Zappelnd und schimpfend baumelst du am starken Arm eine hünenhaften Beni Novad, der dich mit einer Mischung aus Neugier und Aggresivität mustert. Er hebt dich dicht vor sein Gesicht, als er lacht: „Was haben wir denn da? Einen schimpfenden Wasserfloh? Was mache ich jetzt mit dem Wasserfloh?“ Dabei entblößt er ein ekelhaftes Arsenal an Zahnstummeln, …
Kategorie-Archiv: Dscheridan
Ein Schiff im Mondenschein *14*
Gerade will die Reiterei dir lang werden, als Yali den Lauf seines Pferdes verlangsamt, und dir bedeutet es ihm gleich zu tun. „Sie mal, Dsche!“ raunt er dir zu, als dein Pferd neben seinem zum Stehen kommt: „Die Felsen dort unten!“
Halima *13*
Am Anfang eurer Verfolgung bist du dir deiner Sache noch sehr sicher, die vermeintliche Verräterin nun jede Minute entlarven zu können. Sie kommt euch wirklich sehr nervös vor, wie sie sich an jeder Ecke umschaut, als erwarte sie verfolgt zu werden.
Nächtliche Stunde *12*
Die Menge am Lagerfeuer ist schon etwas zusammenrückt, etliche haben sich in den Schlafsaal zurückgezogen, das ein oder andere Paar hat sich gemütlich zusammengekuschelt und auch die beiden Wachmänner haben sich recht kurz nach deiner Rückkehr zurück auf ihre Posten begeben – allerdings sind sie nun in das Kalifenzimmer hinein gegangen und halten wohl auf …
Die vergessliche Wesira *11*
Ganz kurz nochmal – ja, die Wesira sieht von Hautfarbe und Gesichtszügen eher mittelländisch aus und hat bisher nur ein recht kompliziertes Garethi von sich gegeben, daher gehst du davon aus, dass es wohl ihre Muttersprache ist. Ich schreibe in dem kommenden Absatz auf Tulamidya geführte Konversationen mal kursiv, gehe ansonsten davon aus, dass der …
In den Gemächern der Wesira *10*
Intuitiv hattest du auf die in etwas umständichen Garethi formulierte Frage auf die selbe Sprache geantwortet, und tatsächlich unterbricht die Dame dich direkt nach deinem Satz mit einem herrisch gesprochenen „So illuminiere er doch das Gemach!“
Am Lagerfeuer *9*
Auf dem Weg zu Yali und der Gruppe wirfst du nochmal einen unauffälligen Blick über die Schulter zurück:
Das Karawanserai *8*
Der ganze Gebäudekomplex ist sehr beeindruckend, schon zu Zeiten des vorigen Kalifen aus weißem Sandstein errichtet. Selbst die simplen Unterkünfte wirken von außen her recht beeindruckend – selbst für deine Standards nicht heruntergekommen oder billig. Auf dem großen Innenhof werden tagsüber wohl Waren verladen und gehandelt, Bekanntschaften geschlossen, Karawarenen gebildet.
Die Sänfte *7*
Unbemerkt schlüpft ihr durch das Brückentor in die Stadt hinein. So schnell ihr könnt hastet ihr um die Garnison (11) um auf die Hauptstraße zu kommen, wo ihr die Sänfte bald wieder im Blick haben solltet. Da ihr im Laufschritt deutlich schneller seid als die Sänfte, auch wenn sie recht zügig getragen wird, erreicht ihr …
Der Mhanadi *6*
Lachend zieht sich Yali den Turban wieder hoch und eilt dir hinterher „warte du Sohn der Niederträchtigkeit… mit dem hinterlistig hatte Yasemine dann ja wohl schonmal Recht…“ als er schnaufend zu dir aufgeholt halt, kneifst du ihn scherzhaft in die Seiten: „naaa, zu wenig Training in letzter Zeit?“ „Tja, da hab ich wohl Glück gehabt …
Fortsetzung *5*
Yasemine schmunzelt ein wenig… „Yali, da bist du schon so ein treuer Kunde, dass du dich für meinen Schüler hälst, wie? Nur selten die Karten geben so klare Auskünfte wie du es hier su sehen meinst. Aber ich muss sagen, es ist ein äußerst ungewöhnlicher Vorfall, der nach einer außergewöhnlichen Deutung verlangt, so dass ich …
Die Prophezeihung *4*
Gemeinsam betretet ihr das Zelt der Wahrsagerin und Yasemine deutet euch an, auf dem Boden Platz zu nehmen. Sie kniet sich euch gegenüber und stochert etwas in einer eisernen Feuerschale, in der sich etwas Glut befindet. Schon bald hat sie ein kleines Feuer entfacht, welches das winzige Zelt mit einem beißenden Qualm füllt, der auch …
Yasemine *3*
Etwas unbehaglich wartest du auf das Erscheinen der groß angekündigten – und bist etwas überrascht, als eine gebückte gehende kleine Frau das Zelt betritt. Ihre Haut ist deutlich dunkler als eure, auch sind ihre Wangenknochen breiter und flacher, du meinst leicht mohische Züge in ihrem Gesicht zu erkennen.
Im Teezelt *2*
Du blickst dein Gegenüber durchdringend an, und öffnest dein inneres Auge für die Welt der Gedankenbilder. Wie gewohnt strömt ein ungefiltertes Chaos an Bildern und Gedankenfetzen auf dich ein, und während du versuchst dich auf den Turbanträger zu konzentrieren fängt ein Bild von du-weißt-nicht-wo kurz deine Aufmerksamkeit ein:
Auf dem Basar *1*
Ob es nun an deiner ungewohnten Kleidung liegt, oder doch noch an deiner seltsamen Gemütslage – tatsächlich kommt dir der Basar heute abend im Dämmerlicht ganz anders vor, als du ihn bisher erlebt hast. Sehr intensiv nimmts du die Gerüche der Gewürzstände wahr, das Gesumm der durcheinanderwirbelnden Stimmfetzen, aus der Ferne die Schellen einer Tänzerin …