rechne damit hinter einem ähnlichen Schrank herauszukommen wie im Turm der Stürme. </p>
<p>An den Schutzzauber denke ich zunächst nicht. Sollte ich aber auch hier unten plötzlich unerwartet stecken bleiben, so erinnere ich mich wieder an das Rätsel, dessen Lösung ich beim Hören schon ersann und probiere zunächst „Licht“ als Losung, dann „Tag“, ansonsten „Sonne“ oder deren tulamidische Äquivalente „shin“, „yom“ oder „sams“.</p>
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		<title>
		Von: Mirya		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/07/der-keller/comment-page-1/#comment-508</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirya]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 11:19:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Elizeth ist dir zunächst einfach nur in den Keller gefolgt. Auch sie schaut sich aufmerksam um. &quot;Alles noch wie früher...&quot; murmelt sie. Lässig schlendert sie durch den Raum, schaut, berührt aber nichts. Über deinen &quot;Rauswurf&quot; wirkt sie einen Moment überrascht, ist dann deinen Argumenten aber gut zugänglich. Als du jedoch schließlich mit deiner &quot;Kreidetheorie&quot; anfängst, lacht sie auf. &quot;Cherek, ich danke dir für deine Fürsorge, aber das ist nun wirklich lächerlich. Ich denke nicht, dass du hier etwas so fürchterliches anrichten kannst, dass man so akribisch nach uns fahnden wird. Und wenn doch - bin ich durchaus in der Lage, mit den Konsequenzen meines Handelns selbst fertig zu werden. Aber deinen Rat, mich gleich irgendwo sehen zu lassen, werde ich beherzigen...&quot; Sie schüttelt noch einmal nachdenklich mit dem Kopf. &quot;Warum beschützt du mich so? Wo sagtest du nochmal, dass du herkommst, Cherek?&quot; Sie mustert dich kritisch.
Unabhängig von deiner Antwort - schlussendlich lässt sie sich jedoch tatsächlich überzeugen, mit dir gemeinsam den Keller zunächst zu verlassen. Nachdem sie gegangen ist zeichnest du erneut das Symbol und betrittst den Keller. 

Mit Karshaz Beschreibung im Hinterkopf gehst du die Regalreihen entlang. Schon beim zweiten Gläserregal wirst du fündig. Du drückst die Flasche mit der grünen Flüssigkeit nach unten und mit einem leisen Klick schwingt das gesamte Regal auf dich zu, als sich eine dahinter verborgene Tür öffnet. Mit einem Stoßgebet schlüpfst du in den dunklen Geheimgang. Die Wände bestehen aus groben Steinblöcken. Kühl und etwas feucht ist es hier, aber nicht muffig und auch der Boden ist nicht staubig. Könnte es sein, dass dieser Geheimgang noch jemandem bekannt ist? Spinnweben findest du jedenfalls keine, und die Scharniere der Tür schienen gut geölt zu sein. Etwa 50 Schritt ist der Gang lang, und endet an einer Holztür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Elizeth ist dir zunächst einfach nur in den Keller gefolgt. Auch sie schaut sich aufmerksam um. &#8222;Alles noch wie früher&#8230;&#8220; murmelt sie. Lässig schlendert sie durch den Raum, schaut, berührt aber nichts. Über deinen &#8222;Rauswurf&#8220; wirkt sie einen Moment überrascht, ist dann deinen Argumenten aber gut zugänglich. Als du jedoch schließlich mit deiner &#8222;Kreidetheorie&#8220; anfängst, lacht sie auf. &#8222;Cherek, ich danke dir für deine Fürsorge, aber das ist nun wirklich lächerlich. Ich denke nicht, dass du hier etwas so fürchterliches anrichten kannst, dass man so akribisch nach uns fahnden wird. Und wenn doch &#8211; bin ich durchaus in der Lage, mit den Konsequenzen meines Handelns selbst fertig zu werden. Aber deinen Rat, mich gleich irgendwo sehen zu lassen, werde ich beherzigen&#8230;&#8220; Sie schüttelt noch einmal nachdenklich mit dem Kopf. &#8222;Warum beschützt du mich so? Wo sagtest du nochmal, dass du herkommst, Cherek?&#8220; Sie mustert dich kritisch.<br />
Unabhängig von deiner Antwort &#8211; schlussendlich lässt sie sich jedoch tatsächlich überzeugen, mit dir gemeinsam den Keller zunächst zu verlassen. Nachdem sie gegangen ist zeichnest du erneut das Symbol und betrittst den Keller. </p>
<p>Mit Karshaz Beschreibung im Hinterkopf gehst du die Regalreihen entlang. Schon beim zweiten Gläserregal wirst du fündig. Du drückst die Flasche mit der grünen Flüssigkeit nach unten und mit einem leisen Klick schwingt das gesamte Regal auf dich zu, als sich eine dahinter verborgene Tür öffnet. Mit einem Stoßgebet schlüpfst du in den dunklen Geheimgang. Die Wände bestehen aus groben Steinblöcken. Kühl und etwas feucht ist es hier, aber nicht muffig und auch der Boden ist nicht staubig. Könnte es sein, dass dieser Geheimgang noch jemandem bekannt ist? Spinnweben findest du jedenfalls keine, und die Scharniere der Tür schienen gut geölt zu sein. Etwa 50 Schritt ist der Gang lang, und endet an einer Holztür.</p>
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		<title>
		Von: Dscheridan		</title>
		<link>https://blog.aurimaq.de/2019/07/der-keller/comment-page-1/#comment-506</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dscheridan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Aug 2019 16:33:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Fasziniert schreite ich im Raum umher und lasse den Blick schweifen. Ich bin ähnlich fasziniert von alledem hier, wie noch vor der Vollmondnacht in Birshens kleinem Laboratorium. Nur empfinde ich diesmal neben der Faszination eine schamlose Schadenfreude: “Birshen, ich glaube es gibt hier eine Myriade Möglichkeiten Maruch sein kleines Experiment zu ruinieren … stelle dir nur vor er nähme dreimal Bronze und nur einmal Gold.” 

