Am Anfang eurer Verfolgung bist du dir deiner Sache noch sehr sicher, die vermeintliche Verräterin nun jede Minute entlarven zu können. Sie kommt euch wirklich sehr nervös vor, wie sie sich an jeder Ecke umschaut, als erwarte sie verfolgt zu werden. Doch je weiter sie sich von der Karawanserei entfernt desto schneller und zielstrebiger werden ihre Schritte. Sie geht Richtung Stadttor, der direkteste Weg zu deines Vaters Residenz, und macht auch keine Anstalten, unterwegs irgendwelchen konspirativen Stopps einzulegen. Als ihr die belebteren Stadtteile um den Basaar herum hinter euch gelassen habt, entscheidest du daher, ihr den Weg abzuschneiden und flitzt mit Yali durch eine Seitengasse (wobei ihr euch sputet, denn die junge Frau geht zügigen Schrittes).

Und so schlendert ihr kurz darauf betont lässig und langsam eine Gasse entlang Richtung Stadttor, als euch von hinten ihre eiligen Schritte einholen. „Die edlen Herrschaften! Dsche Effendi! So warte Er doch einen Augenblick! Wie gut, dass ich euch noch hier einhole!“ In fließendem Tulamidya und glänzendster Etikette schmeichelt sie nun deiner hohen Geburt. „Die ganzen Vorgänge der heutigen Nacht haben mir schwer zu denken gegeben! Irgendetwas seltsames geht im Lager der Wesira vor, und der Höchste vergebe mir, wenn ich mich gegen meine Sahibs auflehne indem ich das Schweigen breche, aber ich bin überzeugt, dass gerade Euer Erscheinen heute Nacht, werter Effendi, als Zeichen für mich gemeint war, endlich die Stimme zu erheben!“.

Willst du Sie irgendwie unterbrechen, oder nochmal auf ihr seltsames Verhalten ansprechen?

Willst du ihr hingegen Mut machen, dir doch ihre Geschichte anzuvertrauen, dann würfle bitte eine Überreden-Probe um 3 erleichtert.

TaP*.
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  1. „Nun, vielleicht ist es doch nicht angemessen Euch mit derlei Spinnereien zu belästigen. Wir sollten zu eurer Residenz eilen, aufdass wir sehen, ob ihr uns vielleicht einige Bewaffnete als Unterstützung gegen den geplanten Hinterhalt entsenden könnt. Der Hauptmann unserer Wache scheint dem ganzen nicht allzuviel Bedeutung zuzumessen, müsst ihr wissen…
  2. „So höre denn meine Geschichte, edler Effendi:
    Die verschlungenen Pfade des Schicksals, hatten mich weit gen Westen geführt, doch längst hatte mich dich Sehnsucht nach meiner eigentlichen Heimat den Tulamidenlanden gepackt. Also kam mir das Angebot der Behüter der Wesira sehr gelegen, sie als Vertraute und Pflegerin zu begleiten. Ich bekam einen sehr großzügigen Lohn in Aussicht gestellt, musste mich aber im Gegenzug verpflichten, absolutes Stillschweigen über die Krankheit der Wesira zu bewahren. Die Götter stehen mir bei, nun da ich dies Versprechen im Begriff bin zu brechen, doch zu seltsam sind all die Ereignisse dieser Nacht, und immer mehr beginne ich zu ahnen, dass ich ungewollt das Werkzeug einer möglichen Verschwörung geworden sein mag… So also sprach der oberste Gardist der Wesira zu mir: „Ein seltsames Leiden hat vom Geist deiner zukünftigen Herrin Besitz ergriffen, so dass sie, des Morgens, wenn sie erwacht nicht mehr gewahr ist, wer sie sei, noch wohin sie unterwegs ist… Die Wesira ist auf der Reise nach Rashdul um dort ihren Oheim den Großwesir aufzusuchen, der ihr hoffentlich den bösen Dschinn wieder austreiben kann, so dass sie ihre Regierungsgeschäfte wieder ungehindert aufnehmen kann. Bis dahin, darf keiner etwas über die Krankheit erfahren, und so ist es deine oberste und erste Aufgabe, Besucher möglichst höflich von ihr fernzuhalten und ihr ansonsten in allen gesellschaftlichen Situationen bei Seite zu stehen, um so gut wie möglich den Schein zu wahren. Wir reisen so schnell es möglich ist nach Rashdul und werden längere Aufenthalte und Kontakte aller Art meiden.“

