Strafen

Nach einem Moment der Stille ergreift das Oberhaupt der Al’Pjandashtra wieder das Wort, um die Anhörung für beendet zu erklären.

Im Anschluss äußert die Shanja vermittels ihres Herold den Wunsch, noch einige Angelegenheiten mit ibn Jassafer zu besprechen. Somit wird die Versammlung aufgelöst und alle anderen angehalten, den Raum zu verlassen. Es scheint, dass deine Frage an die Spektabilität noch etwas warten muss. Du kannst gerade noch Elizeth deine Mitleidsbekundung zuraunen, als schon zwei Mitglieder des Akademierates vor euch stehen und dich und Maruch flankieren. Elizeth zuckt auf deine Bemerkung hin die Schultern in einem Ausdruck der Resignation, und eilt sodann hinter der davonschreitenden spitzzüngigen Dämonologin her.

Eure zwei Begleiter geleiten Maruch und dich mit sanftem Nachdruck einen bestimmten Weg entlang. Es sind der kahlköpfige Blinde, den du auf deiner nächtlichen Exkursion im Gespräch mit Elizeths Mentorin trafst, sowie die weißblonde Elfe aus dem Eisblumengarten. Beide wirken unnachgiebig, aber nicht offen feindseelig. Der asketisch dünne Alte mit den vielen Brandnarben hat dir eine knochige Hand auf die Schulter gelegt. Außer einem “Komm!”, offeriert er keine Erklärung zu eurem Ziel. Die irgendwie entrückt und zerbrechlich wirkende Elfenfrau vermagst du überhaupt nicht einzuschätzen. Trotz ihrer feingliedrigen Gestalt verströmt sie eine Aura der Kühle und Absolutheit, der sich nicht einmal Maruch entziehen kann. Hatte dieser am Ende der Versammlung noch den Eindruck erweckt, auf der Stelle beleidigt fort stürmen zu wollen, beugte er bei ihrem Herannahen demütig den Kopf, stammelte ein “Magistra Neryaki…”, und folgt ihr nun respektvoll, wie an einer unsichtbaren Leine. Dir wirft er ab und zu feindseligen Blicke zu, als dich der Feuermagier voran führt.

Euer Ziel ist eine kleine Stube, in welcher du und Maruch auf zwei Schemel gesetzt werdet, vor euch je ein Tisch, auf dem man eure rechte Hand mit der Handfläche nach oben platziert. Spätestens jetzt wird dir klar, dass hier wohl das magische Mal angebracht werden wird. 

Maruch scheint dem Vorgang gelassen entgegen zu sehen, soweit du das beurteilen kannst – er hat dir, sobald ihr saßet, wieder den Rücken zugewendet. Ramal, der dir bei Fuß gefolgt ist, kauert sich mit aufgestellten Ohren neben dich und ringelt seinen Schwanz um dein Bein. 

Während die beiden Magister in einer Nische mit einigen Fläschchen und Metallstücken hantieren, hättest du Gelegenheit etwas zu tun oder zu sagen.

Veröffentlicht von Mirya

Ein lebensfrohes kleines Bündel, das üblicherweise nicht auf den Mund gefallen ist, gute Gesellschaft ebenso wie gutes Essen genießen kann, und die sich wünscht es ginge immer allen überall gut.

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  1. Ich schaue dem Kommenden relativ gelasse entgegen. Ich hatte ja schon für mich selbst beschlossen, dass es mich nicht allzu sehr zu Magiern zieht, so dass ich einen Akademiebann als nicht allzu schlimm empfinde. Ein relativ absurder Gedanke daran, wie wohl das Mal aussehen und ob es mir gefallen wird, kommt mir in den Sinn.

    Während ich weiter meine Gedanken springen lasse, starre ich Maruch an. Er muss meinen Blick einfach spüren. Wenn er tatsächlich einen Blick in meine Richtung riskiert funkel ich ihn provokant fröhlich an. Wenn er seinen Schutzwall aufrecht erhält, so frage ich nach einer Weile: “Maruch?”

