Ein Band der Freundschaft (38)

Während du deine Zeichnung auf die Wand aufbringst hast du drei aufmerksame Beobachter. Die Trollmutter, das Trollkind und Eikiko haben sich in einer Art Halbkreis um dich gesetzt, während du deine Zeichnung von der Karte auf die Wand aufbringst. Überhaupt scheint dir das Zeichnen der Abläufe eine gute Idee, kannst du doch einige Sachverhalte so besser darstellen als rein pantomimisch. Der verstehende Gesichtsausdruck der Trollmutter gibt dir darin recht. Als du mit allem fertig bist, tritt ein betretenes Schweigen in der Höhle ein, nur durchschnitten vom Rascheln des Trollkindes, das sich nah an seine Mutter kuschelt. „Ein Band der Freundschaft (38)“ weiterlesen

ein reges Lüftchen ’25‘

Du liegst auf deinem Lager und beobachtest das Schattenspiel, was die letzte Glut des Kaminfeuers an der Decke erzeugt. Irgendwie hatte Birshen keinen Spaß an deinen witzigen Einfällen, und du keine Lust auf ihre komplizierten Analysen. So hat sie dich kurzerhand in der Küche allein gelassen und irgendwo anders ihr Lager aufgeschlagen. „ein reges Lüftchen ’25‘“ weiterlesen

Im Scheine der Mada ’24‘

Birshen führt dich zur Zitadelle, und dann entlang eines der Wasserkanäle zum Rande des Gartens. Hier erreicht ihr eine runde, komplett von Sträuchern eingerahmte Ebene. Das Herzstück wird von einer halb im Boden eingelassenen, im Durchmesser etwa 2 Schritt großen Wanne gebildet. „Im Scheine der Mada ’24‘“ weiterlesen

zurück im Turm ’23‘

 

Deine gespielte Empörung bringt dir des Magisters Sympathie ein: “einen gelehrigen Schüler wie dich würde ich nur allzugerne unter meine Fittiche nehmen. Zu schade, dass mein Wirken auf diese Kammer hier beschränkt ist. Aber am reichen Schatz meines Wissens werde ich dich gerne teilhaben lassen:

„zurück im Turm ’23‘“ weiterlesen

Die Schlucht ’22‘

Du springst auf und rennst los. Gepard zeigt seine volle Laufleistung und gewinnt an Abstand zu dir. Bevor du aufgeholt hast, hat er Rias Verfolger überholt und stellt sich ihm zähnefletschend entgegen. Du springst von Stein zu Stein und überlegst fieberhaft was am besten zu tun ist.

„Die Schlucht ’22‘“ weiterlesen

Der Ausritt ’21‘

Birshen bittet euch noch, eine Karaffe frisches Quellwasser mitzubringen, dann reitet ihr los. Es tut gut, so sorgenfrei und ohne Verfolger oder dringend zu erreichendes Ziel unterwegs zu sein. Auch Rashid und die Tiere scheinen deine positive Stimmung zu spüren. Sia und Ria wiehern fröhlich und traben munter drauf los. Das nimmt der Gepard wiederum als Ansporn eine spielerische Jagd zu beginnen. Er läuft nicht bei Fuß, sondern spurtet ein Stück voran um euch dann betont lässig wieder aufholen zu lassen. Das Reiten bereitet dir so viel Freude, dass du sogar kurz vergisst, dass du „nur“ auf einem Pony sitzt. „Der Ausritt ’21‘“ weiterlesen

Der Turm ’18‘

Noch in der Dämmerung brecht ihr auf. So erreicht ihr den Berggipfel noch weit bevor das Praiosrund die Hälfte seiner Reise am Himmel zurückgelegt hat. Es bietet sich ein atemberaubender Anblick: Ihr könnt zu eurer Rechten hinabschauen in die gleißende Weite der Khom, die sich schier endlos erstreckt, zu eurer Linken liegen, teilweise noch im Schatten, die saftig grüne Auen des Mhanaditals. Vor euch ragt ein fast 50 Schritt hoher steinerner Turm auf. Unter dem Zwiebeldach lugt in nördlicher sowie in südliche Richtung ein Balkon hervor.

„Der Turm ’18‘“ weiterlesen

Unterwegs ’17‘

Bevor Rashid eine Antwort geben kann, hört ihr das Rufen eines Mannes, der euch von der Oase her nachläuft. Dir schießen zuerst Fluchtgedanken durch den Kopf, doch dann erkennst du Omars Stimme. Er winkt mit etwas. Als er zu euch aufgeschlossen hat, reicht er dir ein Bündel. “Unbedachter Bruder der Eile, nun hätte sich fast doch noch erfüllt, was zu verhindern du so viel Mühe auf dich genommen hast…” Tatsächlich hält er das eingewickelte Diadem in seinen Händen. Es muss dir im Teezelt aus den Taschen gerutscht sein… Du beschließt es von nun an an dir festzubinden, verabschiedest dich erneut bei Omar und ihr brecht auf.

„Unterwegs ’17‘“ weiterlesen

Im Funduq ’16‘

Ishaban eilt davon und der völlig perplexe Rashid lässt deine ermahnenden Worte mit offenem Mund über sich ergehen. Sein Gesichtsausdruck lässt deine Wut verpuffen, und als er dir dann mindestens genauso wütend antwortet, dass Sia und Ria vielleicht etwas klein geraten, aber bestimmt keine Esel sind, entspannst du dich wieder ein wenig.

„Im Funduq ’16‘“ weiterlesen

Die Oase ’14‘

El’Karam (oder im lokalen Dialekt Al’Karram), die Stammesoase der Beni Kharram liegt oberhalb des Wüstenniveaus in den südlichen Ausläufern des Khoramgebirges. Die Oase speist sich aus einer Gebirgsquelle und bietet das ganze Jahr über reichlich Wasservorräte.
Sie zählt das Jahr über etwas mehr als 200 Einwohner (zu Zeiten der Stammestreffen deutlich mehr). Sie liegt günstig entlang der Handelsroute entlang der südlichen Gebirgsausläufer, ist aber auch über mehrere Steilpässe zu erreichen. „Die Oase ’14‘“ weiterlesen