Du fliegst als wäre der Namenlose hinter euch her, und tatsächlich erreicht ihr vor dem Sturm das Lager. Hier herrscht bereits einige Aufregung, anscheinend haben auch die Wachen die Sandwolke bemerkt. Einige Lagerbewohner eilen kopflos hin und her, z.B. der feiste Kaufmann versucht verzweifelt, seine Waren mit Seilen und Pflöcken zu sichern, die er im weichen Sand versenkt. Die Novadis, die ohne Zelt reisten haben sich zu einem Kreis zusammengekauert, klammern sich aneinander fest, die Köpfe in der Mitte und von ihren Gebetsteppichen bedeckt. Mhelek brüllt Anweisungen. Du verstehst nicht alles, aber du meinst etwas wie “zusammen bleiben” und “Richtung Westen” zu hören. Du drückst Larissia dein Board in die Hände und schickst sie ins Zelt. Dann kämpfst du dich durch den stärker werdenden Wind bis zu den Tieren vor. Die Kamele haben sich zusammengekauert und ihre Köpfe irgendwo zwischen den Beinen verborgen. Die beiden Pferde jedoch zerren panisch an ihren Stricken, und als du das eine los bindest galoppiert es laut wiehernd davon. Bevor du den zweiten Strick löst, schickst du eine stumme Bitte an Satuaria und redest beruhigend auf das Tier ein. Seine wild rollenden Augen fixieren dich schließlich und es hört auf sich gegen den Strick zu werfen. Du blendest aus, was um dich herum geschieht, deine ganze Aufmerksamkeit gilt dem Tier, dem du weiter beruhigend über den Hals streichst, und auf es einredest, während du es nun vorsichtig in Richtung Zelt leitest. Es ist einen Augenblick lang komplett still um euch.
Dann trifft der Sturm auf das Lager. Von einem Moment auf den anderen gibt es um dich herum nur noch Sand. Dein Pferd scheut, steigt und rast los. Dabei wickelt sich der Strick so ungünstig um dein Handgelenk, dass du von den Beinen gerissen wirst. Wie eine Marionette hängst du an der Seite des rasenden Tieres und weißt kaum mehr wo oben und unten ist. Du hustest, denn du hast eine gehörige Portion Sand eingeatmet. Immerhin zieht dein Reittier dich aus dem Sturm fort, dass du weiter zu atmen vermagst. Purzelnd ziehen Bilder an dir vorbei. Durch den immer noch peitschenden Sturm meinst du vor dem Lager Larissias Silhouette zu erkennen. Gegenstände wirbeln durch die Luft. Dann schlägt dein Kopf auf etwas Hartes und dir wird schwarz vor Augen.
Du erwachst. Dein Kopf schmerzt. Deine Zunge klebt an deinem Gaumen, und jeder Teil deines Körpers fühlt sich wie gerädert. Dir ist heiß. Vorsichtig öffnest du die Augen, und schließt sie gleich wieder, als das Gleißen der Sonne dir einen Stich versetzt. Durst hättest du. Suchend tastest du an deinem Gürtel nach deinem Wasserschlauch, und Satuaria sei dank, da hängt er, prall gefüllt. Die Augen zu Schlitzen verengt setzt du dich auf und nimmst den Schlauch begierig an die Lippen. Die ersten Schlucke schmecken sandig und heiß, doch dann trinkst du immer hastiger. Als der Schlauch halb geleert ist, hälst du inne. Hat man dir nicht einmal gesagt man solle den Ausgedörrten nicht zu hastig trinken lassen? Nachdenklich verschließt du den Schlauch wieder. Bist du ausgedörrt? Wer bist du überhaupt und vor allem wo? Du stehst auf. Deine Beine gehorchen nur widerwillig. Wenn nur der stechende Schmerz hinter den Augen endlich aufhören möge. Dein Inneres rumort, dein Magen dreht sich um, und schon gibst du eine kräftigen Schwall sandige Brühe von dir. Du sinkst wieder auf die Knie und versuchst einen klaren Gedanken zu fassen. Du trinkst – nun vorsichtig – einige kleine Schlucke von dem verbliebenen Wasser. Immerhin fühlst du dich nun etwas besser. Du bist Bey Dscheridan. Und du bist irgendwo in der Wüste. In alle Richtungen siehst du Sand. Allerdings meinst du in Richtung A am Horizont die Umrisse eines Gebirges zu erkennen. Du trägst deinen Waquif und deinen Wasserschlauch am Gürtel. In den Falten deines Gewandes kannst du das vermaledeite Diadem ertasten. Deine Gewänder sind staubiger den je und du spürst Sand in deinen Untergewändern, in deinen Schuhen, deinen Ohren, deinen Haaren… Wie du aussehen magst, stellst du dir lieber gar nicht vor. Das Pferd siehst du nirgends. Auch keine Hufspuren im Sand. Du ziehst dir dein Kopftuch weiter in die Stirn und beschließt loszulaufen. Hierzubleiben hat schließlich keinen Sinn. Möchtest du eine bestimmte Richtung einschlagen?