    Unabhängig von seiner Reaktion sage ich, nachdem ich zunächst tonlos und nach Worten ringend meine Lippen bewegt habe: “Ich weiß, es spielt für dich nun keine Rolle mehr, so sehr wie du mich hassen musst und es mag wie Spott klingen, doch … danke … ohne deine Hilfe hätte ich Larissia nicht retten können.”

  2. Als du ihn ansprichst dreht er sich zu dir. Sein Blick ist beinah so finster, wie der Dunchabans, als Larissia ihn zurückwies. Mit feindseligem Gesichtsausdruck mustert er dich, während du deine Worte vorbringst. Als Antwort schnaubt er abfällig und schüttelt den Kopf: „Ich habe dir nichts zu erwidern, Mörder. Ich verwünsche den Tag, an dem du geboren wurdest. Du betest besser, dass wir uns außerhalb dieser Mauern nicht wieder begegnen, denn meine Forderung bleibt: dein Blut für sein Blut!“Er verstummt, wendet sich aber nicht wieder ab, sondern lässt seinen hasserfüllten Blick auf dir ruhen, bis die Rückkehr von Magistra Neryaki euch unterbricht. Die Firnelfe trägt ein schillerndes Tintenfass in der Hand und nimmt gegenüber von Maruch am seinem Tischchen Platz. Sie haucht in ihre Hände und stippt dann einen Finger in das Fässchen. Als sie ihn herauszieht bildet die Tinte daran einen bläulich schimmernden Eiszapfen. Diesen greift sie wie einen Griffel und beginnt, dem auf Maruchs Handinnenfläche befindlichen, kunstvollen Magiersiegel einige Linien hinzuzufügen. Maruchs Blick ist nun auf die arbeitende Magistra gerichtet. An seinen zusammengebissenen Lippen erkennst du, dass die Prozedur nicht gerade angenehm zu sein scheint. Nach wenigen Strichen ist das Werk jedoch bereits vollendet und die Elfe nickt Maruch zu, während sie die restliche Tinte wieder ins Fass schmelzen lässt. Sie blickt ihm in die Augen und legt eine Hand auf seine Schulter: „Was sind zwei Jahre, eingedenk der Endlosigkeit? Gefühle sind Schneeflocken, Weisheit Firn. Bis wir uns wiedersehen. Nurdraza!“ Maruch steht auf massiert seine Handfläche mit dem linken Daumen. Er grummelt irgendwas unverständliches und will den Raum verlassen, da ergreift noch der Feuermagier das Wort: „Ihr beide solltet folgendes bedenken: Brennende Leidenschaft vermag Unvergleichliches zu schaffen. Jedoch wer die immer hungrige Flamme nicht beherrscht, wird von ihr verzehrt werden. Maruch, bitte such mich in meiner Werkstatt auf, bevor du abreist, ich möchte dir etwas mitgeben.“ Er nickt Maruch zu, der vor Überraschung ganz vergisst dich zu Abschied noch einmal anzufeinden. Der Magier mit den milchigen Augen hat indes dir gegenüber Platz genommen. Er hält einen metallenen Stempel in der Hand, und nimmt von der Elfe die magische Tinte entgegen. Er taucht seinen angehauchten Finger in das Fass, und streicht damit die Tinte auf die Petschaft. Die Scheibe beginnt zu glühen. Seine linke Hand hält deine rechte fest, während er den Stempel blitzartig in deine Handfläche presst. Ein jäher Schmerz durchzuckt dich. Es riecht nach verbranntem Fleisch. Ramal beginnt zu Knurren. Da wird bereits das Prägeisen zurückgezogen und der Schmerz hört ebenso schlagartig auf, wie er gekommen ist. Es bleibt ein seltsam kribbeliges Gefühl in deiner Handfläche, aber keinesfalls wie nach einer Verbrennung. Du betrachtest das Werk. Zwei breite blau-violett schillernde Linien kreuzen sich auf deiner Hand, fast wie ein mit Pinsel gezeichnetes „X“. Am Kreuzungspunkt der Linien erkennst du, hautfarben ausgespart, eine Glyphe. Sowenig du auch aus dem langweiligen theoretischen Unterricht in Magiekunde behalten hast –  diese erkennst du: „Gefahr“.
    Während du noch über die fragwürdige Schönheit deines neuen Körperschmucks grübelst, wirst du von dem Magister angestoßen: „Am besten meldest du dich beim Quartiermeister. Er wird wissen, wo du dich nützlich machen kannst…“