    Und so geschah es. Ich schloss mich dem Hofstaat der Wesira an, wurde zu ihrer täglichen und nächtlichen Begleiterin und stellte möglichst wenig unangenehme Fragen… Die Herrin ist tatsächlich jeden Morgen wie ein kleines Kind, dass sich seiner Herkunft und seines Namens noch nicht bewusst ist, gebart sich aber in Ton und Körperhaltung immer ihrer hohen Geburt entsprechend.

    Hier zögert sie kurz und du lächelst ihr ermunternd zu sie bricht jedoch ab.

    Wie dem auch sei, die Wesira schickte mich nun tatsächlich nach eures Vaters Residenz um euch um Hilfe gegen die vermeintlichen Räuber anzugehen. Was meint ihr, sollten wir unternehmen?

  3. „So höre denn meine Geschichte, edler Effendi:

    Die verschlungenen Pfade des Schicksals, hatten mich weit gen Westen geführt, doch längst hatte mich dich Sehnsucht nach meiner eigentlichen Heimat den Tulamidenlanden gepackt. Also kam mir das Angebot der Behüter der Wesira sehr gelegen, sie als Vertraute und Pflegerin zu begleiten. Ich bekam einen sehr großzügigen Lohn in Aussicht gestellt, musste mich aber im Gegenzug verpflichten, absolutes Stillschweigen über die Krankheit der Wesira zu bewahren. Die Götter stehen mir bei, nun da ich dies Versprechen im Begriff bin zu brechen, doch zu seltsam sind all die Ereignisse dieser Nacht, und immer mehr beginne ich zu ahnen, dass ich ungewollt das Werkzeug einer möglichen Verschwörung geworden sein mag… So also sprach der oberste Gardist der Wesira zu mir: „Ein seltsames Leiden hat vom Geist deiner zukünftigen Herrin Besitz ergriffen, so dass sie, des Morgens, wenn sie erwacht nicht mehr gewahr ist, wer sie sei, noch wohin sie unterwegs ist… Die Wesira ist auf der Reise nach Rashdul um dort ihren Oheim den Großwesir aufzusuchen, der ihr hoffentlich den bösen Dschinn wieder austreiben kann, so dass sie ihre Regierungsgeschäfte wieder ungehindert aufnehmen kann. Bis dahin, darf keiner etwas über die Krankheit erfahren, und so ist es deine oberste und erste Aufgabe, Besucher möglichst höflich von ihr fernzuhalten und ihr ansonsten in allen gesellschaftlichen Situationen bei Seite zu stehen, um so gut wie möglich den Schein zu wahren. Wir reisen so schnell es möglich ist nach Rashdul und werden längere Aufenthalte und Kontakte aller Art meiden.“

    Und so geschah es. Ich schloss mich dem Hofstaat der Wesira an, wurde zu ihrer täglichen und nächtlichen Begleiterin und stellte möglichst wenig unangenehme Fragen… Die Herrin ist tatsächlich jeden Morgen wie ein kleines Kind, dass sich seiner Herkunft und seines Namens noch nicht bewusst ist, gebart sich aber in Ton und Körperhaltung immer ihrer hohen Geburt entsprechend.