Süffisant lächelnd schaue ich mich weiter um und setze dann noch ätztriefend nach: “Genauigkeit ist hier so wichtig. Nichts darf verrückt, nichts in Ungleichgewicht gebracht werden.”

Ich halte nun insbesondere Ausschau nach dem Regal mit den vielen Gläsern, wie Karshaz es mir beschrieben hatte. In Gedanken wiederhole ich, was der kleine Dämon zu sagen hatte: Oberstes Regal, grüne Flasche, hinunter drücken. 

Ich wende mich um und beobachte einen Moment was Elizeth so tut und ob sie etwas sagt. Dann fällt mir plötzlich etwas ein: “Elizeth, ich glaube du solltest jetzt gehen.” 

Wenn sie mich ganz entgeistert anschaut beeile ich mich zu erklären: “Ich bin der Meinung du solltest nicht hier unten sein. Am besten bist du niemals hier unten gewesen. Geh in dein Gemach und werde am besten von jemandem gesehen. Oder überlege es dir anders und tue so als wolltest du Maruch doch noch gratulieren. Wenn ich hier unten Unbill an der Konstruktion treibe darf keinesfalls ein Verdacht auf dich fallen. Am besten wäre, es erscheine als habe Maruch selbst sein Experiment verdorben und nicht richtig aufgepasst. Obwohl es dafür ohnehin zu spät ist, wenn ich es recht bedenke.” 

Ich zücke mit einem tadelnden Blick die ausgerissene Buchseite. Und während ich meinen Gedanken im Kopf weiter spinne, fällt mir noch etwas sehr beunruhigendes ein: “Bei Satuarias Herrlichkeit!” Mir fällt vor lauter Aufregung nicht auf, dass ich mich möglicherweise mit diesem Ausruf gerade verraten habe. 
“Hätte doch bloß ich die Kreide benutzt und die Zinken gemalt. Elizeth, weißt du, ob eure Lehrer in der Lage sind irgendwie zu erkennen, wer die Kreide benutzt und sich eingetragen hat? Hinterlassen wir so eine Art magischer Spur? Wie wir es beim Wirken von Magie tun?”

