Yasemine *3*

Etwas unbehaglich wartest du auf das Erscheinen der groß angekündigten – und bist etwas überrascht, als eine gebückte gehende kleine Frau das Zelt betritt. Ihre Haut ist deutlich dunkler als eure, auch sind ihre Wangenknochen breiter und flacher, du meinst leicht mohische Züge in ihrem Gesicht zu erkennen. „Yasemine *3*“ weiterlesen

Im Teezelt *2*

Du blickst dein Gegenüber durchdringend an, und öffnest dein inneres Auge für die Welt der Gedankenbilder. Wie gewohnt strömt ein ungefiltertes Chaos an Bildern und Gedankenfetzen auf dich ein, und während du versuchst dich auf den Turbanträger zu konzentrieren fängt ein Bild von du-weißt-nicht-wo kurz deine Aufmerksamkeit ein: „Im Teezelt *2*“ weiterlesen

Auf dem Basar *1*

Ob es nun an deiner ungewohnten Kleidung liegt, oder doch noch an deiner seltsamen Gemütslage – tatsächlich kommt dir der Basar heute abend im Dämmerlicht ganz anders vor, als du ihn bisher erlebt hast. Sehr intensiv nimmts du die Gerüche der Gewürzstände wahr, das Gesumm der durcheinanderwirbelnden Stimmfetzen, aus der Ferne die Schellen einer Tänzerin und das Pfeifen einer Kabasflöte. Auf dem Weg zu eurem Treffpunkt schlenderst du langsam umher und begutachtest die Auslagen einiger Schmuckhändler, ohne dass du etwas besonders begehrenswertes entdeckst. „Auf dem Basar *1*“ weiterlesen

Ein neuer Tag beginnt (20)

Noch sichtlich müde kommt Ethel, eingehüllt in ein gestricktes Wolltuch, dass sie um die Schultern geschlungen hat, in die gute Stube. Sie schenkt dir ein verschlafenes Lächeln. „So früh schon auf, Mirya?!“ „Tja, hmm, wie soll ich sagen? Eigentlich war ich gar nicht recht im Bett musst du wissen. Die vergangene Nacht war ein wenig … aufregend.“
„Aufregend?“ bricht es aus Ethel heraus. Herrje, jetzt hast du wahrscheinlich ihre heile, kleine Welt durcheinander geworfen. Auch nachts, wenn der Herr Boron über die Schlafenden wacht, passieren in dieser Welt Dinge. „Nun ja, so aufregend war es dann auch wieder nicht. Beorn – der mir übrigens sehr bei der Kräutersuche geholfen hat – und ich haben ein Lager entdeckt. In dem Waldstück südlich von hier.
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Auf ins Abenteuer *0*

Den Vormittag des Tages nach der Hexennacht hast du mit Grübeln verbracht, wie erleichtert bist du also, dass zum Mittagessen noch eine Einladung ins Haus deines Freundes Yali aussteht… Der Besuch wird dich auf andere Gedanken bringen, sagst du dir, und in der Tat heben die Schmeicheleien von Mutter Sulibeth deine Laune schon gewaltig. Trotz allem scheint dein Freund deine ungewöhnliche Stimmungslage gewittert zu haben, denn als ihr nach dem Essen noch gemütlich beieinander sitzt fragt er, sobald seine Mutter den Raum verlassen hat, was denn los sei. „Auf ins Abenteuer *0*“ weiterlesen

In der guten Stube (19)

Für einen kurzen schwachen Augenblick denkst du sogar darüber nach, ihm eine boshafte Hexerei angedeihen zu lassen, lässt davon aber schnell wieder ab und stapfst davon. Erst als du durch das halb geöffnete Haupttor des Gehöfts schlüpfst, blickst du zurück um zu schauen, wo der freche Bursche abgeblieben ist. Offensichtlich hat er erkannt, was gut für ihn ist und ist dir entweder mit dem nötigen Abstand oder vielleicht sogar gar nicht gefolgt. Du greinst die Zähne übereinander. Wie kann dieses halbe Kind es nur wagen, dich so durcheinander zu bringen. „In der guten Stube (19)“ weiterlesen

Zurück zum Gehöft (18)

Matt lächelnd nickt Beorn zustimmend. „Komm“ forderst du und machst eine nickende Bewegung in südliche Richtung. Im stillen schickst du Eikiko die gedankliche Bitte, dir ein wenig bei der Orientierung zu helfen, bist du doch zumindest noch so durcheinander, dass du nicht hundertprozentig sicher bist, gleich die richtige Richtung einzuschlagen. Sofort springt dein Vertrauter auf den Waldboden und hüpft fidel ein Stück davon. Beorn und du eilt hinterher. Schneller als erwartet habt ihr den Pfad zurück zum Gehöft erreicht und hier auf der freien Fläche der Wiesen und sanften Anhöhen fällt der Schrecken – zumindest von dir – schnell wieder ab. „Zurück zum Gehöft (18)“ weiterlesen

