Nachdem Amira und Banje Irina Paligan Bericht erstattet hatten, was im Kontor der Kugres so alles vor sich geht (aus der Sicht eines Informanten) waren die zwei erst einmal ein bisschen ratlos, wie eigentlich weiter in Sachen Meeresquell vorgegangen werden könnte.
Mit Hilfe von Irina konnten die zwei zwar einem Studiosus einen kleinen Besuch abstatten und die neuesten Gerüchte über Vorgänge in der Akademie aufschnappen und sogar eine Führung über das Gelände der Universität bekommen (allerdings von einem anderen Studiosus), aber wirklich voran brachte die beiden das nicht. Da der Meeresquell im universitären Gefängnis aufbewahrt wird, ging die Motivation sogar ein wenig weiter runter.
Bis zu dem Zeitpunkt, als ein Stein durchs Fenster in Luminovs Wohnung geflogen kommt, um den einer der Steckbriefe gewickelt ist mit der Aufforderung sich um Mitternacht in der Arena zu treffen.
Bei der Person, die diese Einladung verfasste, handelte es sich um niemand anderes als Ignatia Paligan, die die beiden dazu bringen wollte, den Meeresquell für sie zu stehlen. Zu einer genaueren Verhandlung kommt es nachts aber nicht, da Amira auf den Rängen der Arena der Zauberin ihr Messer an den Hals hält und so die Illusion zerstört, die sich unten auf dem Kampfplatz mit Banje unterhält. Ignatia ergreift die Flucht.
Amira und Banje beschließen allerdings die Verhandlungen mit der Hexe wieder aufzugreifen und so legen sie eine Nachricht in ihren toten Briefkasten, woraufhin sich Ignatia schon eine Stunde später mit den beiden im „Piratennest“ zu treffen bereit ist. Auf der sehr wackeligen Vertrauensbasis beschließen die drei zusammenzuarbeiten und den Meeresquell aus seinem Gefängnis zu holen und ihn zu verstecken. Nachts brechen die zwei auf dem Gelände der Universität und in das Gefängnis ein und holen den Meeresquell heraus. Dabei lassen sie eine Kreatur frei, die scheinbar einmal ein Mensch gewesen und ein Vertrauter Ignatias ist. Mit einem magischen Krafttrunk sind sie sogar in der Lage den Quell einfach zu tragen.
Die Flucht gelingt, wenn auch nicht gänzlich ohne Zeugen und so hält sich bald hartnäckiger als zuvor das Gerücht eines mächtigen tulamidischen Magiers, der nicht nur die Überschwemmung auf dem Universitätsgelände beendet sondern auch den Meeresquell in seine Gewalt gebracht hat …
Einige Tage später wird Banje von den drei Utulu Geistern, dem Schamanen, dem Wächter und dem weisen Mann mitten in der Nacht geweckt um eine Gefahr für den Stamm abzuwenden (die Ureinwohner haben die Prinzipien der Stadt noch nicht begriffen). Er solle seine Krieger versammeln und einen Schrecken mit Reißzähnen den Garaus machen. Banje weckt Luminov, mit ihm gemeinsam Amira und die drei machen sich etwas verwirrt auf den Weg in die Nordstadt um dort tatsächlich in einem Haus einen Liomar (oder so etwas) zu finden. Das Tier konnte schon gehörigen Schaden anrichten und die Bewohner nicht nur verschrecken, sondern einige arme Teufel sogar töten. Etwas zögerlich, aber dennoch entschlossen greifen die drei die Raubkatze an und drohen beinahe zu unterliegen, bis Luminov überraschenderweise ein fulminanter Ignifaxius gelingt. Schnell veziehen sich die drei wieder, ehe jemand dumme Fragen stellen kann. Seltsame Aufgaben, vor die der Wächter des NaPamPam gestellt wird …
Abenteuerpunkte
Noch keine
Irdisches
Spielleiter Lars – Wochenende vom 10. bis 12. Juni 2009 in Kirchlengern