Der Gedanke beunruhigt mich zutiefst, ist es doch nicht meine Absicht Elizeth Schaden zuzufügen. Ich würde ihr nun vorschlagen sie nach oben zu begleiten und ihr einen kleinen Vorsprung zu gewähren, so dass sie sich am besten irgendwo sehen lassen kann. Dann male ich erneut den Zinken und steige zurück in den Keller. Diesmal würde ich das Experiment zunächst Experiment sein lassen und den Geheimgang ausprobieren. Ich ermahne mich einmal mehr zur Ordnung zunächst einmal Larissia zu retten. Ohne sie ist das Experiment ohnehin gescheitert, egal ob ich hier noch für ein Durcheinander sorge oder nicht. Phex hilf!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fasziniert schreite ich im Raum umher und lasse den Blick schweifen. Ich bin ähnlich fasziniert von alledem hier, wie noch vor der Vollmondnacht in Birshens kleinem Laboratorium. Nur empfinde ich diesmal neben der Faszination eine schamlose Schadenfreude: “Birshen, ich glaube es gibt hier eine Myriade Möglichkeiten Maruch sein kleines Experiment zu ruinieren … stelle dir nur vor er nähme dreimal Bronze und nur einmal Gold.” </p>
<p>Süffisant lächelnd schaue ich mich weiter um und setze dann noch ätztriefend nach: “Genauigkeit ist hier so wichtig. Nichts darf verrückt, nichts in Ungleichgewicht gebracht werden.”</p>
<p>Ich halte nun insbesondere Ausschau nach dem Regal mit den vielen Gläsern, wie Karshaz es mir beschrieben hatte. In Gedanken wiederhole ich, was der kleine Dämon zu sagen hatte: Oberstes Regal, grüne Flasche, hinunter drücken. </p>
<p>Ich wende mich um und beobachte einen Moment was Elizeth so tut und ob sie etwas sagt. Dann fällt mir plötzlich etwas ein: “Elizeth, ich glaube du solltest jetzt gehen.” </p>
<p>Wenn sie mich ganz entgeistert anschaut beeile ich mich zu erklären: “Ich bin der Meinung du solltest nicht hier unten sein. Am besten bist du niemals hier unten gewesen. Geh in dein Gemach und werde am besten von jemandem gesehen. Oder überlege es dir anders und tue so als wolltest du Maruch doch noch gratulieren. Wenn ich hier unten Unbill an der Konstruktion treibe darf keinesfalls ein Verdacht auf dich fallen. Am besten wäre, es erscheine als habe Maruch selbst sein Experiment verdorben und nicht richtig aufgepasst. Obwohl es dafür ohnehin zu spät ist, wenn ich es recht bedenke.” </p>
<p>Ich zücke mit einem tadelnden Blick die ausgerissene Buchseite. Und während ich meinen Gedanken im Kopf weiter spinne, fällt mir noch etwas sehr beunruhigendes ein: “Bei Satuarias Herrlichkeit!” Mir fällt vor lauter Aufregung nicht auf, dass ich mich möglicherweise mit diesem Ausruf gerade verraten habe.<br />
“Hätte doch bloß ich die Kreide benutzt und die Zinken gemalt. Elizeth, weißt du, ob eure Lehrer in der Lage sind irgendwie zu erkennen, wer die Kreide benutzt und sich eingetragen hat? Hinterlassen wir so eine Art magischer Spur? Wie wir es beim Wirken von Magie tun?”</p>
<p>Der Gedanke beunruhigt mich zutiefst, ist es doch nicht meine Absicht Elizeth Schaden zuzufügen. Ich würde ihr nun vorschlagen sie nach oben zu begleiten und ihr einen kleinen Vorsprung zu gewähren, so dass sie sich am besten irgendwo sehen lassen kann. Dann male ich erneut den Zinken und steige zurück in den Keller. Diesmal würde ich das Experiment zunächst Experiment sein lassen und den Geheimgang ausprobieren. Ich ermahne mich einmal mehr zur Ordnung zunächst einmal Larissia zu retten. Ohne sie ist das Experiment ohnehin gescheitert, egal ob ich hier noch für ein Durcheinander sorge oder nicht. Phex hilf!</p>
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