Sonnenstrahlen (41)

Als ob Rondra bestätigen wolle, dass die Dunkelheit nun zunächst weitergezogen ist, trittst du am folgenden Morgen ausgeschlafen auf einen von der Sonne beschienenen Innenhof, auf dem soeben das Leben zu erwachen beginnt. Da dein Magen wahnsinnig knurrt beschließt du zunächst im Haupthaus in der Küche nach dem rechten zu sehen ehe du erneut deinen Patienten die Aufwartung machst.

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Madas Spiegel (3)

Unter Birshens wachsamen Augen füllst du deine Schale mit Wasser. Deinen hoffnungsvollen Vorschlag, doch wieder gemeinsam ins Wasser zu steigen, hat Birshen schmunzelnd abgelehnt: „Du wirst in Zukunft auch nur die kleine Schale haben. Und außerdem wollen wir uns doch heute wirklich konzentrieren…“ Natürlich hat sie Recht denkst du, und bist im Grunde genommen ganz froh, dass du dich jetzt allein auf den Fluss der Magie fokussieren kannst.

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Vorbereitung (2)

Du erwachst am nächsten Vormittag und fühlst dich ausgezeichnet. Neben dir schlummert noch der Gepard – Ramal, korrigierst du dich. Dein Gehirn braucht einen kleinen Moment um das geschmeidige Tier und den hübschen Mann von gestern Nacht zu einem Bild zusammenzufügen. Dann aber fühlt es sich so an als wären sie schon immer eins gewesen.

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Eine schwere Bürde (40)

Im Raum gibt es eine Öllampe, die du entzündest, weil du weißt, dass sie ein angenehmes Licht wirft, das Lorian nicht aufwecken wird.

Dann beginnst du mit deiner Inspektion die – so musst du innerlich beinahe lachend feststellen – Rauma die Brust stolz würde schwellen lassen. Warum musst du eigentlich ausgerechnet jetzt gerade schon zum zweiten Mal an sie denken?

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Vertraut

Es liegt Magie in der Luft… Das goldene Schimmern, dass dir von draußen entgegen gleißt als du die Tür öffnest lässt dich kurz zweifeln, welche Tageszeit ist, aber schon entdeckst du, am schnell dunkler werdenen Himmel, die volle Mada über dir. Sie taucht alles in einen unwirklichen Glanz. Eine Nacht in der außergewöhnliche Dinge geschehen…

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Sensibar Emphaticus (39)

Du hast diese Magie der Empathie bisher nie auf ein Kind angewendet und bist für den Bruchteil einer Sekunde überwältigt von der Fülle und Intensität dessen, was dir vom kleinen Brin entgegen schwappt. Mangels geeigneter Worte die dein Verstand fassen könnte, formen sich Bilder großer dunkler Regenpfützen voller Trauer und Tränen vor deinem inneren Auge, jede getrennt von der anderen durch wunderschöne Blumenbeete – Momente absoluten Glücks, wie sie wohl nur ein Kind empfinden kann.

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Reigen #7#

Du isst ein paar der dargebotenen Naschereien, und stellst fest, dass sie mit dem Glauben an eine Illusion tatsächlich ziemlich nichtssagend schmecken. Soroush hingegen ist begeistert, dass du zugreifst und beantwortet die bereitwillig die ersten Fragen: „Der Herr hat schon immer hier gewohnt. Aber früher, früher war er häufig auf Reisen oder in der Oase, und kam nur hierher, wenn ihm danach war. Aber seit er die Glocke und die Oase herein geholt hat, geht er gar nicht mehr hinaus… Und wenn du mich fragst, schlägt ihm das manchmal ganz schön auf die Stimmung… obwohl seitdem die Frau…“ –

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Sarabande #5#

Vor euch öffnet sich die Schlucht, bis sie schließlich an der weitesten Stelle ca 20 Schritt misst. In etwa 100 Schritt Entfernung begegnen sich die beiden Seitenwände dann wieder im Ende der Schlucht. Außer dem Eingang durch das schmale Felstor, durch das ihr hereingetreten seid, kannst du auf den ersten Blick keine Öffnungen in den Felswänden entdecken. „Sarabande #5#“ weiterlesen

Paso Doble #4#

Etwas in eurer Dynamik hat sich verändert – ihr tanzt wieder, jedoch seid ihr in diesem Tanz beide mehr auf der Hut. Handelte es sich gestern aber noch um einen gemächlichen Eröffnungstanz, der sich langsam steigerte, tanzt ihr heute einen rassigen Paso Doble, bei dem jeder mit aufregenden Figuren von seinem kleinen Geheimnis abzulenken versucht, und den anderen zu Beeindrucken trachtet. Irgendwie „kämpft“ ihr nun plötzlich darum, wer der bessere Tänzer ist. Es gilt zu zeigen, dass man eigentlich auch ganz ohne die Hilfe des Anderen auskommt.

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Erwachen #3#

Lange wälzt du dich unruhig auf deinem Lager, vor deinem Inneren Auge ziehen Bilder und Erinnerungen vorbei, immer schneller und absurder werdend, während du vom Wachen ins Träumen driftest: Die Nacht in Mherwed, in der alles begann. … Der magische Moment, als dir Larissias Bild in Gedanken erschien. … Der Kampf auf dem Boot… die Befreiung vom Diadem … die Tage eurer Flucht… immer unregelmäßiger wechseln die Szenen und immer düsterer und absurder verändern sie sich dabei: „Erwachen #3#“ weiterlesen

Ein Tanz in der Wüste #2#

Aus Birshens Proviant packst du noch Ziegenkäse, Tomaten und Wurst auf das Tuch. Studiosus Maruch nimmt deine Beigaben zum gemeinsamen Mahl mit einem wohlwollenden Nicken zu Kenntnis. Der Wein in seinem Schlauch ist von guter Qualität, aber mit Wasser verdünnt, was dir nach dem heißen Tag nur recht ist. Er legt den Schlauch kurz beiseite, und räuspert sich. „Ein Tanz in der Wüste #2#“ weiterlesen