Du überquerst eiligen Schrittes den Hof und betrittst, nachdem du durch ein kurzes Klopfen in den Türrahmen dein Kommen angekündigt hast, die Stallungen. Fünf Kinder, die du alle aus der Gruppe auf dem Hof wiederzuerkennen glaubst, gehen emsig verschiedenen Arbeiten nach. Der Junge namens Beorn ist mit dem Striegeln der Pferde beschäftigt. Seine dunkelbraunen zotteligen Haare verdecken einen Teil seines Gesichts und du fragst, dich, ob nicht vielleicht er derjenige ist, der an der Pferde statt, mal gestriegelt werden müsste. Außerdem korrigierst du sein Alter gedanklich nach oben. Er mag gut und gerne Yanns Alter haben, auch wenn sein kecker Blick und seine Körpergröße ihn jünger wirken lassen. Eine Miniaturausgabe von Beorn mit ebensolch zotteligen, aber etwas helleren Haaren von vielleicht 9 Götterläufen füttert die Tiere derweil, damit sein großer Bruder in Ruhe seinem Werk nachgehen kann.
Zwei Mädchen, eines von vielleicht 10 Götterläufen und ein noch etwas jüngeres, melken eine Kuh. Die Ältere hat glänzend rote Wangen, während die Kleinere eher etwas blass um die Nase wirkt. Wie es sich für folgsame Töchter gehört tragen beide brav weiter ihre Hauben während der Arbeit.
Das kleine Mädchen, das von seinem Vater in eurem Beisein hierher geschickt wurde, führt derweil Handlangerarbeiten aus und wird von den größeren Kindern mal hierher mal dorthin geschickt. Die fünf halten in ihren Arbeiten inne als du hereinkommst und schauen sich verunsichert gegenseitig an. Die Kleine von eben ist die einzige, die dich freudig anstrahlt: „Oh Hallo!“ piepst sie mit ihrer hohen Stimme und stellt dabei den Eimer ab, den sie sich gerade noch gegriffen hatte. „Das ist aber schön, dass du uns besuchen kommst.“ fährt sie unbeirrt von den Blicken ihrer Geschwister in ihrer Begrüßung fort. Sie greift deine Hand. „Komm, ich stelle dir alle vor! Also das hier sind Yolande und meine Schwester Hitta.“ Sie zeigt dabei zunächst auf das ältere, dann auf das jüngere Mädchen. „Yolande kann den besten Stachelbeerkuchen der ganzen Welt, aber das darf man Mama nicht verraten, sonst ist die traurig.“
Du musst breit grinsen. Die Kleine hat ihr Herz am rechten Fleck, wie man so sagt. Du gibst den beiden Mädchen die Hand und hast kaum mehr Zeit für ein „Es freut mich euch kennenzulernen!“ als deine Führerin dich schon weiterzieht. „Oh, und die Kuh, die hat noch keinen Namen, die ist ganz neu. Aber das hier ist Brin und daneben ist sein Bruder Beorn.“ Brin reibt seine Hand an der Hose ab, ehe er sie dir reicht. „Freut mich.“ lächelt er dich jetzt plötzlich recht selbstsicher an. Dann aber wird er von seinem ebenfalls plötzlich wieder breit grinsenden Bruder beiseitegeschoben. „Hocherfreut Holdeste, oh Ihr Tochter der Schönheit! Wie kann ein einfacher Bauerssohn wie ich einer bin euch zu Diensten sein?“ Bei diesem Ausspruch deutet er eine galante Verbeugung und einen Handkuss an. Du musst lachen und lässt deine Vorbehalte gegen Beorn vorerst wieder fallen.
