Aus dem Schlaf gerissen

Unvermittelt erwachst du und bist einen Augenblick orientierungslos. Es ist noch stockfinster und so benommen wie du bist muss es auch noch mitten in der Nacht sein. Doch was hat dich geweckt? Eikiko scheint jedenfalls noch zu schlafen stellst du fest. Du setzt dich auf und lauscht angestrengt.

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Der Sieben-Baronien-Weg

Tatsächlich überragst du alle drei Gesellen um Haupteslänge, wie du feststellst, als sie heran sind.

„Na, wenn das kein Fingerzeig Angroschs für eine Pause ist, soll mir direkt der Bart abfallen“ antwortet der Gruppensprecher und die anderen nicken zustimmend.

„Meine Brüder und ich danken für deine traviagefällige Einladung, kleines Fräulein Mirya, und nehmen diese gern an. Doch lass uns etwas von unserem Proviant teilen. Dir deine kleine Wegzehrung wegzuessen wäre mehr als unhöflich.“

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Auf neuen Wegen

„Satuaria sei’s gedankt, eine Straße!“ rufst du freudig aus, als du bei deiner Suche endlich fündig wirst.

Die ersten Tage verliefen genauso wie du es dir erhofft hattest: Das freundliche Praoisrund machte das Wandern beschaulich, die Einsamkeit des Waldes gab dir Gelegenheit deinen Gedanken nachzuhängen, die schlimmen Ereignisse hinter dir zu lassen und dich mit Eikiko auszutauschen.

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Der Preis des Goldes

Du landest flach auf dem Rücken und der Aufprall jagt dir die Luft aus den Lungen. Für einen Augenblick wird dir schwarz vor Augen. Du weißt nicht, wie viel Zeit vergeht bis du die Augen wieder aufschlägst und kurz bist du von dem Wunsch erfüllt hier einfach nur noch liegen zu bleiben und mit dem Sog des Goldes in die Tiefe gerissen zu werden. Da siehst du hoch über dir etwas baumeln. „Sari! Sari! Sari bitte!“ hörst du wie durch Watte eine entfernte, aber bekannte Stimme rufen.
Schlagartig kommt wieder Leben in dich. Preidan liegt oben auf dem Sims und reckt dir mit der Hand zwei Goldketten entgegen. Du rappelst dich auf, ignorierst das Chaos um dich herum, gehst ein Stück zurück und springst dann mit aller Kraft ab um nach den Ketten zu greifen.

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In der Höhle des Löwen

zur besseren Übersicht: ganz links Teleporterstein, ganz rechts: Treppe nach unten

Du denkst im ersten Moment, dich in einer der Türnischen zu verbergen, aber als er sich der Treppe nähert, bemerkst du, dass Dunchaban ein Licht bei sich trägt. Also huscht du den Gang weiter zurück, schickst ein Stoßgebet an Feqz und Satuaria, dass die Türangel diesmal etwas leiser sei und drückst dich mit Ramal in den Lagerraum. Geschafft! Mit pochendem Herz lehnst du dich von Innen an die Tür und versuchst Dunchabans Schritte auszumachen. Ramal hält sich geduckt an deiner Seite. Schritte gehen an deiner Tür vorbei. Stille. Wieder Schritte im Gang. Das Quietschen einer Tür. Maruchs Stimme. „Kommt Holdeste, nun wird euer Unglück bald ein Ende haben.“ Schritte auf Stufen. Stille.

Es ist an der Zeit (44)

Die Tage nach Daras Tod vergehen wie im Fluge. Vieles dreht sich um ihre Bestattung. Letztlich war sie eine sehr alte Frau und sicher bereits eine Last für die Bauernfamilie. Auf der andren Seite war sie eine Matriarchin, die von ihrer kleinen Kammer aus Dinge im Einklang hielt. Du hast nach ihrem Tod gerade abends vor dem Schlafen immer wieder an ihre Worte denken müssen, an die Fäden, die eure gemeinsame Mutter Satuaria spinnt und die sich eure Wege kreuzen ließen. Scheinbar zur rechten Zeit.

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