  3. Die Worte des Magisters lassen meine Mundwinkel unwillkürlich zucken. Sie wecken in mir den alten Dscheridan. Er schlummert wohl doch eher als dass man sagen kann, dass er sich gänzlich verabschiedet hätte. “Nützlich machen”klingt nach der Anforderung, die man an Bedienstete stellt.

    Ich stehe also auf und – so mich niemand aufhält – verlasse das Gemach. “Komm Ramal, wir gehen.”

    Es fühlt sich seltsam an eben noch im Mittelpunkt des Geschehens gestanden zu haben, wenn vielleicht auch nicht im besten Sinne, jetzt aber plötzlich scheinbar gänzlich uninteressant zu sein.

    So schlendere ich denn mit Ramal an meiner Seite durch die Akademie und peile mehr oder weniger willkürlich mein bisheriges Schlafgemach an. Ich möchte sehen, ob mein Hab und Gut eigentlich noch an seinem Platz ist. Vor allem möchte ich nach meinem Flugbrett schauen. Der Quartiermeister wird wohl noch einen Augenblick warten können.

    Kurzer Exkurs zur allgemeinen Orientierung:
    Ich trage die weiße Pumphose, bin barfuß und trage entweder nur ein Unterhemd oder eine Robe, je nachdem was ich im Hospital fand (oder bin gar barbrüstig). Du hattest außerdem gesagt meine “Habseligkeiten” lägen auf einem Stuhl neben dem Bett. Waren das meine persönlichen Dinge? https://blog.aurimaq.de/2020/09/nachspiel/

    Die Liste an Gegenständen findest du in Dsches Statusmonitor.

  4. [ Ich verfüge folgendes: Im Hospital auf dem Schemel lagen: dein Unterhemd, dein Gürtel, die magische Dattel (lass sie mal ruhig in einem kleinen Kästchen gewesen sein, damit sie für dich als eben jene erkennbar ist) und was auch immer du an nicht aufgelistetem Kleinkram in den Taschen gehabt haben willst. Nicht auffindbar waren dort die Magierrobe und Maruchs Kette und alle Gegenstände, die du im Rucksack im Zimmer zurückgelassen hattest. Auch dein Flugbrett hast du nicht dort entdeckt. Ich gehe davon aus, dass du die „Habseligkeiten“ alle vom Schemel genommen/ angezogen hast, als du dort los bist. Die Stiefel unterm Schemel hast du übersehen/zurückgelassen wie geschrieben. ]

    Man lässt dich ohne weiteres die Siegelkammer verlassen und du stromerst ein wenig verloren durch die Gänge auf der Suche nach einem Ausgang (du befindest dich derzeit in einem der inneren Gebäude – dein Schlafgemach war in dem äußeren Ring).
    Am Ende des Ganges öffnet sich eine Tür und die Sänfte der Shanja wird herausgetragen – durch den Türspalt erblickst du im Raum ibn Jassafer, der einige Papiere zusammenschiebt.
    Bleibst du bei deinem Vorhaben?

  5. Ich mache durch ein zaghaftes Klopfen im Türrahmen auf mich aufmerksam: “Ihro Spektabilität? Auf ein Wort!”

    Wenn ich nicht abgewiesen werde trete ich näher: “Habt Dank für eure Großherzigkeit eben.”

