Wie erwähnt treffen sich die drei Menschen und der Zwerg auf ihrer Reise wieder (Gormasch steckte gerade in Schwierigkeiten, wollten seine Gläubiger ihn noch einmal daran erinnern, dass sie ziemlich viel Geld in ihn investiert haben). [Dieser Text spoilert das Kaufabenteuer „Die Einsiedlerin“ aus der Reihe „Das Schwarze Auge“]
Die Ereignisse überschlagen sich anfangs, denn gerade als die vier mit den Häschern von Gormaschs Geldleiher fertig sind müssen sie sich mit einer Sippe Trolle auseinandersetzen. Allerdings stellen diese Wesen sich als ziemlich friedfertig heraus und weil Nareb eines der Trollkinder so gut heilen konnte bitten die Trolle die Gruppe ein zweites Mal um ihre Hilfe. In ihrer eigentlichen Heimat, dem Silberbachtal, treiben böse Geister ihr Unwesen, die die Trolle vertrieben haben. Die Gruppe nimmt den Auftrag an und erkundet das Tal, die wildesten Vermutungen anstellend, was denn Ursache für die Vertreibung der Trolle sein könnte. Unterwegs trifft Amira wieder einmal auf den Elfen Lindiariel, der ihr eine Heilpflanze zeigt und dann unvermittelt wieder verschwindet. Nareb wird auf dem Weg ins Tal, nebenbei erwähnt, ständig von einem kleinen Feuerelementar begleitet. Im Tal bekommen die Helden die gesamte Bandbreite an Daliseons Gemeinheiten ab, werden von Alpträumen geplagt, müssen gegen einen Steingolem im Steinbruch kämpfen, sich gegen ein Wasserelementar am Wasserfall zur Wehr setzten, einer Horde aufgescheuchter Goblins Herr werden etc. Aber die Erkenntnis, dass hier irgend etwas ganz anders gespielt wird zeichnet sich auch immer stärker ab. Schließlich begegnen die vier der Einsiedlerin Norrigea und aus der Unterhaltung mit ihr wird schnell deutlich, dass sie wohl in einen Streit zwischen zwei fanatisch Gläubigen geraten sind. Norrigea glaubt an die zwölf Götter, der Druide Daliseon, der die ganzen magischen Fallen einzig zur Vertreibung Norrigeas aufgestellt hat, aber glaubt an die Aspekte der Elemente und die Urmutter Sumu. Beide wollen nicht von ihrem Standpunkt weichen. Um den Streit zu schlichten bedient sich Amira dann eines Tricks: Sie behauptet einfach, die Götter hätten sie gesandt um den Streit beizulegen. Eine Aussage, die Norrigea sogar unter bestimmten Umstände bereit wäre zu glauben und, wenn es denn stimmt, sich bei Daliseon zu entschuldigen und seinen Glauben als Gleichwertig anzuerkennen (erschwerend kommt hinzu, dass die zwei Menschen offenbar einander etwas zugetan sind). Die Helden werden in die Jahrtausend Alte Binge Ungorosch geschicht um eine Axt herauszuholen, die Norrigea einst dort verlor (auf einer Forschungsexpedition, bei der sie die einzige Überlebende blieb). Gormasch, Rondrian und Amira gelingt dieses Unterfangen und so nimmt die ganze Angelegenheit einen glücklichen Ausgang. Die Helden erhalten den zweiten Spielstein, Gormasch frohlockt, weil er eine verlassene Zwergenbinge entdeckt hat und Amira bekommt den Auftrag, Gormasch’ Schuldschein zu rauben um ihn aus der Bredouille zu retten.
Amira macht sich allein auf den Weg und verabredet sich mit Nareb, der sie unbedingt noch weiter auf ihrem Weg begleiten will, in Kuslik, denn den Raubzug bei Muragosch dem Zwergen möchte sie allein ausführen.
Neue Bekannte
Den mürrischen Druiden Daliseon und die fanatisch gläubige Einsiedlerin Norrigea, außerdem haben sie die Trollfamilie um Trollvater Krschmerg als Freunde gewonnen.
Errungenschaften
neue, gute Waffen von der Schmiedin und einen Halbedelstein „Drachenauge“, den Norrigea in eine Waffe eingebaut hat und den sie auf ihrem Amboss liegend fand
Feinde
in der Zwergenbinge Ungorosch lauert etwas …
Nebenhandlung
Dies ist der zweite Teil der Spielsteinekampagne, der Wette zwischen dem Druiden Archon Megalon und dem Drachengeist. Gormasch erfährt in diesem Abenteuer, dass sich unter seinem Land zwar vielleicht kein Gold, aber dafür ein Teil der hier beginnenden Zwergenbinge Ungorosch liegt.
Irdisches
März 2006, von mir geleitet.