    Hier zögert sie kurz und du lächelst ihr ermunternd zu. Sie fährt fort:
    Bemerkenswert scheint mir, dass ihre Krankheit ihr Sprachvermögen so komplett aufgehoben hat. Die Wesira spricht nur noch dies seltsam anklingende Garethi, und ist ihrer tulamidischen Muttersprache anscheinend völlig ohnmächtig…

    Wie dem auch sei, die Wesira schickte mich nun tatsächlich nach eures Vaters Residenz um euch um Hilfe gegen die vermeintlichen Räuber anzugehen. Was meint ihr, sollten wir unternehmen?“

  4. „So höre denn meine Geschichte, edler Effendi:

    Die verschlungenen Pfade des Schicksals, hatten mich weit gen Westen geführt, doch längst hatte mich dich Sehnsucht nach meiner eigentlichen Heimat den Tulamidenlanden gepackt. Also kam mir das Angebot der Behüter der Wesira sehr gelegen, sie als Vertraute und Pflegerin zu begleiten. Ich bekam einen sehr großzügigen Lohn in Aussicht gestellt, musste mich aber im Gegenzug verpflichten, absolutes Stillschweigen über die Krankheit der Wesira zu bewahren. Die Götter stehen mir bei, nun da ich dies Versprechen im Begriff bin zu brechen, doch zu seltsam sind all die Ereignisse dieser Nacht, und immer mehr beginne ich zu ahnen, dass ich ungewollt das Werkzeug einer möglichen Verschwörung geworden sein mag… So also sprach der oberste Gardist der Wesira zu mir: „Ein seltsames Leiden hat vom Geist deiner zukünftigen Herrin Besitz ergriffen, so dass sie, des Morgens, wenn sie erwacht nicht mehr gewahr ist, wer sie sei, noch wohin sie unterwegs ist… Die Wesira ist auf der Reise nach Rashdul um dort ihren Oheim den Großwesir aufzusuchen, der ihr hoffentlich den bösen Dschinn wieder austreiben kann, so dass sie ihre Regierungsgeschäfte wieder ungehindert aufnehmen kann. Bis dahin, darf keiner etwas über die Krankheit erfahren, und so ist es deine oberste und erste Aufgabe, Besucher möglichst höflich von ihr fernzuhalten und ihr ansonsten in allen gesellschaftlichen Situationen bei Seite zu stehen, um so gut wie möglich den Schein zu wahren. Wir reisen so schnell es möglich ist nach Rashdul und werden längere Aufenthalte und Kontakte aller Art meiden.“

    Und so geschah es. Ich schloss mich dem Hofstaat der Wesira an, wurde zu ihrer täglichen und nächtlichen Begleiterin und stellte möglichst wenig unangenehme Fragen… Die Herrin ist tatsächlich jeden Morgen wie ein kleines Kind, dass sich seiner Herkunft und seines Namens noch nicht bewusst ist, gebart sich aber in Ton und Körperhaltung immer ihrer hohen Geburt entsprechend.

    Hier zögert sie kurz und du lächelst ihr ermunternd zu. Sie fährt fort:
    Bemerkenswert scheint mir, dass ihre Krankheit ihr Sprachvermögen so komplett aufgehoben hat. Die Wesira spricht nur noch dies seltsam anklingende Garethi, und ist ihrer tulamidischen Muttersprache anscheinend völlig ohnmächtig.

    Außerdem ist da noch die Sache mit dem Diadem… Es scheint sich um ein Familienerbstück zu handeln, und es wird strengstens darauf geachtet, dass es nicht abhanden kommt. In der Tat, darf es die Wesira nicht einmal zum Schlafen ablegen…

    Wie dem auch sei, die Wesira schickte mich nun tatsächlich nach eures Vaters Residenz um euch um Hilfe gegen die vermeintlichen Räuber anzugehen. Was meint ihr, sollten wir unternehmen?

Nun scheint ihr Redefluss zunächst zu versiegen. Während des Sprechens ist sie, so du nichts anderes verlauten lässt, weiter in Richtung eures Anwesens gelaufen, so dass ihr dort in wenigen Minuten eintreffen werdet.