    Ich mache eine kurze Pause, schiele unwillkürlich neugierig auf den Stapel Papiere und schaue ibn Jassafer dann wieder fest und freundlich lächelnd an: “Ihr solltet wahrlich beizeiten einmal meine Großmutter besuchen. Ich glaube sie und Ihr würden sich trefflich unterhalten und über das Für und Wieder von Magie diskutieren können. Aber ich möchte eure Zeit nicht mit Plauderei vergeuden. Ihr scheint beschäftigt. Ich möchte gern wissen … wie genau stellt ihr euch dieses Abarbeiten der Schulden für den Turm vor? Ich bin wahrlich kein Handwerker.”

  6. Auf dein Klopfen blickt Dschelef auf und nickt dir zu. Er sieht erschöpft aus, blickt dir aber gütig entgegen. Den Stoß Papiere schiebt er zusammen, bevor du einen richtigen Blick darauf werfen konntest. Es scheint sich um irgendwelche unterzeichneten Dokumente zu handeln, soviel erahnst du.
    Als er deine Worte zuende gehört hat, lächelt er wieder sein schmunzelndes Lächeln: „Deine Großmutter, ja? Du batest mich vorhin zwei Briefe versenden zu dürfen – ich vermute sie wäre einer der Empfänger gewesen?“ Er musstert dich nachdenklich, dann wird sein Blick strenger. „Vielleicht solltest du erwägen, sie um Geld zu bitten, wenn dir körperliche Arbeit nicht behagt? Es sind glücklicherweise kaum Bücher und Gerätschaften beschädigt worden. Mit 500 Dukaten sollten sich die Reparaturen bewerkstelligen lassen…“

  7. Ich muss ein wenig lachen: “Nun, in diesem Fall bin ich mir nicht sicher, was mir weniger behagt. Der Zorn meiner Großmutter oder körperliche Arbeit. Aber vielleicht habt Ihr Recht: Einer der Briefe sollte an sie gehen. Sie soll wissen, dass es Domna Larissia und mir gut geht. Vielleicht ist sie darüber so erleichtert, dass sie zu helfen bereit ist. Ich danke euch für diesen Rat.”

    Aus Erleichterung mache ich anstalten zu gehen, wende mich dann aber nochmal um: “Wie lange habt Ihr vor zu bleiben?”

    [Falls es dein Wunsch ist Dinge zu beschleunigen: Ich würde vielleicht noch herausfinden wollen, wo ich in nächster Zeit schlafen soll und wo ich den Quartiermeister finde. Außerdem interessiert mich, wo Larissia untergebracht ist, wann sie die Akademie verlassen ‘soll’ und welche Pläne sie verfolgt. In einer ruhigen Minute erbitte ich mir einige Blatt Papier, Federkiel und Tinte und schreibe meine Briefe. Die sollten nach Möglichkeit gesiegelt und auf eine zügige Reise gehen. Vielleicht gibt es in der Akademie magische Möglichkeiten Briefe zu versenden. Für beide Briefe brauche ich mehrere Anläufe, so dass der ein oder andere Bogen zerknüllt zu meinen Füßen landet.
    Das zu meiner generellen – eher organisatorischen – Kurzzeitmotiviation.]

  8. Wieder schmunzelt die Spektabilität ihr väterliches Schmunzeln: “Nun, jetzt wo ich einmal hier bin, kann ich nicht eher fortgehen, bis ich sicher sein kann, dass meine Abwesenheit der Akademie nicht weiteren Schaden zufügt. Ich muss sichergehen, dass alles zu meiner Zufriedenheit geregelt wird, und das betrifft auch deine Angelegenheit … Bis deine Strafe abgebüßt ist, wirst du im Gesindehaus einquartiert. Dir ist es erlaubt, dich im öffentlichen Bereich der Akademie zu bewegen, die Studienräume und Laboratorien sind für dich jedoch untersagt… Federkiel und Papier soll dir zur Verfügung gestellt werden. Sobald du deine Briefe vollendet hast, gib sie dem Quartiermeister – ich werde ihn instruieren, sie mit dem nächsten Boten den Mhanadi aufwärts zu schicken – dann müssten wir bereits in wenigen Tagen eine Antwort erhalten. Er sollte auch in der Lage sein, eine Unterkunft für dich zu finden.”