Das Lager (17)

"Erklär du mir mal lieber was du hier machst! Und was soll das mit dem Messer, willst du es ernsthaft mit acht Gegnern aufnehmen?!" fragst du leise mit einem freundlich spöttischen Ton in der Stimme. Beorn schaut etwas betreten auf seine gezückte Waffe. Verteidigend, aber etwas resigniert antwortet er: "Ich … wollte warten, bis sie schlafen gegangen sind." „Das Lager (17)“ weiterlesen

Im Wald Fortsetzung (16)

Nah am Stamm des Baumes hebst du vom Boden ab und startest einen Steilflug senkrecht nach oben [1 AsP].
Am Blätterdach angekommen musst du einigen Ästen ausweichen, ohne dabei das kleine Wesen zu sehr aus den
Augen zu verlieren [einfache Fliegen-Probe]. Als du durch das Labyrinth aus Ästen und Blättern endlich den Wipfel
passierst atmest du auf. Hier sollte dich vorerst niemand sehen. „Im Wald Fortsetzung (16)“ weiterlesen

Im Wald (15)

[Die Astralpunkte aus der Vollmondnacht hast du vollständig regeneriert, das liegt ja schon einige
Tage zurück. In der aktuellen DSA-Edition 4 wird der Einfachheit halber immer echt gerundet.]

Ehe du dich nach deinen magischen Vorbereitungen zur Gänze auf die Kräutersuche konzentrierst, hältst du noch einmal inne. „Im Wald (15)“ weiterlesen

Bis zum Waldesrand (14)

Auf deine heftige Reaktion war Beorn offensichtlich nicht vorbereitet. Er macht mit seinen Händen eine beschwichtigende Geste, während ihr weitergeht: „Ist ja gut! Weiß zwar nicht, was du für einen Narren du an der alten … Frau … gefressen hast, aber ich finde sie unheimlich.“ Das Wort ‚Frau‘ betont er dabei noch einmal überdeutlich.
„Bis zum Waldesrand (14)“ weiterlesen

Die Diener V‘Sars

Der bleiche Quin führt Amira, Luminov und Lindiariel zu den schwarzen Pyramiden am Fuße des Visras. Auf ihrem Weg dorthin werden sie kurzzeitig am Al’Anfaner Stadttor aufgehalten, gelangen aber schließlich an ihr Ziel. In der verwittert wirkenden Pyramide findet Amira einen Geheimgang, der in die Räume der okkulten Gemeinschaft führt.

„Die Diener V‘Sars“ weiterlesen

Al’Anfa im Ausnahmezustand

Nachdem die drei Helden erfolgreich aus dem Lager der Piraten ausbrechen und sich auf die Heimreise gen Al’Anfa machen konnten, überschlagen sich die Ereignisse in der Höhle des Meeresquells:

„Al’Anfa im Ausnahmezustand“ weiterlesen

Kräutersuche (13)

„Abgemacht, bei Phex!“ jubelt Beorn. „Komm mit Mirya!“ „Beorn!“ mahnt Ethel und schaut ihn vielsagend an. „Denk bitte daran, dass wir hier nicht in einer Stadt sind. Es treibt sich wildes Getier da draußen herum bei Nacht und Schlimmeres. Denk dran, dass Harad vor kurzem erst eine Rotte Orks durch unser Land ziehen sah. Mirya ist für sich selbst verantwortlich, aber du …“ „… bist auch für deinen kleinen Bruder verantwortlich, schon verstanden. Ist ja gut Ethel. Wir passen schon auf. Und was die Schwarzpelze angeht, denen kommen wir schon bei, sollten sie uns über den Weg laufen. „Kräutersuche (13)“ weiterlesen

Zwiegespräch (12)

Du hast Schwierigkeiten, der alten Frau noch einmal so direkt ins Gesicht zu blicken, als du ihr erklärst: „Ich gebe zu, es war am ehesten der Gedanke an meine eigene …“ – du zögerst kurz – „… Großmutter, der mich hierher geführt hat. Sie hat mich die Heilkunst gelehrt, und vieles was ich weiß. Auch wenn wir nun getrennte Wege gehen, halte ich ihr Andenken in hohen Ehren, und wollte daher sehen, ob meine bescheidenen Künste hier von Nutzen sein können … Und dann war da noch die Neugier auf Eure „große Eule“, die mir die kleine Dara so dramatisch geschildert hat – den Anblick wollte ich mir nicht entgehen lassen …“ „Zwiegespräch (12)“ weiterlesen