Mit einer erfolgreichen Orientierungsprobe gelingt es dir “Richtung A” einer Himmelsrichtung zuzuordnen.
Da du an einem Sonnenstich mit Dehydrierung leidest verwende bitte folgende Modifitatoren auf deine Eigenschaften bis du Gelegenheit hattest im Schatten zu rasten und ausreichend zu trinken: KL -1 KK – 1 GE -1 IN+2
Möglicherweise verändert das Ergebnis einer Sinnenschärfenprobe ja auch deine Pläne:
TaP*.
Weiter »
- Dir fällt nichts besonderes auf.
- Aus Richtung B (links von Richtung A) hörst du wiederholt ein klagendes Geräusch.
- Aus Richtung B (links von Richtung A) hörst du wiederholt ein klagendes Geräusch.
Du hast eher den Eindruck, dass es sich um das Wimmern oder Winseln eines Tieres handelt, als um Sprache oder Worte. - Aus Richtung B (links von Richtung A) hörst du wiederholt ein klagendes Geräusch.
Du hast eher den Eindruck, dass es sich um das Wimmern oder Winseln eines Tieres handelt, als um Sprache oder Worte. Ein Pferd ist es nicht. Eher das Greinen einer Katze.
Bei Satuaria! Mit welcher Prüfung wollen die Götter mich hier strafen!
Ich kann all das einfach nicht glauben. Und dann dieser vermaledeite Schmerz hinter der Stirn, der meine Panik ob des vielen Staubes noch bei weitem übertrifft. Das erste Mal in meinem Leben ist mir der Dreck aber egal und ich schaue mich beinahe panisch um. Wie war das gleich. Mittelstand der Praoisscheibe gen Süden, Sonnenaufgang im Osten, Sonnenuntergang im Westen. Das ist alles, was ich noch aus dem Unterricht zusammenkratzen kann. So kann ich denn zumindest am Stand der Sonne grob einschätzen, in welche Richtung A liegen sollte (Orientierung gelungen, keine TaP*, da TaW 0)
Die gleißende Sonne, die Ablenkung durch den vielen Staub und der pochende Kopfschmerz trüben meine Sinne so sehr, dass mir nichts weiter auffällt (Sinnenschärfe ging um 4 daneben – KL-Probe 8 drüber, damit die 4 Punkte aufgebraucht. Intuition gelang dann zweimal.)
Laut sage ich mir: „Wie war denn das noch … Wir sind im Osten aufgebrochen und durch die Wüste entlang des Gebirges gen Westen marschiert. Und wir wollen in die Oase, die … ja wo denn liegt? Und überhaupt. In welche Richtung mag das verdammte Pferd aus dem Lager geprescht sein?“
Ich drehe mich nochmal panisch im Kreis: „Hallo? HALLOHO? Ist hier irgendwo jemand? Hallo? Hilfe!!“
Dann marschiere ich eiligen Schrittes gen Westen los, oder das wofür ich es halte. Erst sehr schnell gehend in der absurden Hoffnung dadurch schnell das Lager wieder zu finden. Als die Anstrengung abermals meinen Schädel explodieren lässt verlangsame ich aber meinen Schritt wieder und gehe normal weiter.