Was möchtest du nun unternehmen?

Veröffentlicht von Mirya

Ein lebensfrohes kleines Bündel, das üblicherweise nicht auf den Mund gefallen ist, gute Gesellschaft ebenso wie gutes Essen genießen kann, und die sich wünscht es ginge immer allen überall gut.

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5 Kommentare

  1. Ich kann ein unwillkürliches Zucken nicht vermeiden, als Halima vom „Höchsten“ spricht. Sollte es sich denn bei der Dienerin um eine dieser unsäglichen Wüstenratten handeln? Ich versuche den Gedanken beiseite zu wischen und meine Vorbehalte gegen Novadi in mein Unterbewusstsein zu verdrängen, während ich ihr weiter zuhöre …

    „Wahr sprichst du, werte Halima, wenn du von Zeichen sprichst. Auch mich brachten wahrhaft seltsame Vorzeichen überhaupt erst in das Sarāy, aber davon lieber später mehr. Die Götter scheinen seltsame Pläne mit uns zu haben, bei Rahja, Phex und der großen Erdmutter. So sprich denn, was hat es mit dem Gebaren deiner Herrin auf sich?“

    Sollte sie wiederum bei meinem Götterschwur stutzig werden, so finde ich noch einige passende Worte, das Ganze auf einen gemeinsamen Konsens zu bringen. Mit Blicken und Gesten zerstreue ich hoffentlich ihre Zweifel, so dass sie schließlich zu erzählen beginnt (7 TaP* übrig von 7 möglichen. Die drei Punkte Erleichterung habe ich nicht verbraucht, kann sie aber – so meine ich – nicht anrechnen).

    Nachdem ich geduldig ihrer Geschichte gelauscht, und sie in bangen Momenten ermutigt habe, weiterzuerzählen (beiläufig fällt mir auf, dass sie ja doch von den Zwölfen spricht) bleibe ich unvermittelt stehen.

    „Bis zu meines Vaters Residenz ist es nicht mehr weit und bis zum Morgengrauen haben wir noch ein wenig Zeit [richtig?!]. Lasst uns kurz dort Station machen und Weiteres bereden. Ich muss einige Utensilien aus meinen Gemächern holen. Weiterhin gilt es zu entscheiden, ob wir uns der Wachen meines Vaters bedienen wollen. Wenn diese uns nämlich zur Hilfe eilen, könnte das unangenehme Fragen nach sich ziehen. Vielleicht gelingt es uns einen Plan zu ersinnen die Schurken im Alleingang von ihrem lästerlichen Tun abzubringen.“

    Ich schaue etwas hilfesuchend nach Yali rüber, während ich wieder in Schritt komme und weiter gen Residenz marschiere. Ich bin emotional hin- und hergerissen. Sich hinter den Wachen meines Vaters zu verstecken empfinde ich als unbefriedigend und irgendwie sagt mir mein übergroßes Ego, dass es doch auch so möglich sein muss, die Banditen in die Flucht zu schlagen. Schließlich ist das hier MEINE große Nacht … wobei mir ja eine Reise durch Sand und Staub am Ende dieser Nacht angedroht wurde, auf die ich eigentlich keine Lust habe. Vielleicht tut Yali ja noch seine Meinung Kund. Vielleicht hat er ja wieder eine seiner tollen spontanen Ideen.

    Jedenfalls werde ich zurück in der Residenz Yali und Halima in das Teezimmer verfrachten, nachdem ich zwei, drei Diener aus den Federn gescheucht habe. Dann ziehe ich mich in meinen Gemächern um. Etwas standesgemäßer soll es sein, aber nicht störend. Und dunkel. Ich lasse mir natürlich nicht nehmen dazu einen farblich passenden Gürtel zu kombinieren. Vielleicht in einem dunklen rot. Mir ist klar, dass meine sonst gewohnte Kleidung bei einem solchen Unterfangen hinderlich sein würde, kann aber auch hier wieder nicht ganz aus meiner Haut. Dann schnappe ich mir Waquiff und meine kunstvoll geschnitzte Holzplatte und kehre in das Teezimmer zurück. Wie gesagt würde ich mir dann gerne noch Yalis Standpunkt anhören, ehe ich entscheide was wir wirklich tun.

