Der Morgen danach ‚3‘

Omars Reaktion auf deine Stichelei kannst du auch nicht recht deuten. Er blickt dich einen Moment irritiert an, aber dann überzieht ein eher anzügliches Grinsen sein Gesicht: „Ah, verstehe, sie ist bereits deine Gespielin…“ und er klopft dir kumpelhaft auf die Schulter, „Schade, ich hätte durchaus etwas für sie übrig…“ damit scheint für ihn das Thema erledigt.

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Nachtlager ‚2‘

Nachdem du seine Frage, ob du zum ersten Mal in der Wüste unterwegs seist, mit einem einsilbigen „ja“ beantwortet hast, hüllt sich dein Gegenüber weiter in Schweigen und stiert noch eine Weile ins Feuer. „Dann sei wachsam!“, lässt er sich noch vernehmen, dann wendet er seine Aufmerksamkeit endgültig anderen Dingen zu. Dazu gehört vornehmlich das Schärfen der vielen schlanken Messer, die er in einer Art lederner Schärpe auf seiner Brust trägt. Eins nach dem Anderen wetzt er langsam aber beständigt an einem Stein, den er eigens dafür in seiner Tasche mit sich trägt. Das verursacht einen nicht allzu lauten, aber doch unangenehmen Ton, der dich veranlasst deinen Platz am Feuer zu verlassen, und dich auf Streifzug durch das Lager zu machen.

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Eine Kräutersuche ganz anderer Art – Fortsetzung (33)

Jetzt aber, da die Erregung, die Neugier und die Spannung von dir abzufallen beginnen, hält plötzlich eine überwältigende Vernunft und Realitätsnähe in deinem Oberstübchen Einzug und du wirst dir deiner Situation bewusst. „Eine Kräutersuche ganz anderer Art – Fortsetzung (33)“ weiterlesen

Eine Kräutersuche ganz anderer Art (32)

Garvin erwidert deinen Blick und hält ihm einen Augenblick Stand. Deinen erneuten Stimmungswechsel und deine freimütig geäußerte Unsicherheit quittiert er mit einer undeutbaren Gesichtsveränderung. Unerwartet zieht er dich nun vollends an sich heran und presst seine Lippen auf die deinen. Kurz bist du überrascht und spannst dich an, aber das schöne Gefühl, das sich einstellt, lässt dich wieder entspannen. Mit fordernder Bestimmtheit drängt er dich zu einem innigen Kuss ohne dabei grob oder überfordernd zu sein. Du kannst nicht sagen, dass dies dein missfallen erregen würde. Das wohlige Kribbeln in deinem Bauch nimmt zu, insbesondere als du bemerkst dass seine Zunge suchend deine geschlossenen Lippen zu durchdringen versucht. „Eine Kräutersuche ganz anderer Art (32)“ weiterlesen

Auf durch die Wüste ‚1‘

Die Sonne brennt auf dein Haupt. Es ist heiß. Die schwüle Hitze der Tage in der Stadt bist du gewöhnt, doch diese Trockenheit macht dir zu schaffen. Staub bedeckt deine Lippen, deine Kleidung, dein Haar, eigentlich alles an dir und du bist froh, dass ab und an von den hohen Bergen zu eurer Rechten ein kühles Lüftchen herabbläst und eben jenen Staub wieder fort trägt.

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Domna Larissia *21*

So sehr du dich auch gefreut hast, endlich den Staub von der Haut zu waschen, so schnell wie heute warst du noch nie mit dem Waschen fertig. Zu ungeduldig drängt es dich in die Menagerie, und als die Wesira noch nicht dort ist, als du eintrittst möchtest du am liebsten in ihr Gemach zurück laufen, um dich von ihrem Wohlbefinden zu überzeugen.

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Garvin (31)

Garvin beobachtet dich kurz dabei, wie du deine Sachen zusammenpackst und geleitet dich dann nach draußen. Zu deiner großen Enttäuschung schlägt er allerdings direkt den Weg zum Zelt des Hauptmannes ein und bewegt sich mitnichten in Richtung Wald. Dir wird schon ganz mulmig, als er dir vor dem Zelt bedeutet stehenzubleiben. „Warte hier einen Augenblick.“ „Garvin (31)“ weiterlesen

Das Lazarett (30)

Auf dem Weg zu dem als Lazarett bezeichneten großen Zelt fällt dir zunächst kaum etwas besonders ins Auge. Wie schon bei deiner Ankunft im Lager ist die Grundstimmung augenscheinlich von Abneigung und einer erdrückenden Ernsthaftigkeit geprägt. Jedenfalls lassen alle Blicke auf deine Person und das stoische Werkeln aller sichtbaren Bewohner des Lagers diesen Schluss zu. „Das Lazarett (30)“ weiterlesen

Der Kampf *17*

Eine Laterne kannst du in deinem direkten Umfeld nicht ausmachen. Mit einem Fauchen fährst du deine Krallen aus und testest ihre Schärfe zunächst an dem Seil was der schwimmende Novadi gerade festgezurrt hat. Wie Butter lässt es sich mit einem einzigen Klauenhieb durchtrennen, und langsam beginnen die Buge beider Schiffe auseinander zu driften.

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Angriff *16*

Etwas unbeholfen tastest du in der Dunkelheit nach deiner Waffe und deinem Board. Ohne das Flackerlicht der Laterne ist der Raum fast komplett schwarz, und deine Augen gewöhnen sich erst langsam an die Dunkelheit. Das ist wohl auch der Grund, das du dir beim Tasten nach dem Waquif erstmal direkt in den Finger schneidest, als du die Klinge ertastest. „Angriff *16*“ weiterlesen

Freund oder Feind (29)

Mit erhobenem Haupt gehst du vor deiner sichtlich irritierten Eskorte her. Dein Verfolger war derart perplex über deine plötzliche Offenheit und vor allem wohl über deine Dreistigkeit gewesen, dass er tatsächlich genau wie du ihm geheißen, das Bündel genommen hatte, und nun hinter dir her trottet. „Freund oder Feind (29)“ weiterlesen