Die Kleine kichert: „Manchmal redet er so komisch, besonders wenn Fiana in der Nähe ist, in die ist er nämlich verliebt, aber das darf auch niemand wissen!“
„Holdeste, einen Augenblick, ich bin sofort wieder bei euch, aber zunächst muss ich diesen kleinen Drachen dort sofort töten und für immer zum Schweigen bringen!“ ereifert sich jetzt Beorn halb gespielt, aber mit einer leichten Röte im Gesicht. Die Kleine weicht ihm halb kreischend, halb kichernd, aus und versteckt sich hinter deinem Rock. „Dara, du kleiner Dämon, wenn ich dich in die Finger kriege.“ Er umrundet dich halb, aber die Kleine weicht ihm aus und eilt jetzt den Gang zwischen den Pferchen hinunter. Beorn hat sie allerdings schnell eingeholt, packt sie am Schlafittchen und kitzelt sie ordentlich durch. Trotz der empörten Tiergeräusche, die jetzt von überall her aufgellen, quietscht und lacht Dara vor Vergnügen. Brin hält derweil das Pferd am Zügel, das aber offensichtlich an derlei Dinge gewöhnt ist.
Beorn hat sich Dara kopfüber geschnappt und trägt sie zu dir zurück: „Und dieses vorlaute Wesen hier, holde Schönheit aus der Fremde, ist Dara.“
Du bist sehr froh über Daras offene Art, denn ansonsten wäre dir ein Gesprächseinstieg sicher nicht so leicht gefallen … [Aber wie genau bleibst du jetzt am Ball? Bleibst du bei deinem Vorhaben, die Kinder nach ihrem Bruder San zu befragen? Bietest du ihnen zunächst deine Hilfe an, um später mit ihnen weiterzusprechen oder möchtest du sie vielleicht sogar mit deinem Vertrauten bekannt machen? Nicht zuletzt kannst du sie natürlich noch mit einem magischen Kunststück begeistern, wenn du das für eine gute Entscheidung hältst … und überhaupt hast du dich ja noch gar nicht vorgestellt.]
„Oh edler Recke, ich bin entzückt! Welch herzlicher Willkomm mir hier geheißen wird.“ (ich mache einen kleinen Knicks) „Erlaubt mir, auch mich vorzustellen: Mirya, Reisende, die stets auf der Suche nach Neuem ist, und das hier“ – ich lasse Eichhörnchen aus meiner Tasche klettern „ist mein treuer Freund und Begleiter Eikiko [tada, damit wäre auch mal die Namensfrage geklärt], stets auf der Suche nach neuen Nüssen….“ – ich lasse die Kinder reagieren, und ggf mit ihm spielen, würde ihn auch ein kleines Kunststück vorführen lassen a la er findet *irgendeinvorhandener Gegenstand, gerne Nuss* egal wo du sie versteckst. Wenn die kleinen sich dabei gut amüsieren leite ich mit einem „aber nun stehe ich hier und halte euch von euren Pflichten ab – dass müssen wir wieder gutmachen. Auf Kiko, du striegelst dies edle Ross, und ich füttere es derweil, nicht wahr…“ (dabei verwuschele ich mir das Haar und versuche ein wenig Brins Haltung beim Füttern nachzuahmen). Wenn die Kinder daraufhin wieder in gelächter ausbrechen (vielleicht mach Eichhorn ja sogar mit und klettert auf den Pferderücken/oder an der Box hoch und lässt seinen Schwanz hin und her wackeln) würde ich danach ernsthaft meine Hilfe anbieten, und der Person, der ich zur Hand gehe, dann im Zwiegespräch weitere Fragen stellen „Ihr seid also alle Geschwister, wie viele von euch gibt es denn, draußen hatte ich doch noch mehr gesehen, und der hellblonde Junge, war das auch euer Bruder“ – so in der Art.
PS: übrigens konnte ich wirklich das Rezept bisher nur in der Feenwelt lesen, habe es auch nicht angeguckt. Wie wäre es mit KL-IN-IN gegen TaW 0 und aus den Erfolgen/Misserfolgen ermittelst du einen Zeitraum, den ich brauche, um es zu entziffern? Denn irgendwann werde ich ja mithilfe des Buches dahinter kommen, fragt sich nur wie hartnäckig ich dabei bin? Unstet hat leider keine Wert, sonst könnte ich den als Erschernis nehmen. Oder habe ich tatsächlich einen leeren/garkeinen Zettel, und muss mich wahrlich erinnern? Dann wäre wohl einen IN-Probe angebracht.