    Er weist dir noch einmal den Weg zum Quartiermeister (den du bereits kennst, denn dort hast du dich auch bei deiner Ankunft an der Akademie vorgestellt – der “Schlachter”). Dort angekommen stellst du mit Erleichterung fest, dass nicht nur sämtliche deiner Besitztümer aus der Truhe im Schlafsaal, sondern ebenfalls dein Flugbrett seinen Weg in sein Lager gefunden haben. Das Brett weigert sich der Mann jedoch vor deiner Abreise herauszugeben – Anweisung seiner Spektabilität…
    Das Zimmer, welches er dir zuweist, ist klein und spärlich ausgestattet, aber immerhin – du musst es mit niemandem teilen. Überhaupt scheint man dich zu meiden. Wannimmer du in den nächsten Tagen durch die Akademie streifst, wird dir recht deutlich vor Augen geführt, dass dein magische Mal, so unbedeutend es für dich selbst erscheinen mag, auf die Bewohner der Akademie durchaus eine Wirkung zeigt. Die wenigen, in der studienfreien Zeit anwesenden, jüngere Scholaren und die Bediensteten weichen davor zurück und senken ihre Blicke und tuscheln. Einige verwegenere halbwüchsige Magierlehrlinge begegnen dir mit offener Anfeidung, die jedoch nie über kleine Pöbeleien und Rempeleien hinaus geht. Der geflügelte Karshaz indes macht sich einen Spaß daraus, deinen Gang über den Hof mit einem unheilvollen “Vorsicht, er ist gefährlich, gefääääääährlich!” zu untermalen, sobald er dich draußen erblickt.

    So ziehst du dich immer häufiger in dein Zimmer zurück und siehst dem Eintreffen einer Antwort auf dein Schreiben mit wachsender Ungeduld entgegen. Du verbringst viel Zeit mit Ramal, und ihr werdet immer geübter in euer Gedankenverbindung. Deine menschlichen Kontakte beschränken sich, soweit sie nicht mit ihren Experimenten beschäftigt sind, auf Elizeth und Larissia. Bei letzterer kannst du, jetzt wo du mehr Zeit mit ihr verbringst, eine deutliche Wesensveränderung ausmachen. Die menschliche Larissia ist viel ernster und geerdeter als deine frühere Bekannte es war. Es ist, als sei mit ihrem Dschinnenanteil ihre Leichtigkeit und ihr Humor von ihr abgefallen und einer ehernen Entschlossenheit gewichen. Dies macht sie zu einer viel schweigsameren Gefährtin, was für deine eigene Grübelei nicht gerade hilfreich ist. Die Wartezeit droht dich schier zu erdrücken, doch dann endlich – nach vier langen Tagen, klopft ein völlig verschüchterter Botenjunge an deine Tür und lässt dir ausrichten, Ibn Jassafer wünsche dich zu sprechen.
    Was mag das bedeuten? Kein Brief für dich – aber nun gleich eine Vorladung zum Akademieleiter?
    Mit gemischten Gefühlen bedeutest du Ramal, dich zu begleiten, als dir auffällt, dass dein Vertrauter sich sonderbar aufführt. Mit angelegten Ohren drückt er sich an dich und beäugt misstrauisch eine Katze, die soeben zwischen den Beinen den Botenjungen hindurch in den Raum stolziert. Eine Katze, die dir nur allzu bekannt ist: Eure Mherweder Hauskatze – nein, korrigierst du dich augenblicklich: Yasmabiths Vertraute.

  9. Mein Herz macht einen so großen Sprung, dass Ramal sofort begreifen dürfte, dass Yasmabiths Vertraute keine Gefahr darstellt. Ich sende ihm Signale größter Begeisterung, bedeute ihn an meine Seite zu kommen und mir zu folgen. Dann eile ich so schnell wie selten hinüber zur Studierstube der Spektabilität.

    Ich vergesse über meine Begeisterung im übrigen völlig mich herzurichten, lasse alles stehen und liegen und mache mich auf den Weg.

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