    Meine Tendenz geht aber (falls du dann länger vorweggreifen möchtest) mehr Richtung Alleingang.

  2. weil ich irgendwie feststecke mit meinem Gedankenwirr-warr hier zunächst nur eine ordenende, aber weniger stimmungsvolle Zusammenfassung eures Gesprächs/ Plans:
    – Yali selbst ist dem Kämpfen gegen eine Übermacht von Banditen eher abgeneigt, hätte nichts gegen ein paar zusätzliche Soldaten gehabt, spürt aber deinen Unwillen dahingehend und lässt sich dahingehend überzeugen, dass ihr ja Klar im Vorteil seid, dadurch, dass ihr wisst, dass ein Hinterhalt geplant ist.
    – Ihr wisst, dass die Gauner selbst ein Boot besitzen, und dass sie irgendwo Mhanadi-abwärts im Morgennebel dem Boot der Wesira auflauern wollen.
    – Es stellt sich nun die generelle Frage nach eurem Vorgehen, wollt ihr als kleiner Stoßtrupp wiederum den Bösewichtern in den Rücken fallen ODER eher euch an Bord des Schiffs der Wesira verbergen und „gut vorbereitet“ in den Hinterhalt gehen?
    – Oder hast du eine gänzlich andere Idee?
    – Halima betont noch einmal, dass sie der Meinung ist, dass die Wachen der Wesira ihr öfter eher vorkommen wie die Wächter der Wesira und sie bezweifelt, dass sie euch an Bord des Schiffes willkommen hießen. Sie erzählt, nachdem ihr die Gemächer der Wesira verlassen habet, habe diese den Hauptmann der Garde gebeten, die Abreise am nächsten Tag etwas zu verzögern, aber er habe abgelehnt. Man müsse Rashdul schnellstmöglich erreichen, der Oheim sei bereits in großer Sorge. Als Halime selbst ihn etwas später ansprach, Ihr seien Geschichten von gehäuften Überfällen in den Schluchten östlich von Mherwed zu Ohren gekommen, habe er nur gelacht und ihr versichert, sie sei in den Besten Händen. Alle Wachen seien auf zack, sie solle sich nicht sorgen.
    „Wisst ihr, der Hauptmann untersteht ja nicht wirklich der Wesira, sondern eben ihrem Oheim. Aufgrund der Krankheit, nimmt er sie kaum für voll, wenn er ihr auch höchst respektvoll begegnet. Er scheint seine Befehle zu haben, sie schnellst möglich und sicher nach Hause zu begleiten.“

  3. Ich sitze da und grüble noch einen Augenblick. Dann habe ich einen Entschluss gefasst. Wenn also die Bewacher der Wesira uns nicht wohl gesonnen sind und uns vermutlich nicht unterstützen werden fällt eine Begleitung auf dem Schiff aus.
    Yali hat außerdem völlig Recht, dass es wenig Sinn machen wird gegen eine ganze Bande dahergelaufener Banditen zu kämpfen. Deshalb missfällt mir auch ein wenig die Idee einen Hinterhalt für den Hinterhalt zu legen.
    Wir machen einfach Folgendes: Yali und ich suchen dieses Boot flussabwärts und sabotieren es. Vielleicht zünden wir die Segel an (ich nehme noch Feuerstein und Zunder mit) oder bohren ein Loch in den Bug. Dann kommt es erst gar nicht zu einem Überfall … ja, so wird’s gemacht.
    Und Halima gebe ich vielleicht doch noch zwei Wachen mit. Die bekommen den Auftrag im Karawanserai vorstellig zu werden und zu sagen, dass sie vom Bey geschickt wurden. Sie haben den Auftrag die Eskorte ein Stück ihres Weges zu unterstützten. Das klingt gut. Wenn Halima möchte kann sie sich unabhängig von den Wachen zurückschleichen oder eskortiert werden.

