Auftakt 2 (Fortsetzung)

Die Sonne ist noch ein gutes Stück vom Horizont entfernt als du von deiner Suche zurückkehrst.
[Du hast genug Nahrung für das Abendessen und das Frühstück für zwei Personen gesammelt (gelungene Probe + 3 TaP*) und mit den verbliebenen 2 TaP* deine Suchzeit ein wenig verkürzt.]

Lorian hat derweil an eurem Lagerplatz alles für ein Abendessen vorbereitet. An einem improvisierten Dreifuß hängt über einem lustig prasselnden Feuer dein Topf, gefüllt mit frischem Wasser. Die Felle, auf denen ihr schlaft, hat Lorian im Schutz der Eiche ausgebreitet und darauf zwei Holzschälchen mit Löffeln bereit gestellt.
Seine Kleider hat er über einen tiefer hängenden Ast geworfen, der unter dem Gewicht gefährlich knarzt.
Von ihm selbst ist allerdings nichts zu sehen. Erst als du neugierig in die Runde schaust und die Eiche einmal umrundet hast, hörst du von Ferne das Platschen von Wasser. Das muss von dem nicht allzu weit entfernten Bach herrühren und verrät, wo sich der Krieger wohl aufhalten mag.
[Du kannst hier auf ihn warten (dann ist meine nächste Mail fällig) oder ihn am Bach überraschen.]

Deine Tasche lässt du am Lagerplatz zurück und schlenderst (unwillkürlich leise) zum Bach herüber.
Dort findest du Lorian, seinen Oberkörper nach vorn gebeugt, im Wasser hocken. Er ist gänzlich nackt und gerade dabei, sich Wasser mit einem Schwamm unter die Achseln zu schöpfen. Sein Leinenhemd und der Lendenschurz liegen ausgebreitet auf einem flachen, großen Stein, ein Stück von ihm entfernt. Er hat dich noch nicht bemerkt, denn er hat dir den Rücken zugedreht.
Wie begegnest du dieser pikanten Situation?

Veröffentlicht von Meister

Die Mächte des Schicksals.

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1 Kommentar

  1. Habe das Rehkitz sehr Fingerfertig befreit, leider waren meine magischen Anstrengungen nicht so von Erfolg gekrönt, so dass – dank der nicht beruhigten Mutter – auch die Heilung danebenging…
    Aber zurück zum Flüsschen – ich halte einen Moment inne und beobachte neugierig den splitternackten Lorian… Während meiner Runden mit Rauma habe ich wohl einige nackte Körper gesehen – gebärende Frauen, von Koliken geblähte Bäuche, gebrochene Rippen, Arme und Beine. Verwundert stelle ich fest, dass dieses Exemplar aber im Gegensatz dazu durchaus anziehend und – tja – schön wirkt… Ich bin minimal verwundert über die Wärme, die in meinem Bauch aufsteigt, höre dann gleichzeitig auf einer anderen Ebene in meinem Kopf noch Raumas Worte widerschallen “… und diese Kuhle hier, siehst du, zwischen den zwei Muskeln, zeigt eine ausgekugelte Schulter, wie es wohl bei der Arbeit auf dem Felde passieren kann, wenn du sie wieder einrenken willst, bereite zunächst eine Mischung aus folgenden Kräutern….” *ja welche denn noch mal, das konnte ich mir doch schon damals nicht merken*… Ich schüttle unwillkürliche etwas den Kopf und habe plötzlich wieder diesen Bewegungsdrang, den ich bei jedem längeren Monolog meiner alten Lehrerin verspüre – wie einladend doch das kühle Nass glitzert. Und schon überwiegt mein Spieltrieb und ich streife mein Obergewand ab, lasse es neben Lorians Sachen fallen, schnappe mir seinen Lendenschurz, den ich ihm zuwerfe, sobald er mich bemerkt hat und mache mich dann daran, ihm den Schwamm abzujagen, den man doch allzu gut als Wurfgeschoss verwenden kann …
    Nach einer kleinen platonischen Wasserschlacht wird dann wohl gemeinsam das Essen zubereiten/ sich am Feuer (oder in der Sonne, je nachdem wie stark sie noch scheint) getrocknet – aber da bist du dann wieder an der Reihe. Miryas Gemüt ist jedenfalls noch zu unschuldig um absichtlich irgendwelche Anreiz schaffenden Situationen zu provozieren, ist aber ersten zaghaften Erkundungen der eigenen Sexualität gegenüber keineswegs ablehnend eingestellt.

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