Du marschierst trotzig durch den Sand. Beschwerlich ist es, die frisch verwehten Dünen hinauf und hinunter zu stapfen. Die Wanderungen der letzten Tage, auf Pfaden, die die Menschen und Kamele vor dir fest getrampelt haben, scheinen dir nun im Vergleich ein reiner Spaziergang gewesen zu sein. Immerhin bist du wenigstens sicher, in die richtige Richtung unterwegs zu sein. Nördlich von dir erstreckt sich das Khoramgebirge an dessen Ausläufern eure Karawane in westliche Richtung unterwegs war. Da das Gebirge weiter weg ist als sonst, musst du ein Stück nach Süden geschleift worden sein. Du solltest dich also südwestlich halten um die Oase El Karram zu erreichen. Nach einigen Dünen findest du deinen Rhytmus und stapfst nun Schritt um Schritt weiter deinem unklaren Schicksal entgegen. Deine Füße gehen ganz von alleine, getrieben von dem dich beherrschenden Willen, weiter zu leben. Du denkst nicht weiter. Du gehst.
Bis ein Geräusch deinen Blick auf ein Bündel unweit deines Weges lenkt. Deine Gedanken fokussieren sich wieder, als du darauf zu eilst. Du erkennst Stofffetzen im Sand, die dich der Farbe nach an die großen Säcke des Händlers aus eurer Karawane erinnern. Unter der Schicht aus Sand und Stoff bewegt sich etwas, und gibt eine Art ersticktes Jaulen von sich. Völlig berauscht von der Entdeckung eines weiteren lebendigen Wesens in dieser stickigen Staubhölle trittst du ohne weitere Gedanken an einen mögliche Gefahr herzu. Du brauchst nur ein paar Handgriffe, um die Situation zu überschauen: Vor dir windet sich, hoffnungslos in zerfetzen Stoff und Stricke verheddert ein Tier im Sand. Die Stricke, die der Händler an diesem Sack angeknüpft hat, habe ihn offensichtlich nicht gegen den reißenden Wind zu schützen vermocht. Stattdessen hat er sich losgerissen, und wurde, seines Inhaltes beraubt zu einer Art fliegendem Fischernetz. Mit seinen Krallen hat das Tier zwar den Sack durchlöchern können, sich dabei aber weiter in den Stricken verfangen und sich durch seine hektischen Bewegungen nur noch mehr darin verschnürt.
Keine Frage, ohne dein Eingreifen wird dieses Tier hier verenden, der sengenden Hitze schutzlos ausgeliefert. Das Tier gibt ein müdes Fauchen von sich, als du den Stoff berührst, und endlich hast du das sich windende Gewirr soweit sortierst, dass du den Kopf des Wesens entdeckst: Es ist ein Khom-Gepard, und wenn dich nicht alles täuscht, handelt es sich um dasselbe Exemplar, dem du bereits in den letzten zwei Nächten begegnet bist. Diesmal allerdings erwidert er deinen Blick kaum, noch scheint er dich überhaupt richtig wahrzunehmen. Seine Bewegungen scheinen bereits an Kraft verloren zu haben. In der Zeit seit dem du ihn entdeckt hast, hast du mehrfache Ruhepausen mit anschließenden, schwächer werdenden Phasen des sich Windens beobachtet…
Für einen kurzen Augenblick schießt mir ein völlig absurder Tötungsgedanke durch den Kopf. Vielleicht ist es die Enttäuschung statt anderer Menschen nur diese wilde Kreatur gefunden zu haben, vielleicht verwirrt aber die sengende Hitze auch zunehmend mein klares Denken. Jedenfalls bin ich einen Lidschlag lang selbst erschrocken darüber und halte inne.