    „Na Yali, wie klingt das in deinen Ohren? Ein Meisterplan, oder? Schlagen wir den Schurken ein Schnippchen.“

  4. „Ein guter Plan, Dsche!“ stimmt auch Yali zu, dem sichtbar ein Stein von der Seele gefallen ist, als klar wurde, dass ihr euch nicht direkt auf eine Konfrontation mit dem Schurken einlassen wollt. „Wir nutzen den Schutz der Nacht, und den Schmalz unseres Hirn, da wird uns doch Phex wohl lächeln!“

    Und so macht ihr euch, kurz nachdem Halima mit ihrer Eskorte die Residenz verlassen hat, zu zweit auf den Weg. Da ihr sicherlich ein größeres Stück Fluss abzusuchen habt, nehmt ihr euch Reittier aus den Stallungen (bevorzugst du Pferde oder Kamele?).
    Deine dunklen Gewänder kommen eurem Unterfangen sehr zugute. Im Sattelzeug verstaust du noch Feuerstein und Zunder, sowie ein kurzes dir zum „Rumpf anbohren“ robust genug vorkommendes Messer, sowie etwas Wasser und einige Hand voll Datteln falls die Suche dir lang wird. (weitere Ausrüstungswünsche).
    So brecht ihr denn in zügigem, aber nicht übereiltem Tempo auf. Dem Verlauf des Mhanadi zu im Mondlicht zu folgen fällt euch nicht weiter schwer, und ihr kommt zunächst gut voran, bis ihr in eine etwas felsigere Gegend kommt, wo der Fluss sich teilweise durch enge Schluchten schlängelt. Hier entscheidet ihr euch, auch wegen des besseren Überblicks, nicht direkt am teils kaum vorhandenen Flussufer zu reiten, sondern zunächst oben, auf den Felsvorsprüngen. Hier ist es nun etwas anspruchsvoller einen trittsicheren Pfad zu finden, aber eure Tiere sind durchaus geländekundig. (bitte eine Reiten-Probe, um die Schnelligkeit eures Vorankommens zu bestimmen)
    /desweiteren hätte ich dann gerne noch bevor ich weiter schreibe noch eine Sinnenschärfe-, und eine Schleichen-Probe, schon so im Voraus./

  5. Ich bevorzuge natürlich Pferde. Ich wähle zwei unserer erfahrensten und edelsten schwarzen Shadif. Damit sollten wir gut vorankommen.
    Weitere Ausrüstung erscheint mir relativ überflüssig, ich denke ja wir werden morgen früh wieder zurück sein, da sollten die Datteln und das Wasser reichen. Mein Waquif und mein Fluggerät hatte ich ja bereits in meinen Gewändern verstaunt.

    Im felsigen Geländer scheine ich etwas ungeduldig zu sein, dass verwirrt die Tiere möglicherweise etwas … Gelungene Reiten-Probe mit 0 TaP*

    Was die Sinnenschärfe angeht. Weit vorauszuschauen scheint mir nicht einzufallen. Inutition hat wie immer ausgezeichnet funktioniert, an der Klugheit haperts. Die Probe ging um 1 TaP daneben.

    Ein generell eher vorsichtiges Verhalten behalte ich intuitiv bei: Schleichen mit 0 TaP* gelungen.

    Während wir so daherreiten fluche ich dann und wann leise in Yalis Richtung. Wie kann man nur eine solche Vegetation als Lebensraum einem gemütlichen aranischen Heim und die vernünftig gepflasterte Straße einer Stadt vorziehen. Novadisches Wüstenpack, elendes!!

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