Dann versuche ich das eh schon so erschöpfte Wesen weiter zu beruhigen, indem ich es ähnlich kraule wie den oft so übel gelaunten Kater meiner Großmutter. „Weißt du, dass wir etwas gemeinsam haben? Ich komme hier nicht weg, weil ich mich in meiner Orientierungslosigkeit verheddert habe und du dich in diesen Seilen hier. Anders als du mich, kann ich dich aber vielleicht entwirren. Schau mich nicht so fragend an … ich weiß dass du mich nicht verstehst.“
Dann zücke ich den Waquif und trenne die Seile auf. „Na los! Du bist frei … du wirst dich hier vermutlich besser auskennen als ich, also lauf schon los.“
Sollte der Gepard seine Kräfte nicht mobilisieren können würde ich ihm nach kurzem Zögern noch etwas Wasser aus der Flasche auf die Schnauze kippen: „Aber das ist das letzte Mal, dass du dich an anderer Leute Vorräte vergreifst!“
Dein Kraulen und deine ruhige Stimme scheinen das Tier wieder soweit in die Gegenwart zurückzuholen, dass es seinen Blick auf dich richtet. Als du seine Fessel durchtrennst lässt es ein kehliges Knurren vernehmen. Etwas taumelig richtet es sich auf. Dann schüttelt es sein staubiges Fell aus, dass der Sand nur so fliegt, fletscht seine Zähne in deine Richtung und spurtet dann los, Richtung Südwesten.
Enttäuscht siehst du ihm nach. Seine Bewegungen sind deutlich weniger elegant als letzte Nacht, und er kommt langsamer voran. Trotzdem traust du dir in deinem jetzigen Zustand keinen Sprint zu. Und was erhoffst du dir auch? Dass er sich umdreht und danke sagt? Langsam ist es wirklich an der Zeit, dass du aus dieser verfluchten Sonne kommst… Möchtest du deinen ursprünglichen Pfad wieder aufnehmen, der etwas westlicher geht oder der Spur des Geparden folgen? Beide Wege führen dich näher an das Gebirge, was ja ein Ende der Wüste in Aussicht stellt.
„Nichts zu danken“ rufe ich dem davon eilenden Tier hinterher. Ich verziehe kurz mürrisch den Mundwinkel, aber es ist natürlich wahr: Was soll man schon von einem wilden Tier erwarten. Ich schnappe mir noch einen großen Fetzen von dem Sack, in dem sich der Gepard verheddert hatte und bedecke damit zusätzlich mein Haupt. Dann gehe ich dem Tier hinterher. Mir kommt in den Sinn, dass der Gepard sich vielleicht auch ausruhen muss und Schatten und Wasser suchen wird.
Da ich ja ohnehin keine Ahnung habe, ob ich wirklich in einer guten Richtung unterwegs bin kann ich meinen Kurs auch diesem penetranten Viech anpassen. Da er bisher mich verfolgt zu haben scheint, kann ich auch den Spieß jetzt auch einfach herumdrehen.
Und wieder schleppst du dich durch das endlos erscheinende Auf und Ab der Dünen. Du hast inzwischen kein Zeitgefühl mehr. Ab und an hast du angehalten um ein paar Schlucke aus deinem Wasserschlauch zu trinken. Jetzt ist er leer und das Gebirge unmerklich näher gerückt. Es gab einen Moment wo die Dünen flacher zu werden schienen, und das erfüllte dich mit etwas neuer Kraft, aber auch hinter den flachen Dünen erstreckten sich nur weiter endlos flache Dünen. Wenn du dich vielleicht einfach mal ein bisschen hinsetzen und ausruhen würdest, bis dass es endlich etwas kühler wird? Ein verlockender Gedanke, der mit jedem mühseligen Schritt sinnvoller erscheint. Deine letzte Mahlzeit ist jetzt bestimmt bald einen Tag her, doch seltsamerweise verspürst du gar keinen Hunger. Auch keinen großen Durst, jetzt wo du so drüber nachdenkst. Nur deine Füße bräuchten mal eine kleine Pause… Nur eine ganz kurze Pause… Du stolperst, rappelst dich aber wieder auf. Werden da vorne die Dünen nicht wieder flacher? Ein paar Schritte später strauchelst du erneut. Du rutscht ungelenk eine Düne hinab, und diesmal bleibst du einfach sitzen. Bald muss doch der abend kommen. Dann wirst du weiter gehen… Da jagt dir plötzlich ein fürchterliches Brüllen einen solchen Schreck durch Mark und Bein, dass du augenblicklich wieder auf den Beinen stehst. Mit gefletschten Zähnen stürmt eine Raubkatze von der Düne hinter dir herab, auf dich zu und du rennst los. Du hättest nicht gedacht, dass deinem Körper noch solch eine Kraft innewohnt! Jetzt fliegen die Dünen praktisch unter dir dahin. Nein, du bist nicht hierher gekommen um als Katzenfutter zu enden! Plötzlich wird der Boden unter deinen Füßen fester, und du entdeckst den ersten Ausläufer des Gebirges. Beflügelt durch diese Feststellung und durch einen kurzen Blick über die Schulter (die Katze ist noch hinter dir, hat aber nicht zu dir aufgeschlossen) legst du noch einen weiteren Zahn zu. Weit kannst du nicht mehr laufen, das teilt dir ein stechen in deiner Brust mit, aber auf dem felsigen Untergrund kommst du deutlich besser voran und nach einigen Metern entdeckst du zwischen zwei Felsbrocken eine Nische, die dir wie ein gutes Versteck scheint. Mit einem verzweifelten letzten Satz hechtest du hinein. Keuchend kauerst du dich zusammen und versuchst so weit wie möglich in den Unterschlupf hineinzukriechen. Überrascht stellst du fest, dass die Nische deutlich größer ist, als du von außen vermutet hattest. Sie verjüngt sich zwar zu einer schmalen Spalte, aber der Gedanke an deinen Verfolger reicht, um dich hineinzuquetschen, soweit es geht. Und auf einmal weitet sich die Spalte wieder und du erreichst eine kleinen Hohlraum. Es fällt nicht genug Licht hinein, als dass du die Ausmaße erkennen könntest, aber du kannst stehen und dich drehen ohne an Felsen zu stoßen. Du lässt dich zu Boden sinken und wartest bis sich dein Atem etwas beruhigt hat. Angenehm kühl ist es hier! Du behälst den „Höhleneingang“ genau im Auge und deinen Waquif fest umklammert, für den Fall dass dein Verfolger auftaucht… Als sich einige Minuten nichts getan hat beschließt du…
Ein trockenes Schluchzen entfährt mir und eine verzweifelte Panik steigt in mir auf. Zwar tuen mir die kühlere Luft und der Schatten hier drinnen gut, jedoch möchte ich nicht in diesem Loch hier verenden. Wenn ich nun ohnmächtig werde und die Raubkatze hier hereinkommt um mich dann zu fressen?
Richtig Herr meiner Gedanken bin ich nicht mehr als die mich übermannende Panik meine astralen Kräfte fließen lässt und sich überraschend zielsicher in der kurzzeitigen Stärkung meiner Körperkraft manifestiert (KK + 3 für 5 KR). Ich stürze mit lautem Gebrüll aus der Höhle heraus und fuchtel dabei wild mit meiner Waffe herum.
Ich fühle mich nicht dazu imstande das Raubtier wirklich zu töten, aber in meiner Verzweiflung hoffe ich es durch mein Gehabe so sehr einzuschüchtern, dass es vor mir flieht. Sollte ich den Eindruck haben, dass es vor mir flieht ziehe ich mich dann in die Höhle zurück und muss erstmal ausruhen um mit einem klareren Kopf weiter planen zu können.
Sollte ich feststellen, dass ich es abermals mit dem Geparden zu tun habe, werde ich wahrscheinlich eher die Waffe fallen lassen: „Und das ist nun dein Dank dass ich dich befreit habe? Mich als dein Abendessen zu betrachten? Vielen Dank auch du undankbares Mistvieh!“ Dann trete ich nur ein wenig Sand in seine Richtung und falle dann auf die Knie, vom Schwindel übermannt. Falls ich dazu noch in der Lage bin und der Gepard nicht weiter reagiert ziehe ich mich dann unverrichteter Dinge in den Schatten der Höhle zurück. Es kann auch sein, dass ich von der Erschöpfung überwältigt an Ort und Stelle nach vorn überklappe und Ohnmächtig werde …